Sarah Stadler
Auszubildende Milchtechnologin
bei industrie niederösterreich
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Stadt
Baden
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung
“Das Coolste an der Lehre ist definitiv die Vielfalt der Produkte, die wir haben und das Probieren der neuen Sachen,“ erzählt Sarah Stadler, was sie an ihrer Lehre zur Milchtechnologin bei NÖM AG besonders begeistert. Im Laufe ihrer Ausbildung durchläuft sie von der Produktion bis hin zur Fachausbildung unterschiedliche Abteilungen und kommt mit vielen Produkten und Prozessen in Kontakt. Was sollte man ihrer Meinung nach mitbringen für diese Lehre? “Man braucht die Eigenschaften Teamfähigkeit und technisches Verständnis.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Sarah Stadler, ich bin derzeit im ersten Lehrjahr als Milchtechnologin bei der Firma NÖM.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich arbeite bei der Firma NÖM und wir versuchen die besten Produkte aus der Milch zu gewinnen. Im ersten Lehrjahr lernt man über die verschiedenen Bereiche, aber hauptsächlich in der Produktion. Danach ist man spezialisiert auf seinen Hauptberuf, das ist dann die Schaltwarte. Die Aufgabe dort ist, wie die Produkte herkommen und wie sie weitergeleitet werden, zum Beispiel vom Tankwagen bis zum fertigen Milchpackung. Im dritten Lehrjahr ist dann die Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung, wiederholen den ganzen Stoff und schauen uns konkret an, wie das dann funktioniert. Die Berufsschule ist in Tirol und man hat 10 Wochen durchgehend, immer von Montag bis Freitag. Im Betrieb geht man immer von einer Großstation zur nächsten. Ich bin mal da, mal da. Einmal in der Töpferei, einmal in der Butterei, dann bin ich wieder in der Produktion, wo die Trinkjoghurts hergestellt werden. Das finde ich recht praktisch, egal wo man ist, die Mitarbeiter helfen dir, sie zeigen dir alles, wenn es dich wirklich interessiert, so wie mich. Sie erklären es dir detailliert und sie helfen dir, man darf richtig mitarbeiten. Nach der Lehre möchte ich auf jeden Fall weiterlernen, weil es große Möglichkeiten in den Bereichen gibt, in denen man sich weiterbilden kann. Man kann den Werkmeister machen oder den Molkereimeister. Man hat gute Aufstiegsmöglichkeiten und das will ich wirklich nutzen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme ursprünglich aus Oberösterreich, habe dort zwei Jahre die Hauptschule besucht, danach zwei Jahre die Mittelschule hier in Niederösterreich. Dann habe ich mit einem Polytechnikum in Mödling abgeschlossen, das mir recht gut gefallen hat. Dann habe ich mir überlegt, was ich machen könnte. Die erste Entscheidung, war eine Lehre zu machen, das war von Anfang an klar. Dann habe ich recherchiert und geschaut, in welche Richtung ich lernen will und da hat mir Lebensmittel gefallen. Es hat ein Praktikum und einen Tag der offenen Tür bei der Firma NÖM gegeben und es hat mich überwältigt und das wollte ich dann machen. Beim Aufnahmeprozess habe ich mich beworben, danach habe ich ein Praktikum gemacht. Dort habe ich mich einmal präsentieren können und es hat sich herausgestellt, ob ich dafür geeignet bin, ob mir das wirklich gefällt, denn was bringt mir ein Beruf, der mir nicht gefällt. Vom ersten Moment an war es das Richtige. Es hat mir sehr gefallen. Dann hat es ein großes Gespräch gegeben, da war die Personalchefin dabei und dann bin ich genommen worden und wollte die Lehre unbedingt machen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht die Eigenschaften Teamfähigkeit, da wir in einem großen Werk arbeiten indem 500 Menschen nur in der Produktion arbeiten, außerdem ein technisches Verständnis. Man sollte sich mit der Maschine verbinden mehr oder weniger, man sollte sich auskennen und das ist sehr wichtig, diese Eigenschaften würde ich jedem Lehrling weitergeben.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Lehre ist definitiv die Vielfalt an Produkten, die wir haben. Das Probieren der neuen Sachen, das Herstellen der neuen Sachen, wenn man mal das ganze Thema sieht, wie die Firma aufgebaut ist und dann im Detail nachforschen kann, wie es dann wirklich funktioniert.

Was ist die größte Herausforderung?

Der Stoff, der auf einem zukommt, weil es ist kein kleiner Themenbereich, sondern eine Vielfalt, das ist so groß und sich alles zu merken ist sehr schwierig.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Man sollte zielbewusst seinen Weg gehen. Man sollte seinem Job nachgehen und sich nicht beeinflussen lassen, weil der Weg wird nicht immer geradeaus gehen.

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