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Gabriel Daniele
Auszubildender Luftfahrzeugtechnikerin
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Luftfahrzeugtechniker*in
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Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung
“Das Coolste ist, die Luftfahrzeuge wie Drohnen oder Hubschrauber, an denen man selber gearbeitet hat, fliegen zu sehen und das allercoolste ist, mit einem Black Hawk Hubschrauber mitzufliegen.“ Gabriel Daniele, Lehrling Luftfahrzeugtechnik, Fliegerwerft 1, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, hat in seiner Ausbildung bereits die theoretischen Grundkenntnisse erlernt und weiß, wie man Spezialwerkzeuge für die Luftfahrzeuge anfertigt. Was ist wichtig? “Man sollte sehr gute Englisch-Kenntnisse sowie technisches Verständnis mitbringen.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Daniele Gabriel, ich bin derzeit Lehrling im zweiten Lehrjahr in der Fliegerwerft 1 beim österreichischen Bundesheer.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich bin Lehrling zum Luftfahrzeugtechniker in der Fliegerwerft 1 in Langenlebarn. Wir haben dreieinhalb Lehrjahre, davon sind 35 Wochen Berufsschule. Wir haben in der Berufsschule zum Beispiel Fächer wie Aerodynamik, Strukturen und Systeme, Kolbentriebwerke, aber wir haben auch sehr viel Werkstätten Ausbildung in der Berufsschule. In den einzelnen Lehrjahren gerade im ersten Lehrjahr lernen wir hauptsächlich die Grundkenntnisse, wie Materialkunde und Werkzeugkunde und dann in den anschließenden Lehrjahren sind wir aufgeteilt direkt am Luftfahrzeug oder in den verschiedenstens Fachwerkstätten, zum Beispiel der Komponentenwerkstätte, wo wir die einzelnen Flugzeugkomponenten zerlegen, kontrollieren, dann die Verschleißteile austauschen, zusammensetzen und wieder aufs Flugobjekt hinausbringen und diese wieder eingebaut werden. Wenn ich in der mechanischen Werkstätte zum Beispiel bin, wo wir drehen, fräsen lernen, dann fertige ich Spezialwerkzeuge für die einzelnen Luftfahrzeuge an. Wir haben immer eine Person, die auf uns aufpasst und die alles nachkontrollieren muss, was wir tun, da doch sehr viel davon abhängt und es wird von mir kein Teil in ein Luftfahrzeug eingebaut, ohne dass es nicht mindestens zwei Leute kontrolliert haben.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus Langenrohr, das ist fünfzehn Minuten von meiner Arbeitsstelle entfernt und da habe ich täglich die militärischen Luftfahrzeuge um mich fliegen gesehen und habe schon während meiner Schulausbildung mich sehr für den technischen Beruf interessiert. Ich habe mich beim Heerespersonalamt beworben, habe dort dann eine Testung gehabt, ob ich für das österreichische Bundesheer geeignet bin und hatte dann noch direkt eine Testung in der Fliegerwerft 1, bei der meine Grundkenntnisse, die ich mitbringen sollte, für diese Lehrausbildung getestet wurden. Ich mache diesen Lehrberuf seit zwei Jahren, seit dem Jahr 2014.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte sehr gute Englischkenntnisse mitbringen, da alle Betriebshandbücher der Luftfahrzeuge auf Englisch verfasst sind. Man sollte sehr genau arbeiten können, man sollte sehr lernwillig sein und man sollte auch wenn möglich ein technisches Verständnis mitbringen, da man im technischen Bereich tätig ist.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung ist, die Luftfahrzeuge, an denen man selbst schon gearbeitet hat, fliegen zu sehen. Das sind die Drohnen, Hubschrauber oder Flugzeuge. Aber das Allercoolste ist auf jeden Fall mit einem Blackhawk Hubschrauber mitfliegen zu dürfen.

Was ist die größte Herausforderung?

Das genaue Arbeiten ist sehr wichtig. Das ist auch eine große Herausforderung, da man sehr viel Verantwortung trägt, da schließlich Menschenleben davon abhängen.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Finde heraus, was dich wirklich interessiert und verfolge deine Ziele konsequent.

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