Lukas Kienzl
Studierender Innovations- und Technologiemanagement
bei FH Technikum Wien
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Innovationsmanager*in
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Zur Anmeldung
Stadt
Wien
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Universität / Fachhochschule
Semester
4
Studiengang
Master
„Es ist ein sehr interdisziplinäres Studium und es bietet ganz viele Anknüpfungspunkte an aktuelle Technologien, Problemstellungen und Lösungsansätze. Und dadurch, dass es sehr vielfältig angelegt ist, sind auch sehr viele Studierende mit ganz unterschiedlichen Hintergründen vertreten.“ Lukas Kienzl studiert berufsbegleitend den Master Innovations- und Technologiemanagement an der FH Technikum Wien. „Die Vereinbarung von Studium, Beruf und Privatleben stellt für die meisten Leute eine Herausforderung dar.“

Transkript

Der wichtigste Ratschlag in Deinem Leben?

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben ... Wirklich großartige Leistungen werden selten von einer Einzelperson erbracht, sondern sind meistens das Produkt von einem ganzen Team und engagierten Menschen die im Hintergrund stehen. Und gerade deshalb finde ich es besonders wichtig in einem Teamsetting von anderen aktiv zu lernen, andere Perspektiven einzubinden und vor allem in Zeiten wo es anstrengend wird, sich gegenseitig zu unterstützen und zu motivieren.

Wer bist Du und was machst Du?

Wer bist du und was machst du? Mein Name ist Lukas Kienzl, ich studiere Innovations- und Technologiemanagement am Technikum Wien als berufsbegleitendes Masterstudium im vierten Semester.

Was ist das Coolste an Deinem Studium?

Was ist das Coolste an deinem Studium? Das Coolste an meinem Studium: Es ist ein sehr interdisziplinäres Studium und bietet ganz viele Anknüpfungspunkte an aktuelle Technologien, aktuelle Problemstellungen aber auch an aktuelle Lösungsansätze. Und man hat nachher auch die Möglichkeit, bei ganz vielen Fragestellungen denen man auch im beruflichen Alltag begegnet, schnell Anknüpfungspunkte zu finden und Möglichkeiten zu finden sein Wissen einzubringen. Dadurch, dass es sehr vielfältig angelegt ist, sind auch sehr viele Studierende aus ganz unterschiedlichen Hintergründen vertreten. Da hat man die Möglichkeit in längeren Zusammenarbeiten in Projekten von den anderen zu lernen und neue Perspektiven auf das Innovationsthema zu bekommen.

Was ist die größte Herausforderung?

Was ist die größte Herausforderung? Es ist ein sehr abwechslungsreiches Studium und je nach dem Hintergrund von den einzelnen Studierenden, - glaube ich - gibt es einzelne Bereiche, einzelne Lehrveranstaltungen wo sich der eine oder der andere leichter oder schwieriger tut. Der wirklich große Block, der für die meisten Leute eine Herausforderung darstellt ist die Vereinbarung von Studium, Beruf und auch Privatleben. Da ist es wirklich wichtig, das private Umfeld im Vorfeld entsprechend darauf vorzubereiten.

Worum geht's in Deinem Studium?

