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Tom WeberAuszubildender Gesundheits- & Krankenpflegerbei Asklepios Kliniken
Stadt
Hamburg
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Behandle deine Patienten und Mitmenschen immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest.” Diesen Ratschlag nimmt sich Tom Weber bis heute zu Herzen. Er befindet sich im zweiten Lehrjahr zum Gesundheits- und Krankenpfleger bei der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH und lernt im Laufe seiner Ausbildung sämtliche Stationen und Fachabteilungen kennen. Er ist direkter Ansprechpartner für die Patienten in allen Angelegenheiten. Unabdingbare Eigenschaften? “Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Tom Weber, ich bin Auszubildender für die Gesundheits- und Krankenpflege im zweiten Lehrjahr mittlerweile und ich arbeite in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich arbeite bei den Asklepios Kliniken, das ist ein deutschlandweiter Krankenhaus-Konzern, der mehrere Kliniken aufgekauft hat und unterhält. Ich persönlich bin in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg eingestellt, als Auszubildender für die Gesundheits- und Krankenpflege. Ich befinde mich im zweiten Lehrjahr mittlerweile und es gibt deutliche Veränderungen zum ersten Lehrjahr, die man merkt. Generell umfasst die Ausbildung den Kontakt mit Patienten, wir sind deren direkter Ansprechpartner zu deren Fragen, persönlichen Anliegen, die sie klären möchten, medikamentöse Versorgung - da sind wir die direkten Ansprechpartner. Wir gewährleisten auch die medikamentöse Versorgung in den Krankenhäusern, wir unterstützen den Patienten in der Bewegung, bei der Körperpflege, wir sind auch zum Teil kleine Seelsorger für sie, wenn sie sich einfach nur mal aussprechen möchten. Dann setzen wir uns fünf Minuten hin, trinken Kaffee mit denen und lassen sie reden. Man muss auch gar nicht großartig viel dazu sagen. Im ersten Lehrjahr ist das alles noch sehr reserviert, wir sind mehr die kleinen Mitläufer auf den Stationen und haben mit Medikamenten nicht viel zu tun. Wir können gerne mit dem Patienten schon reden, haben viele Gespräche mit denen, haben kleine Einblicke in den Stationsablauf. Wir sind dort auch nicht allein unterwegs. Mittlerweile - im zweiten Lehrjahr - sind wir auf den Stationen schon allein unterwegs, wir haben teilweise auch einen kleinen eigenen Patientenbereich für uns. Wenn es dann nur um bestimmte Medikamente geht, hält man natürlich noch Rücksprache. Man wird im Laufe der drei Jahre deutlich selbstständiger und im dritten Lehrjahr ist es dann auch so, dass die komplette Station gerne mal tauscht, dass die examinierten Pflegekräfte die Schüler sind und die Schüler leiten für eine Woche die Station. Das ist so ein kleines Projekt von Asklepios. Bezüglich der Berufsschule: Es unterteilt sich in Blockunterricht, wir haben vier Wochen Schule, dann haben wir vier Wochen Station wieder. Am Anfang in der Schule liegt der Fokus auf Anatomie. Man lernt den Körper kennen, man lernt Grundzüge der Pflege kennen und so kleine Pflegehinweise. Wenn jemand schlecht atmen kann, lernt man kleine Griffe beim Waschen, dass man verbinden kann: wenn der Rücken in gewissen Zügen gewaschen wird, dass er einmal durchatmen kann. Man lernt Zusätze dazu zu nehmen, also nicht einfache Waschlotionen oder Cremes, sondern es gibt auch so ein bestimmtes Gel, das man dafür nehmen kann. Alles was dort hilfreich sein kann. Im zweiten Lehrjahr kommen dann die ersten Krankheiten dazu, die man lernen muss, die ersten Medikamente. Im dritten Jahr liegt wirklich der komplette Fokus auf Krankheiten und wir müssen ein komplettes Krankheitsbild mit Nebenwirkung von Medikamenten nun vorstellen können.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Hamburg geboren und habe dann dort auch das Gymnasium besucht, habe in Hamburg mein Abitur gemacht und dann hatte ich ein Jahr Pause, bevor ich angefangen habe zu arbeiten. Ich hatte mich in der Zeit umgesehen, was für eine Tätigkeit ich gerne machen möchte in meinem Leben. Voraussetzung dafür war, dass ich etwas Sinnvolles machen möchte und habe mich dann in der Familie auch ein bisschen umgesehen. Die kommt aus der medizinischen Branche und ich bin dann auch auf die Pflege erst spät getroffen. Ich hatte mich erst für den OP beworben. Ich hatte dann zwei Praktika in Altona gemacht im Klinikum, eines im OP und eines auf der Station, damit ich auch die Pflege kennenlerne und dann hatte ich mich für den Operationstechnischen Assistenten beworben. Ich war sehr vom OP fasziniert - wollte da gerne was machen - aber mehr so am Medizinischen daran. Letztendlich wurde das aber abgelehnt und dann hatten sie mir halt die Krankenpflegeausbildung angeboten. Die habe ich dann zuerst einmal angenommen. Ich dachte, ich kann mich danach weiter spezialisieren. Seit 2015 läuft die Ausbildung, im April habe ich angefangen und jetzt nach dem zweiten Lehrjahr merke ich einfach, dass die Krankenpflege viel besser zu mir passt als OP Saal.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ich denke, erstens ist ein Verantwortungsbewusstsein wichtig für die Ausbildung, man hat dort mit Medikamenten zu tun, die auch starke Nebenwirkungen haben. Also man muss sehr viele Sachen beachten, man hat einen sehr intimen Kontakt mit Patienten und Menschen - man sagt immer Patienten, es sind aber Menschen. Das Verantwortungsbewusstsein ist das A und O, finde ich persönlich. Natürlich muss man auch belastbar sein: Es ist ein Schichtdienst, man kommt auch mit familiären Situationen in Kontakt, die vielleicht nicht immer die Schönsten sind, mit Krankheitsbildern, die nicht die Schönsten sind. Man arbeitet in einem sehr großen Team, das ganze Krankenhaus arbeitet zusammen, man sollte kein Einzelgänger sein in dem Sinne.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Es gibt da zwei Sachen. Einmal gefällt mir sehr, dass wir während der Ausbildung nicht fest gebunden sind, wir rotieren im ganzen Krankenhaus, wir lernen alle Stationen kennen, wir lernen alle Fachabteilungen kennen und so haben wir wirklich den Rundumblick einmal gehabt und können uns wirklich für die Zukunft auch auf einen Bereich festlegen, was uns am meisten gefällt. Es ist dann nicht so: Wir haben unser Examen und jetzt heißt es, “entscheidet euch” und wir haben keine Ahnung was passt und dann landet man auf einer Station die einem vielleicht doch nicht gefällt. Das andere wäre dann: Als ich auf einer rehabilitierenden Station gearbeitet habe, wo man sehr viel mit Schlaganfall-Patienten zu tun hatte, haben wir dort Schritt für Schritt gesehen wie es mit jedem Tag besser wurde. Am Anfang konnten sie nicht sprechen, am Anfang sind sie sehr bettlägerig. Aber letztendlich sind sie entlassen worden, mit fast voller Beweglichkeit und wir hatten einen großen Anteil dabei.

