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Sebastian Minichmayr
“Ich bin verantwortlich für die Organisation der Fortbildungen unserer Mitarbeiter von unseren Seniorenheimen und der Hauskrankenpflege.” Sebastian Minichmayr ist Fachassistent der Ausbildungsakademie des Österreichischen Roten Kreuz. Dass er das ganze Ausbildungsspektrum verwaltet, ist für ihn nicht nur spannend, sondern auch praktisch: “Dadurch, dass ich selbst Diplomkrankenpfleger bin, brauche ich meine Fortbildungsstunden und nehme dann meist selbst auch am Kurs teil.”
Hanno Wollmann
„Wenn man als Anwalt erfolgreich ist, ist es ein lukrativer Beruf, er bietet ein hohes Maß an finanzieller Sicherheit”, führt Hanno Wollmann als einen der größten Vorteile an seinem Beruf als Partner bei Schönherr an. Die Einschränkung: „Dass man sich als Dienstleistungsberater sehr leicht verbrennen kann, im Sinne eines Burnouts – es ist eine Tätigkeit, bei der man sich selbst leicht vergisst.“

Sonja Kuba
“Es ist supertoll mit jungen Leuten zu arbeiten, weil man ganz schnell sieht, ob etwas fruchtet oder nicht.” Das unmittelbare Feedback und das Engagement der jungen Menschen sind für die stellvertretende Landesjugendreferentin Sonja Kuba beim Österreichischen Roten Kreuz das Beste an ihrem Job: “Wir sind dafür da, in der Organisation selbst für die Rahmenbedingungen zu sorgen.”

Oliver Brandl
„Es braucht einen roten Faden, der die eigenen Interessen mit dir und dem Job verbindet“, weiß Oliver Brandl Bescheid. Was der Solutions Manager, Advanced Traffic Management Systems bei Kapsch TrafficCom raten würde? „Wenn dich mal was richtig nervt, warte nicht darauf, dass jemand kommt und dir in den Hintern tritt und es für dich verändert. Du bist derjenige, der es verändern muss.“

Alexander Frischauf
„Man muss kommunikativ sein und man braucht auch die Bereitschaft dazu, sich mit neuer Technik zu beschäftigen“, erzählt Alexander Frischauf über die Anforderungen seines Jobs als IT Network Analyst bei Kapsch BusinessCom. Sein Alltag: „Ein klassisches Kundenprojekt wäre es, einen Analysejob durchzuführen mit unterschiedlichen Software- und Hardwaresystemen“, wobei er dem Kunden anschließend vom Ergebnis berichtet.

Ina Stenzel
"Ich finde es einfach schön im Bereich Umwelt zu arbeiten, mithelfen zu können und, dass es so vielfältig ist,“ beschreibt Ina Stenzel, Mitarbeiterin im Referat Kultur, Bildung und Umwelt beim Bezirk Oberbayern, als das Coolste an dem Job. Ihre Verantwortung ist es, bei den vielen Aufgaben des Referates den Überblick zu bewahren und die Mitarbeiter zu führen. "Ich würde meinem 14-jährigen Ich schon raten, dass ich mein Leben genießen soll, aber ich würde mir auch raten fleißig und leistungsbereit zu sein.“

Andreas Heinz
“Man soll Fehler machen und daraus lernen”, wäre einer der Ratschläge, die Andreas Heinz 14-Jährigen mitgeben würde. Der Ausbilder am Berufsbildungswerk beim Bezirk Oberbayern versteht es, die Bedürfnisse der im Gehör eingeschränkten Lehrlinge zu berücksichtigen. “Meine Aufgabe ist es, die Jugendlichen im klassischen Malerberuf auszubilden”, erklärt er.

Marita Disaro-Carl
“Das beste an meinem Job ist mein individuelles Arbeitszeitmodell”, verrät Marita Disaro-Carl, die neben ihrer Position der Arbeitsgebietsleiterin Sozialverwaltung beim Bezirk Oberbayern so noch Zeit für Familie und ehrenamtliche Tätigkeiten hat. “Die Aufgabe meines Teams ist es, Menschen mit Behinderungen zu helfen am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben”, erklärt sie.

Jessika Krasnici
“Dass man immer auf sein Herz hört”, ist der wichtigste Ratschlag, den Jessika Krasnici, Beamtenanwärterin beim Bezirk Oberbayern, teilen möchte. “Dass man sich immer wieder in neue Arbeitsgebiete hineinarbeiten muss, das ist aber eine schöne Herausforderung”, erklärt sie die Anforderungen, die an Auszubildende gestellt werden.