Worum geht's in deinem Studium? Ich studiere Innovations- und Technologiemanagement am Technikum Wien. Innovation ist in letzter Zeit ein bisschen ein Buzzword geworden. Jeder redet über Innovation und gerade da ist es gut wenn man sich strukturiert und gleichzeitig auch praxisnah mit dem Thema Innovation beschäftigt. Also wir sehen uns an wie kann Innovation gelebt und umgesetzt werden, sowohl von Start-ups bis hin zu der Großindustrie. Dabei werden vor allem in den ersten beiden Semestern Grundlagen vermittelt, um ein gemeinsames Wissen für alle Studierenden zu schaffen. Nachher, im dritten und vierten Semester, geht es besonders stark um die Umsetzung und darum eigene Lösungsansätze, zum Beispiel im Rahmen der eigenen Masterarbeit, auszuprobieren. Von den Formaten her, neben klassischen Vorlesungen mit Prüfungen gibt es dann vor allem auch noch die Möglichkeit in Case Studies zu arbeiten oder auch an längeren Praxisprojekten in größeren Gruppen zusammenzuarbeiten. Ebenso wie auch Betriebsführungen zu innovativen Unternehmen oder die Möglichkeit sich im Rahmen der Masterarbeit intensiv mit einem Thema zu beschäftigen. Zum Beispiel: Bei einem Praxisprojekt haben wir uns intensiv mit dem Thema beschäftigt, wie Daten von Messstationen in abgelegenen Gebieten, zum Beispiel auf Bergspitzen, oder auch in Tälern wo kein Handyempfang besteht, sicher und auch kostengünstig übertragen werden können und gemeinsam mit dem Projektauftraggeber eine Matrix/ein Bewertungssystem entwickelt, welche Möglichkeiten in Zukunft dann auch weiter verfolgt werden sollten. Die meisten Vorlesungen finden am Donnerstag- oder Freitagabend statt und am Samstagvormittag. Dadurch hat man die Möglichkeit das auch mit einem Beruf zu kombinieren. Allerdings gibt es natürlich auch immer wieder Phasen in denen es dann entweder beruflich, privat oder im Studium eng und dicht wird und wo dann viel los ist. Gerade in den Phasen braucht man viel Unterstützung aus dem privaten Umfeld und wenn man Unterstützung vom Arbeitgeber hat ist das natürlich auch nicht schlecht.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Welche Voraussetzungen sind nötig? Die formale Voraussetzung für das Studium ist ein facheinschlägiger Bachelor mit einem technischen, naturwissenschaftlichen oder einem techniknahen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Dafür gibt es im Sommer auch sogenannte Warm-Up-Kurse, um technische Grundkenntnisse zu erwerben oder aufzufrischen. Zusätzlich sollte man auch offen sein Neues zu lernen, sich neuen Ideen zu öffnen, Probleme offen anzugehen und vernetzt zu denken. Da es sich um ein berufsbegleitendes Studium handelt sollte man eine gehörige Portion Motivation mitbringen.

Wie bist Du zu diesem Studium gekommen?

Wie bist du zu deinem Studium gekommen? Ich bin in Wien aufgewachsen und habe nach der Matura ursprünglich Physik an der Universität Wien studiert. Ich habe dann später auch begonnen zu arbeiten, in einer Unternehmensberatungsagentur. Das ließ sich dann aber schwer mit meinem Physikstudium kombinieren und vereinbaren. Im Anschluss habe ich dann an der FH Wien den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Unternehmensführung absolviert und mich dort auch gegen Ende verstärkt mit dem Thema Open Innovation beschäftigt. Auf den Masterstudiengang Innovations- und Technologiemanagement bin ich dann beim Open Day vom Technikum aufmerksam geworden. Das war eine gute Möglichkeit meinen ursprünglichen naturwissenschaftlichen/technischen Hintergrund mit zusätzlichen Managementkompetenzen zu kombinieren. Ich habe mich online für den Studiengang beworben. Im Anschluss gibt es einen Wissenstest - einen Multiple-Choice Test, bei dem unterschiedliche Fragen gestellt werden. Nähere Informationen dazu gibt es auch auf der Homepage des Studiengangs. Im Anschluss gibt es auch noch ein persönliches Gespräch mit der Studiengangsleitung.

3 Dinge die Du nach Deinem Studium machen möchtest...?

3 Dinge, die du nach deinem Studium machen möchtest ... Auf jeden Fall einmal Urlaub. Ansonsten in Folge dann nachher natürlich auch die Inhalte, die ich während dem Studium kennengelernt habe, auch beruflich aufzugreifen und umzusetzen. Wir beschäftigen uns mit Themen und Trends die extrem aktuell aber sehr kurzlebig sind und natürlich dann auch dort weiter am Ball zu bleiben und sich weiter intensiv mit Themen zu beschäftigen, wo man das Gefühl hat, das interessiert einen und dafür brennt man auch wirklich.

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