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Bettina Tuschl
Studierende Sozialmanagement in der Elementarpädagogik
bei FH Campus Wien Studierende
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Elementarpädagoge*in
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Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Bachelor
Semester
4
Studiengang
Bachelor
"Das Coolste an meinem Studium ist, dass ich Praxisbeispiele aus meinem Kindergartenalltag einbringen kann", so Bettina Tuschl. Sie studiert Sozialmanagement in der Elementarpädagogik an der FH Campus Wien. „Sozialmanagement in der Elementarpädagogik ist das Studium zum Beruf. Ich studiere berufsbegleitend, arbeite Teilzeit im Kindergarten und bin alle zwei Wochen drei Tage auf der FH im Präsenzunterricht.“

Transkript

Der wichtigste Ratschlag in Deinem Leben?

Der wichtigste Ratschlag in meinem Leben ist: “Hinfallen, aufstehen und Krone richten.”

Wer bist Du und was machst Du?

Mein Name ist Bettina Tuschl. Ich habe gerade den Studiengang Sozialmanagement in der Elementarpädagogik an der FH Campus Wien abgeschlossen.

Was ist das Coolste an Deinem Studium?

Das Coolste an meinem Studium ist, dass ich Praxisbeispiele aus meinem Kindergartenalltag mit einbringen kann und ich da nicht alleine darüber reflektiere, sondern dass es ganz viele Kolleginnen und Kollegen gibt, die einfach mitdenken, ihre Sichtweise einbringen und das einfach aus all diesen Ideen dann etwas für mich entsteht, das ich für mich mitnehmen kann in meine Praxis.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung im Studium ist für mich das Zeitmanagement. Gerade weil die meisten von uns berufstätig sind, den Kindergartenalltag zu managen, das private Leben und das neue Studiumsleben. Es war sehr schwierig, auch am Anfang, sich am Campus zurechtzufinden, wie Moodle funktioniert, wie die Plattform funktioniert. Das war für mich am Anfang die größte Herausforderung.

Worum geht's in Deinem Studium?

Mein Studiengang heißt ja Sozialmanagement in der Elementarpädagogik. Das bedeutet, das ist der Studiengang zum Beruf. Es ist so, dass ich berufsbegleitend studiere. Das heißt, ich bin auch noch 20 Stunden im Kindergarten und arbeitet dort vor Ort und eben alle zwei Wochen drei Tage auf der FH im Präsenzunterricht. Und es ist einfach so, dass wir viele Praxisbeispiele aus dem Beruf mitnehmen können ins Studium und es auch viele Fächer gibt, wo wir unsere Alltagsgeschichten aus dem Kindergarten sozusagen besprechen und auch einfach drüber nachdenken, was steckt dahinter? Warum verhalte ich mich in gewissen Situationen so? Oder warum verhält sich ein Kind in diesen Situationen so? Und in unserem Studiengang ist es so, dass wir fünf Semester das Bachelorstudium machen und da ist es so aufgebaut, dass wir auch durch Forschung und durch Wissenschaft einfach viele Theoriezugänge lernen bzw. auch dann in der Forschung umsetzen dürfen. Das heißt, unsere zweite Bachelorarbeit ist auch so, dass wir ein eigenes kleines Forschungsprojekt haben und dazu mit Theorie gestützt einfach die Arbeit schreiben.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Die Voraussetzungen fürs Studium sind drei Jahre Berufspraxis. Das bedeutet, man muss schon drei Jahre im Kindergarten oder in der Kinderkrippe gearbeitet haben und es wäre von Vorteil, wenn man als Leitung oder als Co-Leitung schon gearbeitet hat.

Wie bist Du zu diesem Studium gekommen?

Ich bin zu dem Studium gekommen, da ich die Leitung von einem eingruppigen Kindergarten war und habe mir gedacht, ich möchte mal mehr Gruppen übernehmen. Das heißt, ich wollte einfach mehr wissen und da bin ich einfach zufällig durch eine Kollegin, die auch an der FH studiert hat, darüber gestolpert. Da bin ich an die FH Campus Wien gekommen zum Open House und danach war relativ schnell klar, dass ich mich für das Studium anmelde.

3 Dinge die Du nach Deinem Studium machen möchtest...?

Also auf jeden Fall die Zeit genießen, die wieder mehr ist als vorher. Das ist ganz wichtig, um auch wieder bei sich selbst zu sein. Das zweite ist, weiterhin am Ball zu bleiben, gerade im Bereich der Elementarpädagogik verändert sich schnell etwas. Und das Gelernte im Kindergarten anzuwenden, einfach auch die Theorie mit hineinzubringen für die Kolleg*innen im Team. Und das dritte, was ich machen möchte, ist weiterhin so offen zu bleiben für neue Sachen und wer weiß, vielleicht noch ein Studium draufzusetzen.

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