Anna Oppelmayer
“Es ist wichtig, etwas zu tun, von dem man auch überzeugt ist und wo man dann auch sagen kann ‘So, das ist es!’” rät Anna Oppelmayer, Lehrbeauftragte für Erste Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz. “Das Allerwichtigste ist, man darf keine Angst davor haben, vor Leuten zu reden, aber das lernt man auch mit der Zeit”, erzählt sie.

Rosemarie Fellner-Hackethal
“Sei mutig und teile deine Träume und Bedürfnisse mit anderen Menschen, denn Begeisterung, aber auch Sorgen, sind ansteckend und das Leben ist viel leichter, wenn man Dinge teilt”, rät Rosemarie Fellner-Hackethal. Die Einschränkung ihres Jobs als Mitarbeiterin Krisenintervention beim Österreichischen Roten Kreuz: “Dass ich bei einer Alarmierung zu einem Einsatz nie weiß, wie lange ich im Einsatz sein werde und was mich in dessen Ablauf tatsächlich erwartet.”

Daniel Sebauer
“Man soll sich nicht von allen Leuten sagen lassen, was man erreicht und was man nicht erreicht im Leben und vor allem nicht dann, wenn sie die Berufsbezeichnung ‘Lehrer’ tragen”, würde Daniel Sebauer seinem 14-jährigen Ich raten. Was es für seinen Job als Mitarbeiter Water and Sanitation beim Österreichischen Roten Kreuz braucht? “Man sollte sehr offen sein und sehr belastbar.”

Ines Halbritter
“Wenn ein Produkt sowohl intern als auch extern beim Kunden Begeisterung hervorruft, das ist einfach Balsam auf einer Entwicklerseele”, verrät Ines Halbritter über die schönen Seiten ihres Jobs als Software Developer bei OMICRON. Die Voraussetzung für diesen Job: “Was man auf jeden Fall mitbringen sollte, ist eine Vorliebe für das Lösen kniffliger Probleme und Durchhaltevermögen.”

Markus Märk
“Ständig den Überblick zu behalten bei Dingen, die man nicht selbst in der Hand hat, immer am neuesten Stand zu sein, zu wissen, was läuft, obwohl man selbst nicht daran arbeitet”, beschreibt Markus Märk die größte Herausforderung seiner Tätigkeit bei OMICRON. Bezüglich seiner Job Description hilft er auf die Sprünge: “Auf Deutsch wäre es wahrscheinlich ‘Produktionsleiter vom Gerätezusammenbau’.”

Martin Anglhuber
„Nimm's leicht, schau dir das Leben und die Welt an”, würde Martin Anglhuber seinem 14-jährigen Ich raten. Die Freiheiten in seinem Beruf als Application Engineer bei OMICRON stellen ihn zugleich aber auch vor eine Herausforderung: „Da ich meine Arbeit sehr selbstständig plane, habe ich im Prinzip immer Arbeit, wenn ich will.”

Heike Marietheres Krichel
“Aufgrund der Vielfalt von Aufgaben, die man hat, ist es am Anfang schwierig, in alle Themen reinzukommen. Nach einer Weile ist man da aber Ruckzuck drin”, beschreibt Heike Marietheres Krichel eine Einschränkung, die vor allem neue und fachfremde Mitarbeiter betrifft. Für die Vorstandsassistentin im Bereich Finanzen bei der AXA Konzern AG ist es für sie jedoch gleichzeitig das Coolste an ihrem Job: “Die große Bandbreite von Aufgaben und Einblicken, die man in meinem Job gewährt bekommt, macht auf jeden Fall sehr viel Spaß.”

Olga Hülsmann
“Im Risk Management ist es die Hauptaufgabe, dass das Unternehmen in zehn Jahren immer noch da ist.” Als Spezialistin für Value & Risk Management Kapitalanlagen bei der AXA Konzern AG ist es Olga Hülsmanns Aufgabe, für die finanzielle Stabilität zu sorgen und alle möglichen Risiken im Blick zu behalten. Welche Voraussetzungen dafür vorteilhaft sind? “Was man wirklich braucht, ist schon ein guter Uni-Abschluss, und man braucht so persönliche Fähigkeiten wie Flexibilität und Belastbarkeit.”

