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Leonie RhodeAuszubildende Bürokauffraubei BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
Stadt
Berlin
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Der Beruf hat unglaublich viele Facetten – das wird auch oft unterschätzt, wie ich finde, was schade ist”, erklärt Leonie Rhode die Vielseitigkeit ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Herausforderung, die sich ihr öfters stellt: “Prioritäten setzen!”

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Leonie Rhode ich bin 26 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in Berlin.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die BDA die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände berät letztendlich ihre Mitglieder und verschiedene Arbeitgeberverbände in sozialpolitischen Themen wie Arbeitsrecht, Tarifpolitik oder soziale Sicherung. Was ich da so mache ist hauptsächlich administrative Tätigkeiten. Ich unterstütze die Mitarbeiter in organisatorischen Abläufen, ich überblicke den Kalender, ich bereite Dienstreisen vor oder Räume für Meetings, buche Catering und alle solche Sachen. Angefangen habe ich in der Abteilung Arbeitsrecht, da bin ich direkt nach der Einführungsphase rein und habe hauptsächlich Phonodiktate geschrieben, und Telefondienste übernommen, Rundschreiben, die wir an unsere Mitgliedsverbände verschicken, kontrolliert und angelegt. Danach war ich dann in der Abteilung Europäische Union und internationale Sozialpolitik. Da habe ich sehr viel mitbekommen vor allem was sich auf europäischer Ebene abspielt. Viele Dienstreisen gebucht und auch viel Englisch kommuniziert. Jetzt bin ich im Rechnungswesen der Finanzbuchhaltung, da dreht sich natürlich alles um Abrechnungen, Belege und die finanziellen und versicherungstechnischen Hintergründe.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Nach dem Abitur wollte ich eigentlich immer erst studieren, nämlich Grundschulpädagogik, musste aber darauf immer ein bisschen warten. Während der Zeit habe ich lange im Einzelhandel gearbeitet und irgendwie die Lust am Studieren verloren. Dementsprechend musste ich mich umorientieren. Dann habe ich mal geschaut was es überhaupt für Möglichkeiten gibt für mich, nämlich wo, in welchem Beruf meine Stärken quasi ganz gut zur Geltung kommen würden. Bin letztendlich dann auf diesen Beruf aufmerksam geworden, habe dann im Internet gesehen wer das so anbietet. Und bin dann letztendlich auf die BDA aufmerksam geworden, habe mich beworben, dann kamen die Einstellungstests, das Vorstellungsgespräch und dann durfte ich anfangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also, was man an Fähigkeiten mitbringen sollte und an Eigenschaften wäre, dass man auf jeden Fall offen und freundliche auf Menschen zugeht. Man sollte auf jeden Fall hilfsbereit sein und seine Hilfe anbieten, denn nur so kann man Aufgaben bekommen, die man dann erledigen darf. Organisieren sollte man auf jeden Fall können und sich nicht davor scheuen Fragen zu stellen und sich auch trauen, ruhig mal einen Fehler zu machen, denn der Kopf abgerissen wird einem hier auf keinen Fall.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Also, auf jeden Fall die Vielseitigkeit. Der Beruf hat unglaublich viele Facetten, wird auch oft unterschätzt wie ich finde, was schade ist. Dadurch dass wir hier eben die vielen Fachabteilungen durchlaufen, haben wir auch das Glück, dass wir unter verschiedenen Einflüssen auch mit verschiedenen Vorgesetzten arbeiten, dadurch kommen wir natürlich auch gut herum, was die Kollegen betrifft. Es ist eine sehr schöne Arbeitsumgebung hier, das gefällt mir sehr gut. Dann mag ich, dass es so viele kleine Vorgänge sind, die man erledigt den ganzen Tag über und nachher ergibt es ein großes Ganzes.

Was ist die größte Herausforderung?

Auf jeden Fall Prioritäten setzen. Da wir sehr viel eigenständig arbeiten dürfen hat man dann natürlich gern mal den Schreibtisch voll mit Aufgaben, die man eigenständig abarbeiten darf. Da wirklich die Prioritäten zu setzen, zu sagen, dass mach ich zuallererst und dann erst das, das fällt mir persönlich einigermaßen schwer.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Jede Entscheidung, die du triffst, ist besser als keine, selbst wenn sich hinterher herausstellt, dass die Entscheidung, die ich getroffen habe falsch ist. Dann habe ich sie trotzdem getroffen und kann dafür gerade stehen und daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

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