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Swetlana LiebigManager in Risk Assurance Servicesbei PwC
Stadt
Wien
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r

"In meinem Business gibt es unterschiedliche Arten von Projekten." Als Managerin in Risk Assurance Services bei PwC Österreich coacht Swetlana Liebig ihr Team und bespricht Vorstellungen mit Manadanten. "Ich denke, dass wir, besonders in der IT-Prüfung, so viele Spezifika haben, die man einfach nicht studieren kann."

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Tipps für mich als Teenager? Es ist schwierig, da ich noch in der Zeit des Kalten Krieges und des Eisernen Vorhangs aufgewachsen bin. Ich glaube, mein Teenager-Ich würde mir nicht einmal glauben, wenn ich sage, was alles möglich ist im Leben. Ich glaube die Hauptsache ist, man soll offen sein und an sich glauben. Man soll glauben, dass wirklich alles möglich ist, weil das Leben schreibt Korrekturen, das kann man einfach nicht planen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Ich heiße Swetlana Liebig und ich bin Managerin bei Risk Assurance Services bei PwC in Österreich.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Jetzt vor Kurzem erst – wir haben eine sehr komplizierte Aufgabe, die wir versucht haben zu lösen, und es hat fast ein Monat gedauert. Es hat wirklich mehrere Stunden und extra Leistung gekostet. Am Ende haben wir ein sehr positives Feedback von dem Mandanten bekommen, dass wir ihm sehr geholfen haben und die Effizienz der Datenverarbeitung steigt. Das hat uns sehr gefreut!

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Einschränkend in meinem Beruf finde ich, dass wir gute Qualität in kurzem Zeitraum liefern sollen. Das kann ziemlich herausfordernd sein.

Worum geht es in Deinem Job?

PwC ist eine der größten Steuerberatungs-, Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt. Ich bin im Raum der Wirtschaftsprüfung für einen ganz besonderen Teil der Prüfung zuständig, nämlich für die IT-Prüfung. Dadurch, dass wir immer Kunden prüfen, müssen wir auch vor Ort sein. Wir führen Gespräche, wir prüfen Systeme, das heißt wir müssen Einsicht in Systeme nehmen, wir müssen dann mit den Mandanten besprechen, was wir dort gesehen haben, um sicherzustellen, dass das System sicher ist und die Daten, die dort produziert werden, unter anderem auch für den Jahresabschluss, auch valide sind. Deswegen besprechen wir das mit dem Mandanten vor Ort. Meine Rolle als Manager ist, mein Team zu coachen. Im Prinzip erklären, wie sie etwas machen. Wenn sie bestimmte Prüfungshandlungen durchgeführt haben, übernehme ich die Qualitätssicherung, das Ganze zu validieren, zusammenzufassen, mit dem Mandanten besprechen, wenn wir etwas festgestellt haben, was nicht stimmt. Ich bespreche mit dem Mandanten auch, wie geplant ist, das abzustellen, zu verbessern. Ich muss schauen, dass wir alle einen einheitlichen Prüfungsplan haben, dass wir alle in time laufen, dass wir abgestimmt sind, damit das effizient für den Kunden und uns abläuft. In meinem Business gibt es unterschiedliche Arten von Projekten. Es gibt Projekte, die im Prinzip jedes Jahr rollierend stattfinden, so wie Jahresabschlussprüfungen, oder es gibt einmalige Projekte. Zum Beispiel, es wird ein neuer Rechnungslegungsstandard eingeführt und der Kunde verändert seine Prozesslandschaft und IT-Landschaft, um diesen Standard zu erfüllen. Hier bin ich als IT-Prüfer auch an Bord, um dann sicherzustellen, dass diese Veränderungen die Validität der Daten nicht tangieren.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Wie bin ich zu dieser Position hier gekommen? Das ist in meinem Fall eigentlich eine schwierige Sache. Ich unterteile mein Leben in drei Abschnitte. Ich habe eigentlich eine klassische philologische Ausbildung. Ich habe Germanistik studiert und habe auch in der deutschen Philologie promoviert, das war mein erstes Leben. Mein zweites Leben habe ich bei einem großen Industrieunternehmen in München verbracht. Zuerst in der kaufmännischen Projektabwicklung, dann in der kaufmännischen Projektleitung. Ich habe große Projekte vom Stammhaus dieses Unternehmens aus in Spanien geleitet. Mein drittes Leben, in meinem dritten Leben bin ich dann zu PwC gekommen. Ich habe viele Jahre bei PwC in München gearbeitet und bin dann nach Wien gezogen. Jetzt bin ich hier in Wien in der Position eines Managers bei Risk Assurance Services.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Viele meiner Kollegen haben Wirtschaftsinformatik oder BWL studiert. Das hilft natürlich extrem bei unserem Job. Ich denke aber, dass wir, besonders in der IT Prüfung, soviel Spezifika haben, die man einfach nicht studieren kann. Deshalb denke ich, sehr gut für unseren Job ist, ganz speziell in unserer Abteilung, dass man wirklich IT-affin ist, man muss komplexe Sachverhalte in kurzer Zeit analysieren können, sie auf den Punkt bringen und dann auch besprechen können. Du musst fragen und nachbohren können, das ist eigentlich ein großer Bestandteil unseres Jobs. Man scheut auch Menschen nicht. Menschenkontakt ist eigentlich das A und O in unserem Beruf.

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