Friederike Schwarz
“Man sollte nicht verlernen zu lachen, und vor allem nicht, über sich selbst zu lachen”, würde Friederike Schwarz allen Jugendlichen raten, die Ernsthaftigkeit des Lebens mit Humor zu nehmen. Das Coolste an ihrem Job als Information-Security Managerin bei AXA? “Es wird nie langweilig. Es gibt immer neue Anforderungen, neue Produkte, die entwickelt werden und auf den Markt kommen.”

Jens Wingender
“Setz dich nicht zu stark selbst unter Druck. Der Weg zum Ziel muss keine Gerade sein, es kann auch mal eine Kurve drin sein”, ist Jens Wingender überzeugt. Der Senior Navigator / LEAN-Management bei AXA arbeitet viel im Team und versucht, bestehende Strukturen zu verbessern und Arbeitsabläufe zu optimieren: “Wir haben einen starken Fokus darauf, unser eigenes Team weiterzuentwickeln und versuchen, Ziele zu definieren. Das ist einfach wahnsinnig spannend und aufregend.”

Michael Bongartz
“Im Moment brenne ich dafür, die Ideen, die wir haben und im Team entwickeln, wirklich so schnell es geht marktfähig zu machen.” Michael Bongartz, Programmleiter im Bereich Transactional Business bei der AXA Konzern AG, ist sich dennoch bewusst, dass schnelle Innovationen auch Schattenseiten mit sich bringen: “Wenn man Ideen voranbringen will, dann ist klar, es kostet Zeit und Einsatz. Man ist nicht immer dann zuhause, wenn man es sein möchte.”

Roman König
“Mit Menschen zu arbeiten, die verschiedene Kulturen haben und verschiedene Charaktere“, ist für Roman König, Head of Product Management Confectionary & Processed Food bei Constantia Teich, das Coolste an seinem Job. Er ist zuständig für Süßwarenverpackungen und betreut Großkunden, koordiniert die Kommunikation zwischen den Kunden und den Produktmanagern. “Was ist wichtig für den Job: Engagement, Ehrgeiz, Spaß und einfach zu versuchen, sich weiterzuentwickeln.“

Günter Karner
“Man braucht nicht wirklich meine Ausbildung. Sie hilft, aber ich denke, wenn man an diesem Job interessiert und motiviert ist, kommt man hier auch ohne diese Ausbildung weiter,“ ist Günter Karner, Anlagenmanagement Elektrobetriebstechniker bei Constantia Teich, überzeugt. Sein Job besteht darin, die Produktionsanlagen so gut wie möglich in Betrieb zu halten. Besonders gefällt ihm daran, “einen Fehler zu finden und zu sehen, dass die Anlage dann wieder läuft. So ein bisschen Detektivarbeit.“

Patrick Fahrafellner
“Technisches Know-How wäre nicht schlecht und ein handwerkliches Geschick,“ würde Patrick Fahrafellner, Tiefdrucker bei Constantia Teich, als nützliche Voraussetzungen für seine Arbeit empfehlen. Besonders cool an seinem Job ist “das Bedienen einer sehr großen Tiefdruckmaschine. Das Programmieren, das Farbmischen ist schon ziemlich cool. Und natürlich ein Erfolgserlebnis, wenn man das immer so hinkriegt, wie es sein sollte.“

Martin Kerschner
“Walzen kann man so erklären, wie man einen Teig ausrollt, wo der Teig immer dünner wird“, beschreibt Martin Kerschner, Walzer & Ersatz-Vorarbeiter bei Constantia Teich, seinen Job. Er ist für die Qualitätssicherung und Bedienung der Maschinen zuständig. Was sollte man für diese Tätigkeit mitbringen? “Man braucht technisches Verständnis und selbstständiges Arbeiten.“

Johann Höllwerth
“In jedem Projekt sind die Maschinen anders. Diese Abwechslung und, dass es immer spannend bleibt, ist ganz toll.“ Johann Höllwerth, Projektleiter für Hydro Generator Offerte bei ANDRITZ, erstellt Angebote für jene Generatoren, die als Einzelanfertigungen angeboten werden. Was ist wichtig für den Job? “Man muss fähig sein sich selbst Wissen anzueignen, Erfahrungen zu sammeln.“