Was ist die größte Herausforderung?

Ich denke eine große Herausforderung ist, sich wirklich an jeden Menschen individuell einstellen zu können. Wir müssen ein gutes Verhältnis zu dem Menschen aufbauen den wir vor uns haben, wir haben auf der Station dreißig bis vierzig Menschen, jeder ist unterschiedlich, sie kommen alle aus verschiedenen Kulturen, haben verschiedene Religionen, haben verschiedene Lebenseinstellung und Erfahrungen gemacht. Man merkt es oft bei älteren Frauen, dass sie gegenüber jungen Männern sehr verschlossen sind, gerade wenn sie aus der Nachkriegszeit kommen. Das muss man alles einmal verarbeiten, sich vor Augen führen und das ist eine ziemliche Herausforderung, gerade wenn man am Anfang des Berufs steht. So habe ich das empfunden.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag den ich bekommen habe war in der Ausbildung und den habe ich mir auch sehr zu Herzen genommen. Es war nicht, weil ich einen Fehler gemacht hatte, das hatte mir nur im Gespräch einmal eine examinierte Schwester erzählt. Und zwar hatten wir den Fall, dass ein Patient sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte was Krankenhäuser und die pflegenden Personen angeht. Da hat die Schwester einmal zu mir gesagt: Behandle deine Patientin und deine Mitmenschen immer so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

Wie werde ich

Gesundheits- und Krankenpfleger*in

Dir geht es wie Sheldon Cooper von The Big Bang Theory und du siehst an jeder Ecke Bakterien, die auf dich lauern? Der Kontakt mit Menschen ist dir generell eher unangenehm und außerdem hast du panische Angst vor Nadeln und Blut? Dann ist der Beruf von Gesundheits- und Krankenpflegern nicht für dich geeignet. Denn in diesem Job hilfst du kranken und pflegebedürftigen Menschen, sich zu rehabilitieren und übernimmst die Gesundheitsversorgung. Du assistierst Ärzten und führst ihre Anweisungen durch. Das bedeutet, du legst Infusionen, nimmst Blut ab, versorgst Wunden und kümmerst dich um gesundheitliche Checks, wie das Blutdruckmessen und die Kontrolle des Körpergewichts. Anschließend informierst du die Ärzte über Auffälligkeiten. Außerdem unterstützt du die Patienten in Sachen Ernährung und Körperpflege. Besonders im ambulanten Pflegedienst hilfst du ihnen beim Waschen und bei der Nahrungsaufnahme. Dabei achtest du darauf, die Versorgung individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen. Du musst zum Beispiel Allergien und emotionale Hintergründe berücksichtigen. Denn für viele Menschen bist du auch eine Art Seelsorger. Unregelmäßige Arbeitszeiten sollten dich nicht abschrecken, denn du arbeitest vor allem in Schichten. Das bedeutet, je nach Wochenplan bist du morgens, tagsüber oder nachts eingeteilt. Auch an Feiertagen und Wochenenden wirst du deinen Tag nicht immer zuhause verbringen. Denn ein Krankenhaus kann nicht einfach für ein paar Tage schließen, während Patienten versorgt werden müssen. Allerdings bekommen Krankenpfleger als Entschädigung für die Arbeitszeiten einen Gehaltsausgleich in Form von Zuschlägen und Freizeitausgleich.

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