Barbara RedleinPartnerin Risk Assurancebei PwC
Stadt
Vienna
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium

"Das Tollste an meinem Job ist, dass der Laptop mein Büro ist. Ich arbeite ortsungebunden." In der Abteilung von Barbara Redlein, Partnerin von Risk Assurance, geht es um Sicherheiten und Transparenz in IT-Systemen und -prozessen. Ihr Aufgabenbereich kann oft sehr zeitintensiv sein. "Ich sehe das wie beim Klettern. Man geht Schritt für Schritt hinauf und irgendwann willst du ja auch am Gipfel stehen."

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Meinem jungen Ich sage ich, versuche aus jeder Begegnung mit neuen Menschen etwas zu lernen, zuhören hilft. Ein weiterer Ratschlag wäre, gehe ruhig mehr Risiken ein, traue dich, Fehler zu machen. Das sagt man auch immer wieder, dass der Erfolg nicht in einem Aufzug passiert, sondern man muss auch die Treppe gehen. Man muss sich auch wirklich etwas Trauen im Leben. Und gerade in der heutigen Zeit, wo sich soviel ändert, so ein Wandel ist, sind Konstanten wie Familie und Freunde sehr wichtig. Ruf die Oma öfter an, es wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht mein Name, Dr. Barbara Redlein, die Position, Partnerin von Risk Assurance, wie man mich erreichen kann und weil ich sehr viel international arbeite, gibt es das Ganze noch einmal auf der Rückseite in Englisch.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Tollste an meinem Job ist, dass der Laptop mein Büro ist. Ich arbeite ortsungebunden, wenn man so möchte. Ob es aus dem Office vom DC Tower ist, von meinem Home Office oder von einem Klienten aus, das ist ganz egal. Und zum Anderen macht es mir großen Spaß in diesen flachen Hierarchien zu arbeiten. Ich habe sehr viele junge, motivierte Kollegen, die Lust haben, neue Ideen zu Produkten zu machen und das begleite ich sehr gerne.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Mein Team und ich haben im Jahr vielleicht 120 Klein- bis Großprojekte, das heißt es gibt Projektziele, die man erreichen muss, es gibt Deadlines. Da wird die eine oder andere Extrameile erwartet, das kann sich dann auch in Überstunden äußern. Man muss schon auch Lust haben, ein bisschen hineinzubeißen. Ich sehe das wie bei mir beim Klettern. Man geht Schritt für Schritt hinauf und irgendwann willst du ja auch am Gipfel stehen, oder?

Worum geht es in Deinem Job?

Grundsätzlich sind wir eine Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft mit Steuerberatung auch inkludiert. Meine Abteilung beschäftigt sich ganz konkret mit Sicherheiten und Transparenz in IT Systemen und Prozessen. Ich habe hier eine schöne Doppelrolle. Ich bin bei manchen Unternehmen als Prüfer tätig, bei anderen Unternehmen wiederum als Berater. Ich blicke als Prüfer zum Beispiel immer auf die IT Systeme und Prozesse, um zu schauen, ob der Jahresabschluss ordnungsgemäß ist. Ich arbeite hier mit sehr modernen Tools, also gerade in der digitalen Transformation habe ich das Glück, mit meinem Team auch die Zukunft der Abschlussprüfung ein bisschen mit zu begleiten. Das geht dann mit Tools wie Virenscans über einen Einkaufsprozess, wo man Auffälligkeiten identifiziert. Das ist sehr spannend und macht Freude hier in die Zukunft zu gehen. Und wenn man den Beratungsblock nimmt, hier geht es vor allem darum, dass man zum Beispiel eine interne Revision unterstützt, welche Mitarbeiter dürfen welche Berechtigungen in einem Rechnungslegungssystem wie SAP haben. Ich habe natürlich sehr viel internationale Meetings zur Zeit. Das erfreuliche in der heutigen Zeit ist, man muss dann nicht immer nach Frankfurt oder Zürich reisen, dann gibt es ja auch viele Video Calls und Webex Sessions. Das prägt natürlich meinen Alltag sehr. Es geht hier auch darum, laufend neue Services anzubieten und gemeinsam zu entwickeln. Das macht man mittlerweile länderübergreifend. Das heißt, das ist sicher eine Basis für meinen Alltag, dass ich mich hier laufend austausche. Also ich bin im Durchschnitt um acht Uhr im Büro, stimme mich meistens mit ein paar Mitarbeitern beim Kaffee ab, wer jetzt wo und bei welchem Klienten ist, das geht sehr informell bei uns. Ein typischer Alltag kann sein, dass ich am Vormittag zu einem Produktionsunternehmen fahre, dort Teil des Abschlussprüfungsteams bin, also jetzt hier in der Prüfer-rolle und in einem Einkaufsprozess anschaue, wo irgendwelche Auffälligkeiten sind, wo ist hier eine Gefahr, dass die Vollständigkeit und Richtigkeit der Geschäftsvorfälle in Gefahr sind, wenn man so möchte. Es kann auch sein, dass ich am Nachmittag aber in einer Beraterrolle zu einem IT Leiter fahre und hier über den nächsten Technologiesprung im SAP rede. Und am Abend, die Zeiten sind manchmal auch lang, kann das natürlich auch durchaus sein, dass dann noch eine zweite Schicht im Home Office nachgelegt wird, wo ich hier einfach noch die wichtigsten Punkte für den nächsten Tag abkläre.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Nach dem Gymnasium habe ich Handelswissenschaften auf der Wirtschaftsuniversität in Wien studiert. Ich habe dann auch sehr schnell beschlossen, neben dem Studium, Wirtschaftsinformatik dazu zu nehmen, weil es unglaublich Spaß macht, in dieser Schnittstelle zwischen Finanz und IT Bereich tätig zu sein, ist auch sehr gefragt am Markt. Ich habe immer neben dem Studium gearbeitet, in der Energiewirtschaft und in Produktionsunternehmen. Ich bin dann doch relativ bald zu PwC gegangen und habe hier wirklich über sehr viele Jahre hinweg die typische Laufbahn gemacht. Von Assistent zu Senior Associate, von Manager zu Senior Manager, bis hin zur Partnerschaft.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich denke schon, dass es auch mit einem anderen Werdegang gegangen wäre. Wir haben auch im Unternehmen viele, die zum Beispiel Wirtschaftsjuristen sind, die Background in der HAK oder HTL haben. Ich denke, in meinem Job ist das auch gar nicht so relevant was man studiert hat, es tut sich immer etwas Neues auf. Wir wachsen sehr schnell, wir haben so viele neue Trends. Ich muss wissbegierig sein, ich brauche einen guten Hausverstand, ich sollte Lust haben, mir auch hier laufend neue Dinge selbst beizubringen. Das heißt sehr eigenverantwortlich, ich habe sehr früh angefangen bei PwC so zu arbeiten. Man muss sehr kommunikationsfreudig sein, gerade wenn man laufend neue Leute, neue Unternehmen kennenlernt, ist das ganz essentiell für meinen Alltag.

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