Katharina Selzer-Haas
Abteilungsleiterin Zahlungsverkehrsabteilung
bei Oesterreichische Nationalbank
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Alter
45 - 54
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Master / Magister
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5
Das Coolste an ihrem Job ist die Verantwortung und das Teamwork, erzählt Katharina Selzer-Haas, Abteilungsleiterin der Zahlungsverkehrsabteilung der Oesterreichischen Nationalbank. „Softskills wie Verantwortungsbewusstsein, Zusammenhänge erkennen und Initiative zeigen, sind in meinem Job notwendig."

Transkript

Was ist das Coolste an Deinem Job?

Das Coolste für mich ist Verantwortung übernehmen und Teamwork, also gemeinsam etwas auf den Boden zu bekommen. Und gerade im bargeldlosen Zahlungsverkehr gibt es unheimlich viele Veränderungen. Wir merken das, wie wir selbst unser Zahlungsverhalten verändert haben. Und da diese neuen Herausforderungen gemeinsam umzusetzen, das macht einfach am meisten Spaß.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die Einschränkung dabei ist, es ist kein Nine-to-five Job. Das heißt auch am Ende des Arbeitstages oder am Wochenende beschäftigen mich nach wie vor Themen aus dem Büro. Und das kann schon mal sein, dass am Ende eines Arbeitstages Probleme auftreten, dass es länger dauert und man dann zu einem privaten Termin zu spät kommt.

Worum geht es in Deinem Job?

Ich bin Abteilungsleiterin, der Zahlungsverkehrsabteilung der Österreichischen Nationalbank, also der Nationalbank der Republik Österreich. Und wir sind verantwortlich für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen Banken. Das heißt, wir haben keine Privatkunden. Unser Ziel ist einerseits genügend Geld am Markt zu haben, damit Zahlungsverkehr jedes Mal funktioniert. Immer, in jeder Krise, weil dafür stehen wir auch mit Vertrauen, Sicherheit und Stabilität. Das heißt, was ist mein Beitrag dabei? Wir haben Meetings, wir koordinieren uns gemeinsam mit der IT, mit den Fachexperten, um diese Ziele zu erreichen. Und ich bin verantwortlich, dass das richtige Personal an der richtigen Stelle steht, mit all den Stärken und Fähigkeiten, die wir haben, damit wir gemeinsam dieses Ziel erreichen.

Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?

Mein Werdegang ist klassisch, würde ich sagen. Das heißt neusprachliches Gymnasium, Wirtschaftsuniversität und dann Eintritt in die Finanzwirtschaft. Und man muss aus meiner Sicht nicht das Wirtschaftsstudium absolviert haben, um Kenntnisse der Finanzwirtschaft zu bekommen, weil auch das kann man über eine Handelsakademie erlangen. Aber Soft Skills sind natürlich auch notwendig, wie Verantwortungsbewusstsein Zusammenhänge erkennen und Initiativen zeigen.

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Wie werde ich

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Schon als Kind hast du dein Geld lieber ins Sparschwein gesteckt, als es für ein Überraschungsei auszugeben. Du trägst gerne einen Anzug oder ein Business-Kostüm. Dein größtes Vorbild war schon immer Dagobert Duck. Denn mal ehrlich: Wer möchte nicht so viel Geld verwalten und ab und zu im Geldspeicher seine Runden ziehen? Na gut, wirklich schwimmen wirst du im Kapital der Bank als Bankkaufmann wahrscheinlich nicht, aber du kannst zumindest deinen Kunden helfen ihre Finanzen richtig zu verwalten. Dabei versuchst du gleichzeitig gute Lösungen für sie zu finden und die Produkte deiner Bank an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Du schätzt Kreditrisiken ein, klärst über Finanzprodukte auf und vermarktest Geldanlagen. Du erstellst individuelle Anlage- und Sparpläne und achtest darauf, dass deine Kunden ihre Finanzen durch verschiedene Investments sichern – zum Beispiel in Sparkonten, Versicherungen, Wertpapiere und Edelmetalle. Um gute Ratschläge zu geben, informieren sich Bankkaufleute immer über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und achten auf Kursschwankungen an der Börse. Für einen Teil deiner Kunden wirst du ebenfalls Wertpapiere und Wertgegenstände in Tresoren und Schließfächern verwahren. Auch die bankinternen Arbeitsabläufe werden von dir übernommen. So überwachst du gesetzliche Vorschriften und kümmerst dich um die ordnungsgemäße Buchhaltung. In regelmäßigen Meetings informierst du die Geschäftsleitung über Entwicklungen von Geschäftspartnern, Geschäftsstellen und Kosten. Dafür werden Bilanzen und Verlustrechnungen erstellt und in Portfolios zusammengefasst.

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