Jan-Benedikt ThomaAuszubildender Bürokaufmann • Fraunhofer IZSbei Fraunhofer-Gesellschaft
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Gründlich muss man sein. Und sorgfältig. Kleinigkeiten können da schon den Unterschied ausmachen. Gerade bei der Buchhaltung“, ist für Jan-Benedikt Thoma, Auszubildender Kaufmann für Büromanagement bei der Fraunhofer Gesellschaft, eine wesentliche Voraussetzung für seine Position. Seine Schwerpunkte während der Ausbildung liegen im Personalwesen und im Personalmarketing. Das Coolste an seinem Job ist, dass “man allgemein relativ viel mit Menschen zu tun hat. Ob das jetzt die Kollegen sind oder am Telefon.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Jan-Benedikt Thoma. Ich mache eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der Fraunhofer Gesellschaft in Stuttgart und ich bin gerade im ersten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache meine Ausbildung im Fraunhofer Institutszentrum in Stuttgart. Das ist kein forschendes Institut in dem Sinne, sondern wir machen die Verwaltung für die anderen fünf Institute hier am Campus. Ich mache ja die Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement und da gibt es den Unterschied, dass man nicht mehr alle Abteilungen komplett durchläuft sondern, dass man sich vor der Ausbildung Schwerpunkte aussucht. Das ist bei mir das Personalwesen und einmal das Personalmarketing. Aktuell bin ich in der Personalabteilung, da kümmern wir uns um alle Personalfragen, also was Neueinstellungen angeht oder Übernahme von Azubis in ein festes Arbeitsverhältnis. Meine Woche sieht dann so aus, dass ich Montag und Donnerstag in der Berufsschule bin und dort parallel zu der Ausbildung im Betrieb meine Theorie lerne, die ich dann auch im Betrieb anwenden kann. Dienstag, Mittwoch und Freitag bin ich dann im Betrieb und lerne dann die Sachen die ich in der Schule theoretisch gelernt habe auch praktisch anzuwenden.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus der Nähe, aus einem kleinen Dorf und habe dort Abitur gemacht. Ich wusste nicht was ich machen soll, dann habe ich ein soziales Jahr gemacht und danach habe ich mich entschlossen zu studieren. Das hat aber nicht so ganz gepasst und ich wollte nicht noch ein Studium anfangen, weil vielleicht hätte es dann wieder nicht gepasst, dann hätte ich vielleicht irgendwann gar nichts gehabt. Dann dachte ich, jetzt mache ich eine Ausbildung. Deswegen habe ich dann nach etwas geschaut, nach etwas sehr Grundlegendem wo ich gut drauf aufbauen kann. So bin ich dann auf die Ausbildung Kaufmann für Büromanagement gekommen und habe mich dann informiert, wo man das machen kann. So bin ich auf Fraunhofer Gesellschaft gekommen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Gründlich muss man sein und sorgfältig. Kleinigkeiten können da schon den Unterschied ausmachen. Jetzt gerade bei der Buchhaltung, wenn ich ein Komma falsch setze, klar wird das überprüft, aber das kann dann kurz einen Unterschied von 5000 Euro ausmachen. Oder, jetzt wo ich im Personalmarketing war, wenn ich ein Namensschild falsch bedrucke, dann kann sich der Institutsleiter auf den Schlipps getreten fühlen. Das sind die Kleinigkeiten bei denen man einfach sorgfältig sein muss, damit das Ergebnis am Ende passt.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Es kommt natürlich immer darauf an was man macht, aber man hat allgemein relativ viel mit Menschen zu tun. Ob es jetzt mit den Kollegen ist oder am Telefon oder ich war auch ein halbes Jahr im Personalmarketing, da habe ich auch mit viel Nachwuchs zu tun gehabt, Nachwuchs-Veranstaltungen gemacht und es war richtig toll, dass man nicht nur am Schreibtisch saß, sondern auch Kontakt zu Menschen hatte.

Was ist die größte Herausforderung?

Ich würde einmal sagen, sich ganz am Anfang daran zu gewöhnen wochenlang jeden Tag im Büro zu sitzen und auch einmal in der Buchhaltung Rechnungen zu wälzen, da muss man sich erst einmal daran gewöhnen, aber es macht auch Spaß.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag auf meine Ausbildung bezogen ist, dass man nicht für die Schule lernt oder für die Lehre oder für die Eltern, sondern, dass man für sich selbst lernt, weil man selbst ein Ziel vor Augen haben muss. Man muss wissen, wo will ich hin und was bringt mir das Ganze und wenn man das einmal verstanden hat, dann macht es auch richtig Spaß zu lernen und man kommt auch voran.

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