Mihaela MakivicTemlead Health Product Managementbei T-Systems Austria
Stadt
Wien
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1

"Wir übersetzen Anforderungen aus dem Markt, die Mediziner oder Betreiber von Gesundheitsdienstanbietern haben, in Applikationen und Funktionen, die dann zur Verwendung stehen", erzählt Mihaela Makivic über ihren Job als Teamlead im Health Product Management bei T-Systems Austria. Sie ist unter anderem dafür zuständig, das übergreifende Solution Design zu definieren. Der Alltag besteht aus Preparation Meetings, Plannings, durchstrukturierten, aber auch flexibleren Themen: "Also die Aufgaben sind sehr divergent."

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Einen Plan zu haben ist gut, die Gelegenheiten zu nutzen, wie sie kommen, darf man trotzdem nicht verpassen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mihaela Makivic, Teamlead Health Product Management, bei T-Systems Austria.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Am besten gefällt mir, wenn ich wirklich zurückdenke, mein erster Job nach der Uni, wie ich mir überlegt habe, wie man Diagnosen in dem System erfassen kann, wie das am besten aussieht. Und heute sehe ich, wie viele, viele, viele End-User damit arbeiten und damit zurecht kommen. Also wirklich tagtäglich sehen, was zustande kommt. Eine wirklich relativ rasche Übersetzung von der Idee bis zur Funktionalität. Das ist das Tollste!

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Schwierigkeiten sind natürlich da, wenn in der Applikation etwas schiefläuft, was man nicht vorhersehen konnte. Da bedarf es schon sehr viel Eigeninitiative, sich auch am Wochenende hinzusetzen, weil wenn es brennt, dann brennt’s.

Worum geht es in Deinem Job?

Die T-Systems ist die Großkundensparte der deutschen Telekom. Wir sind ein internationaler Konzern in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Wir haben ein eigenes Rechenzentrum, aus dem wir Applikationen betreiben können. Das nennt sich hosten. Und wir machen das in manchen Branchen auch, dass wir Applikationen selbst entwickeln. Ich im Speziellen bin im Applikationsbereich in der Health Care Branche tätig. Das heißt wir übersetzen im Prinzip Anforderungen aus dem Markt, die Mediziner, Pflege oder Betreiber von Gesundheitsdienstanbietern haben, in Applikationen und Funktionen, die dann zur Verwendung stehen. Meine spezifischen Aufgaben sind eben jene, das übergreifende Solution Design zu definieren. Das heißt zu sagen, wir haben jetzt mehrere Entwicklungsteams, die von jeweils einem Produkt Owner geleitet werden. Und dass die Konzepte über das ganze Produkt konsolidiert dargestellt werden, das ist jetzt in meinem Aufgabenbereich. Und Anforderungen, die ich vom Markt wahrnehme, nehme ich mit in dieses Team. Wir machen eine Art Brainstorming, setzen uns dann hin und gestalten dann diese erste Idee einmal aus und gehen dann wieder weiter in die Entwicklung. Wenn die Planungswoche ist, dann ist man sehr getriggert, weil dann hat man das so genannte “Preparation Meeting” mit dem Entwicklungsteam, wo mit dem Entwicklungsteam durchgegangen wird, was in den nächsten drei Wochen passieren wird. Dann gibt es das “Planning”, wie sehen denn die Ressourcen dazu aus. Davor sieht man sich dann noch das Resultat der vorherigen Woche an. So eine Woche ist ja durchstrukturiert und sehr durchgetaktet. Die anderen Wochen sind dann doch sehr flexibel. Dann nimmt man Kundentermine wahr, besucht einmal wieder jemanden, der bereits Interesse an einer Idee gezeigt hat. Das sind dann die flexibleren Themen, aber jene, die dann länger brauchen bis man wirklich zu einem Ergebnis kommt. In dem Entwicklungsbereich weiß man immer genau in den jeweiligen Wochen, was passiert und wohin man geht. Also die Aufgaben sind sehr divergent.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich habe mich nach der Handelsakademie für ein Studium der medizinischen Informatik entschieden. Das hat sich durch das Maturaprojekt gut ergeben. Ich habe dann als Health IT-Consultant bei der T-Systems begonnen. Ich bin direkt im Produktmanagement eingestiegen und habe als Product Owner ein “Scrum”-Team, Entwicklungsteam geleitet. Ich bin dann in ein Projekt übergegangen, das dieses Produkt, das ich entwickelt habe, eingesetzt hat. Ich bin dann in Karenz gegangen. Nach meiner Karenz bin ich dann in den Solution Sales gewechselt, wo es um den Vertrieb dieses Produktes geht. Heute habe ich die Rolle des Team Leads über alle unsere Product Owner und alle Entwicklungsteams.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich glaube schon, dass es von Vorteil ist, wenn man einen medizinischen, pflegerischen oder auch IT- Background hat. Um in dieser Rolle relativ rasch verstehen und umsetzen zu können. Man muss sich vorstellen, man kriegt Anforderungen unterschiedlicher Qualität geliefert. Und die wirklich zu einem sinnvollen Konstrukt, das am Markt auch gefragt sein kann und wird und übersteht, vollständig zusammenzusetzen – da ist man einfach viel schneller, wenn man einen Background mitbringt. Nichtsdestotrotz gibt es ja im Team doch auch Leute, die den Background nicht haben, die müssten dann diese persönliche Kompetenz mitbringen, dass sie sagen, sie sind sehr stark analytisch und sehr ehrgeizig, sich in Themen wirklich hineinzudenken und hineinzuarbeiten. Ich würde sagen: Don’t apply when – man immer einen abgesteckten Rahmen braucht, um funktionieren und arbeiten zu können. Die IT ist sehr schnelllebig und dementsprechend adaptiert sich die Unternehmensstruktur auch sehr schnell, um am Markt standhalten zu können. Dort findet man nicht immer den geeigneten Rahmen.

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