Arbeiten als Fleischverkäufer/-in?

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Was ist dein Job als Fleischverkäufer/-in?

Das erste was dir im Sommer in den Sinn kommt, ist ein Grill und der Geruch von brutzelnden Steaks. Die kaufst du aber nicht einfach nur fertig mariniert in der Kühlabteilung eines Supermarktes. Du gehst lieber zu dem Metzger deines Vertrauens und würzt das frische Fleisch selbst. Wenn dich zusätzlich nicht nur der Geschmack, sondern auch die Herkunft, die Verarbeitung und der gewissenhafte Umgang mit dem Fleisch interessiert, dann könnte der Beruf des Fleischverkäufers gut zu dir passen. Denn als solcher trägst du dazu bei, die Produkte qualitativ hochwertig zu verarbeiten und anschließend frisch an deine Kunden zu verkaufen. Die Hauptaufgabe besteht darin die Lebensmittel für den Verkauf herzurichten und anschaulich zu drapieren. Das bedeutet du zerlegst und portionierst die Schlachtkörper und überprüfst die Qualität. Auch der Verkauf selbst zählt mit in dein Tätigkeitsfeld. Als Fleischverkäufer bist du sozusagen das Bindeglied zwischen den Produzenten und den Konsumenten. Für letztere bist du vor allem Berater für die richtige Auswahl, Verwendung und Zubereitung des Fleisches. Deine Ware musst du zudem mit den richtigen Preisen auszeichnen. Das Etikettiergerät ist allerdings nicht dein einziges Werkzeug. Auch mit Messern, Kassen und Wagen wirst du häufig in Berührung kommen.

Fakten

Einkommen:

D: 1.800-1.900 Euro/Monat

Ö: 1.440-1.610 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 258-675 Euro/Monat, 2. Jahr: 322-780 Euro/Monat, 3. Jahr: 399-930 Euro/Monat

Ö: 1. Jahr: 514 Euro/Monat, 2. Jahr: 644 Euro/Monat, 3. Jahr: 845 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 75% – Frauen: 25%

Bildungsweg:

D: Ausbildung (zum Fleischer)

Ö: Lehre

Regelstudienzeit:
3 Jahre
Wichtige Schulfächer:
Mathematik, Biologie

Zukunftsaussichten als Fleischverkäufer/-in

Fleischverkäufer sind vor allem in Klein- und Mittelbetrieben des Fleischgewerbes und in den Feinkost- oder Fleischabteilungen von Supermärkten angestellt. Aber auch Imbisse bieten einen Arbeitsplatz. Generell gibt es einen kontinuierlichen Bedarf an Fleisch- und Wurstverkäufern. Dein Arbeitsplatz ist nach einer guten Lehre also relativ sicher. Auch die Karriereleiter bietet dir Sprossen zum hinaufklettern. Durch eine Anpassungsweiterbildung kannst du zum Beispiel Filialleiter werden. Und durch eine bestandene Meisterprüfung kannst du dich selbstständig machen und zum Beispiel einen eigenen Feinkostladen eröffnen. Nachdem du zwei Jahre lang in der Selbstständigkeit gearbeitet hast, kannst du auch eine Zulassung für das Gastgewerbe erhalten. Als Meister kannst du die Zukunft deines Gewerbes aktiv mitbestimmen, indem du die Ausbildung angehender Fleischverkäufer übernimmst und deine Werte weitervermittelst.

Video Stories von Fleischverkäufern/-innen