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Lukas KochAuszubildender Speditionskaufmannbei Gebrüder Weiss Gesellschaft m.b.H.
Stadt
Graz
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Das Coolste ist mit Sicherheit der Kundenkontakt und dass jeden Tag eine neue Aufgabe kommt.“ Lukas Koch macht eine Lehre zum Speditionskaufmann bei Gebrüder Weiss und ist dabei für die internationale Disposition von Ladungen verantwortlich. Acht Wochen befindet er sich in der Berufschule, um sein theoretisches Wissen zu festigen und es anschließend im Unternehmen praktisch umsetzen zu können. Ganz wichtige Eigenschaften für diesen Beruf sind: “Stressresistenz, Flexibilität, Offenheit.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Lukas Koch, und bin derzeit im Rahmen meiner Ausbildung zum Speditionskaufmann bei Gebrüder Weiss tätig, bin im 2. Lehrjahr und arbeite in der internationalen Disposition.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Gebrüder Weiss ist ein internationales Transportunternehmen, nicht nur in Europa sondern auf der ganzen Welt mit der Branche “air and sea”. Im Rahmen meiner Ausbildung bin ich momentan in der internationalen Disposition tätig, mein Aufgabenbereich bezieht sich hauptsächlich auf die Disposition von Ladungen die über Europa verteilt werden. Meine Aufgabenbereiche sind hauptsächlich über Computer, Telefon oder E-mail abzuwickeln. Im Zuge meiner Lehre kann ich mir verschiedene Abteilungen anschauen, kann rotieren und in andere Abteilungen wechseln und die ganze Breite der Firma abzudecken. In der Praxis bekommt man einen Ausbilder zur Verfügung gestellt, der einen in die verschiedenen Bereiche einweist. Man sieht ihm zu wie er die Aufgaben löst, und wenn man sich sicher fühlt dass man die Aufgaben selbst übernehmen kann, kann man es probieren. Man wird zwar ins kalte Wasser geworfen, aber wenn man untergeht, hilft einem der Ausbilder weiter. Als theoretischen Teil haben wir 8 Wochen Berufsschule am Stück, wo das theoretische Wissen gefestigt wird, auch in anderen Sparten als der Transportbranche. Die ist in Mitterdorf im Mürztal in der Steiermark.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Scharnitz in Tirol aufgewachsen, habe dort die Volksschule und Hauptschule absolviert, bin dann nach Innsbruck in die Handelsschule gewechselt, die ich dann auch abgeschlossen habe. Anschließend habe ich das Bundesheer gemacht, und mich dann bei Gebrüder Weiss mit einer Blindbewerbung beworben, wurde dann auch eingeladen und es hat glücklicherweise geklappt dass sie mich genommen haben. Seit 2014 bin ich bei Gebrüder Weiss tätig.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall stressresistent, flexibel und extrovertiert sein und viel mit Leuten reden können, weil man das auch muss. Deshalb sollte man offen sein, und nicht verschlossen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist mit Sicherheit der tägliche Kontakt mit Kunden, oder mit Personen die über ganz Europa verteilt sind, und dass jeder Tag eine neue Aufgabe darstellt, und man nie sagen kann, was auf einen zukommt.

Was ist die größte Herausforderung?

Dass man tägliche Aufgaben hat, die man nicht von vornherein schon bewerkstelligen kann, sondern sich ein bißchen auf die Hinterbeine stellen muss. Man muss viele Leute fragen ob sie etwas übernehmen können, oder Kollegen fragen ob ihnen jemand einfällt den man in Betracht ziehen kann, der etwas übernehmen oder bei der Ladung weiterhelfen kann.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag ist, man sollte nicht alles zu ernst nehmen, weil es nicht immer nur schöne Tage gibt wo alles super ist, sondern auch weniger schöne Tage, wo man eine auf den Deckel bekommt weil zum Beispiel etwas beim Kunden nicht ganz so geklappt hat oder man etwas zu spät ist. Aber im Endeffekt kann man es oft nicht ändern, da man an die Verkehrssituation gebunden ist oder zum Beispiel an die Flüchtlingskrise. Deswegen nimm es nicht zu ernst, dann schaffst du es auch.

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