Muska ZarabiAuszubildende Ausbildung Steuerfachangestelltebei EY Germany
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Mir macht es Spaß mit Zahlen und Gesetzen zu arbeiten und damit auch noch Menschen zu helfen, indem ich ihre Steuererklärung mache oder sie berate”, das ist für Muska Zarabi das Coolste an ihrer Ausbildung zur Steuerfachangestellten bei EY Germany. Welche Einschränkungen sie dabei sieht? “Man muss immer up-to-date sein. Steuerrecht ändert sich jeden Tag.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Muska Zarabi, 20 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Im Moment befinde ich mich im 2. Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

EY ist eine Management- und Steuerberatung sowie eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. In meiner Ausbildung wechsle ich zwischen zwei Abteilungen, einmal in die ACR (Accounting Compliance and Reporting) und in die Human Capital. In der ACR geht es um Lohnverrechnungen, Buchhaltung, Reisekostenabrechnungen und Umsatzsteuervoranmeldungen. Im Bereich von Human Capital mache ich hauptsächlich Einkommensteuerrecht. Da erstelle ich Einkommensteuererklärungen von Privatpersonen und auch von Unternehmen und prüfe Einkommensteuerbescheide. Ich telefoniere auch viel mit dem Finanzamt für unsere Klienten. Im ersten Lehrjahr ist es etwas schwierig gleich in die fachlichen Themen reinzugehen, weil du in der Schule ja auch noch nicht zu viel lernst. Dir wird zuerst mal erklärt wie eine Steuererklärung funktioniert, wie sie aufgebaut ist, was für Unterschiede es gibt. etc. Im zweiten Lehrjahr ist man dann schon viel selbständiger und kann eine Steuererklärung ohne die Hilfe von jemand anderen erstellen. Ich habe im zweiten Lehrjahr jetzt auch einen eigenen Mandanten bekommen, dessen Lohnabrechnung ich jetzt mache. Diese Woche zum Beispiel habe ich die Gehaltsabrechnung von diesem Mandanten fertig gemacht, weil es immer bestimmte Zeiträume gibt, wo diese erstellt werden müssen. Wenn ich dann damit fertig bin, dann frage ich meistens bei den Kollegen nach, ob diese denn noch etwas für mich zu tun haben. Ich habe lieber etwas zu tun als gar nichts weil dann die Zeit auch nicht vergeht und man nichts lernt. Die Kollegen geben einem meistens dann etwas bzw. fragen auch nach ob man einem noch etwas erklären kann.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Zuerst war ich in der Realschule, dann bin ich zur Fachhochschule (FOS für Wirtschaft) gegangen. Ich habe mein Fachabitur in Wirtschaft gemacht. Meine Cousine hat damals ihre Ausbildung zur Steuerfachangestellten bei EY in Eschborn gemacht als ich mein Abitur gemacht habe. Sie hat mir viel davon erzählt und so wurde ich neugierig, weil Steuern werden nie aussterben. Für mich klang es nach einem sicheren Job. Ich habe mich dann auch noch ein wenig informiert und als Steuerfachangestellte kannst du dich auch weiterbilden als Steuerfachwirt oder als Bilanzbuchhalter und sogar zum Steuerberater. Dies alles ist auch ohne Studium möglich. Ich bevorzuge diesen beruflichen Werdegang gegenüber einem Studium, da man viel mehr praktische Erfahrungen sammelt, als wenn man vier Jahre aus Büchern lernt.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Das wichtigste ist, dass man Freude im Umgang mit Menschen, wie Mandanten oder Kollegen, haben muss. Man muss genau arbeiten, teamfähig sein, keine Angst vor Gesetzestexten haben, Spaß mit Zahlen haben und ein wirtschaftliches Interesse haben.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Mir macht es Spaß mit Zahlen zu arbeiten, Gesetze zu suchen, auch wenn ich diese vorerst nicht verstehe. Mir gefällt es mich einzulesen und versuchen die Gesetze zu verstehen, um Menschen zu helfen ihre Steuererklärungen zu machen. Ich mag es auch Menschen zu beraten.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung für mich ist es, das Erlernte in die Tat umzusetzen und dann das Ergebnis dem Ausbilder zu zeigen bzw. zu präsentieren. In der Schule lernt man zum Beispiel Soll und Haben und den Buchungssatz für Wareneinkauf. Dann stehst du vor dem PC und denkst dir, wie mache ich das jetzt? Wenn dann vor allem der Ausbilder fragt, wie man das dann genau macht, dann kann man nicht so einfach den Prozess von Soll und Haben erklären, sondern muss vielmehr begründen können, warum das so gemacht wird. Eine weitere Herausforderung kann sein, dass man immer up-to-date sein muss, weil Steuerrecht ändert sich jeden Tag. Das Gelernte von heute kann eigentlich morgen schon das Gelernte von gestern sein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich bin ein Mensch, der vor Prüfungen immer sehr Angst hat. Dadurch mache ich mir meistens die Note kaputt, obwohl ich alles weiß und kann. Deswegen würde ich jedem raten keine Angst vor Prüfungen zu haben, sondern diese ganz entspannt anzugehen. Wenn du es wirklich gelernt hast, dann kannst du es auch.

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