Marc KliemsteinAuszubildender Lehrling Elektrotechnik-Energietechnikbei Siemens AG Österreich
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Fehler zu suchen macht genau so Spaß.” Wenn das programmierte Programm nicht richtig funktioniert, ärgert sich Marc Kliemstein nicht. Ihm bereitet die Arbeit mit dem Programmierungscomputer SPS am meisten Spass an seiner Lehre zum Elektro- & Energietechniker. Und seine Lehre sieht er als Grundstein, auf den er aubauen kann, “quasi der Keller vom Häusl”.

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Marc Kliemstein, bin Elektroenergietechniker bei Siemens und bin im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Grundsätzlich geht es um das Erlernen von Grundfertigkeiten, die man nachher braucht, um die Anlagen von Siemens zu installieren, zu warten und auch in Betrieb zu nehmen. Es fängt an in der Lehre mit dem Grundlehrgang, wo Grundfertigkeiten wie Feilen erlernt werden und vor Allem im zweiten Jahr beim Grundlehrgang geht es dann eben um das Elektrische, hauptsächlich, Vorbereitung für den Lehrlingswettbewerb. Elektrische Schaltungen bauen, also von der Elektronik her mit Transistoren und Kondensatoren, gerade die kleinen Bauteile genau anordnen und Schaltungen zum Beispiel, die jeder daheim hat, wie eine Wechselschaltung für das Licht oder Treppenhausschaltungen, wenn ich beim Stiegenhaus unten reingehe und draufdrücke, dass bis ich durch das ganze Stiegenhaus durch bin da immer Licht brennt. Es wird bei uns in der Firma theoretisch und praktisch erklärt. Also es gibt dann Werksunterricht, wo zuerst die ganze Theorie mit Schaltplänenzeichnen durchgegangen wird und danach wird das ganze halt in unserer Lehrwerkstätte praktisch aufgebaut, also verdrahtet und angeschlossen. Berufsschule ist eigentlich ein eigener Teil von der Lehre, rein theoretisch. Und der Werksunterricht, den man in den Grundlehrgängen hat ist nur zur Unterstützung da, damit ist es dann in der Berufsschule ein bisschen leichter. Aber hauptsächlich wird die Theorie eben in der Berufsschule durchgemacht und im Werksunterricht wird man quasi darauf vorbereitet, auf die Berufsschule. Nachdem man ausgelernt ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die verschiedenen Abteilungen eben, für welche man sich entscheiden will, Industriemontage, dann Automatisierung ist eine Sparte, oder Lichtruf- oder Brandmelde-Abteilung ist eine Sparte und da kann man in den Abteilungen frei wählen, je nachdem wo man genommen wird.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich war vorher in der HTL in Wörth, eh schon in der Fachrichtung höhere Elektrotechnik und hab dann eben mitgekriegt, dass es nicht so meines ist und bin dann eben auf die Firma Siemens gestoßen, eine recht bekannte Firma, ein Weltkonzern. Hab dann eben meine Bewerbung hingeschickt, mit Zeugnissen und nachdem es mir dann beim Schnuppern relativ gefallen hat, es war eine sehr gemütliche Atmosphäre, haben wir dann gedacht “Ja, da gehe ich hin, da taugt es mir, da fühle ich mich wohl”.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ein bisschen technisches Grundverständnis, man muss nicht sofort eine Schaltung aufbauen können, aber zumindest schon mal ein Paar Sachen wissen wäre sicher hilfreich. Klar, man geht in eine Lehre, damit man was lernt, aber es wäre schon hilfreich, wenn man technisches Grundverständnis hat, vom Basteln daheim zum Beispiel. Dann Genauigkeit wäre sehr wichtig und auch etwas Ordnungssinn braucht man.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an der Lehre, finde ich, ist SPS, das ist so ähnlich wie ein kleiner Computer, der weiss die kompletten Prozesse, also die Abläufe von einer Anlage zum Beispiel, steuert also dass das Förderband dann erst losfährt, wenn das Paket drauf ist und das taugt mir eben am meisten, also geht in die Automatisierung rein, einfach weil man was programmiert und dann spielt man es eben um und es funktioniert, dann freut man sich voll und kann zuschauen, wie die Anlage von allein arbeitet. Aber auch wenn es nicht funktioniert, dann denkt man sich nicht nicht “nein, wieso geht es jetzt nicht” sondern sucht den Fehler und das macht genauso Spaß den Fehler zu suchen. Einfach das Programm, dass alles super funktioniert und möglichst kleine Sätze das zu schreiben, das taugt mir voll.

Was ist die größte Herausforderung?

Für mich ist die größte Herausforderung eindeutig die Genauigkeit. Also das fällt mir am schwersten, weil doch sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass das alles genau passt und dass man auch die Maße genau einhält, das ist eben für mich derweil am schwersten.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag wäre eigentlich: Wer rastet, der rostet. Weil ohne Weiterbildung geht bei uns heutzutage eigentlich nichts mehr und wenn man hoch hinauf will, dann muss man viel dafür tun, sei es jetzt Abend-HTL oder die Berufsreifeprüfung. Aber die Lehre ist mal der Grundstein und auf den kann ich dann aufbauen und das ist der Keller vom Haus.

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