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Jan RitzlAuszubildender Programmierer • Applikationsentwicklungbei SIX
Stadt
Zürich
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Am besten gefällt mir an meiner Ausbildung, dass ich selbstständig an Programmen arbeiten kann, von denen nachher wirklich Leute profitieren können.” Jan Ritzl ist im vierten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Applikationsentwickler bei SIX. Im Laufe seiner Ausbildung hat er verschiedene Abteilungen mit ihren Aufgaben kennengelernt und konnte so viele Erfahrungen sammeln, dass er mittlerweile selbstständig an Projekten arbeitet. “Ich habe gelernt, wie man Projekte plant, umsetzt und dokumentiert.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Jan Ritzl, ich mache Ausbildung als Informatiker Richtung Applikationsentwickler bei der Six and der Börse und ich bin im 4. Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache die Ausbildung als Informatiker, Applikationsentwickler bei der Six. Six ist für die Finanzinfrastruktur in der Schweiz zuständig, wie beispielsweise die Schweizer Börse, wo ich momentan auch arbeite. Meine Lehre geht insgesamt 4 Jahre. Im ersten Jahr bin ich im ZLI gewesen in Winterthur das ist eine ICT Schule wo man das Grundwissen über die Informatik lernt. Und ab dem zweiten Lehrjahr bin ich dann an die Börse gekommen, wo man verschiedene Abteilungen durchläuft. Die Abteilungen sind eigentlich alle Testing-abteilungen. Die Testing-abteilung simuliert die Börse und testet so Börsenapplikationen. Innerhalb von der Abteilung, das ist eine extrem große Abteilung mit über 100 Leuten, gibt es nochmal kleinere Gruppen die nach Programmiersprache oder Tätigkeit geordnet sind, zwischen denen wechselt man. In den verschiedenen Abteilungen lernt man neue Programmiersprachen kennen. Im 4. Jahr arbeitet man schon sehr selbstständig, schon wie ein richtiger Mitarbeiter eigentlich. Man arbeitet an wirklich wichtigen Projekten, die auch wichtig für die Firma sind, wo man auch wirklich was bedeutsames leistet. Bezüglich Projektmanagement lernt man immer mehr, also die Planung vom Projekt selber, wie man es umsetzt, dokumentiert, so ähnlich wie ein Projektleiter schon. Ich habe jeden Montag und Dienstag Schule, am Montag habe ich TBZ, das ist die Schwerpunktbezogene Schule, wo ich vor allem die Theorie vom programmieren lerne, in Modulen wo immer ein Bereich der Informatik thematisiert wird, wie z.B. Datenbanken. Und am Dienstag besuche ich die BMS, wo ich die normalen Fächer wie Physik, Deutsch und Mathe mache. An einem normalen Tag komme ich in die Arbeit, bespreche mit meinem Chef was ich gestern gemacht habe, wie es heute aussieht, was wir in Angriff nehmen. Dann programmiere und plane ich selbstständig weiter, momentan bin ich z.B. an einer Website die das Testing Team intern benutzt und sie bei ihrer Arbeit unterstützt.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe eine ganz normale Sekundärschule besucht, und habe schon früh angefangen mich für Informatik zu interessieren, habe sehr viel selber beigebracht, programmiert, Websites geschrieben, Videos bearbeitet und dann hat mir im zweiten Jahr mein Vater von dem Beruf erzählt. Dann bin ich Schnuppern gegangen, habe mich informiert, und es hat mich von Anfang an überzeugt. Es hat mir sehr Spaß gemacht, und ich bin mir dann schon sicher gewesen, dass ich diesen Weg einschlagen werde. Dann anfangs im 3. Jahr habe ich angefangen Bewerbungen zu schreiben, insgesamt habe ich ca. 20 Bewerbungen geschrieben, und bei Six hat mir dann das Umfeld am besten gefallen, und dann habe ich da direkt auch zugesagt. Dann hab ich im Jahr 2013 bei der Six angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Wichtig ist, dass man über länger Zeit konzentriert am Platz sitzen kann und an einem Projekt arbeiten, das man ein gutes Verständnis von Logik hat, und dass man neue Wege und neue Ansätze findet um Probleme zu lösen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Am besten gefällt mir das selbstständige Arbeiten, dass ich über längere Zeit alleine das Projekt durchführen kann wo nicht immer der Chef genau sieht was ich jetzt mache. Andererseits auch, dass ich Programme entwickle die nachher wirklich benutzt werden, wo Leute davon auch wirklich profitieren und die wirklich eingesetzt werden.

Was ist die größte Herausforderung?

Also für mich ist vor allem der Anfang eine Herausforderung gewesen, da man am Anfang noch nicht viel von der Thematik versteht und vor allem sehr viel Theorie lernen muss, die Programmiersprache selber kennen lernen muss, und das kostet einfach sehr viel Zeit und ist auch sehr frustrierend bis man anfangen kann selbstständig zu arbeiten geht es schon ein Jahr.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Es ist zwar kein Ratschlag, aber Informatik ist Zukunft. In der Informatik kann ein 16-jähriger von zuhause aus eine Website schreiben oder ein Game programmieren und damit Millionär werden, darum bin ich der Meinung jeder soll programmieren lernen.

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