Anna Berger
“Mach was du wirklich willst, nutze Chancen, um ins Ausland zu kommen und geh mit offenen Augen durchs Leben,“ würde Anna Berger ihrem 14-jährigen Ich mit auf den Weg geben. Im Bereich Process Design Pulp Drying & Paper bei ANDRITZ arbeitet sie als Engineer an Analysen und Berechnungen für Projekte. Das Coolste an ihrem Job ist für sie, “dass ich mit vielen netten Kollegen aus anderen Abteilungen und anderen Nationen zusammenarbeiten kann.“

Benedikt Steinhart
“Das Coolste ist sicher die Abwechslung in meinem Job, dass ich jeden Tag etwas Neues erlebe,“ schätzt Benedikt Steinhart besonders an seiner Arbeit als Assistance to Head of Assembly bei ANDRITZ. Seine Aufgabe besteht darin, Termine zu koordinieren, Qualität sicher zu stellen sowie die Lehrlinge der Abteilung zu betreuen. “Was wichtig ist, ist der technische Background. Und man sollte auch gut mit Jugendlichen umgehen können.“

Susanne Riess-Hahn
“Kritik immer wahrzunehmen als etwas, was einen positiv weiterentwickelt, auch wenn’s manchmal schmerzt” und “Sich von den Männern nichts gefallen lassen!”, wären zwei der Ratschläge von Susanne Riess-Hahn an ihr 14-jähriges Ich. Seit 20 Jahren steht Dr. Susanne Riess-Hahn als Generaldirektorin an der Spitze der Wüstenrot Gruppe.

Thomas Fallenhauser
Die freie Zeiteinteilung und dass es honoriert werde, wenn man mehr arbeite, seien das Coolste an seinem Job, sagt Thomas Fallenhauser. Er ist Privatkundenberater bei Wüstenrot. Die zeitliche Flexibilität sei Vor- und Nachteil zugleich: “Es gibt auch Termine, die um 10 oder 11 Uhr am Abend enden, aber dafür kann ich mir die Zeit frei einteilen.”

Elke Hager
“Geh' ins Ausland, trau' dich loszulassen, dich ins Unbekannte zu stürzen, du wirst so viel mitnehmen für die Zukunft”, rät Elke Hager. “Ich bin jetzt seit vier Jahren in dieser Abteilung und es hat sich einfach extrem viel getan in dieser Zeit”, erzählt sie über ihre Arbeit als Produktmanagerin Stationärer Brandschutz bei Rosenbauer.

Thomas Wiederin
“Dadurch, dass ich immer sechs Wochen in Saudi Arabien bin und dann nur zwei Wochen Zuhause, geht sich eine Freundin eher nicht aus”, plaudert Thomas Wiederin aus dem Nähkästchen. Was es für seinen Job als Servicetechniker Saudi Arabien bei Rosenbauer braucht? “Man braucht einen technischen Background, das ist sehr wichtig und man muss offen sein für Neues.”

Philipp Lanzerstorfer
“Mein größter Wunsch ist, dass ich mir jeden Tag, wenn ich am Abend ins Bett geh, mir denk’, der Tag hat Sinn gehabt”, meint Philipp Lanzerstorfer. “Bei der Lehre kommt’s darauf an, dass man ruhig und geduldig bleibt, das heißt, man muss jede Arbeit ganz genau machen”, erzählt der Mechatronik Lehrling bei Rosenbauer.

Claudia Schuster
“Dass die Personen nach dem Kurs rausgehen und wirklich wissen, was zu tun ist, wenn’s irgendwem schlecht geht”, ist das Coolste an Claudia Schusters Job als Lehrbeauftragte für Erste Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz. “Mir liegt es besonders am Herzen, dass die danach wissen, dass es einfach ist und dass man gar keine Angst vor dem Thema Erste Hilfe haben muss.”

Pascal Tuschetschläger
“Am Besten sind die Einsätze, wo ein bisserl Action dabei ist, wo man nicht nur simple Transporte vom Krankenhaus nach Hause hat und wo man sein Wissen einsetzen muss”, erzählt Pascal Tuschetschläger über seine Schichten als Zivildienstleistender im Rettungdienst des Österreichischen Roten Kreuzes, aber “wenn man sich für die Sache interessiert und man’s gern macht, kann das jeder machen.”

Christine Widmann
“Man sollte Höhen in seinem Leben haben, Tiefen gehören genauso dazu, um gestärkt wieder aus dem Ganzen hervorgehen, und dazwischen sind Ruhephasen nötig”, vergleicht Christine Widman das Leben mit dem Herzschlag des Menschen. “Mir macht am meisten Freude, dass ich mit jungen Menschen für junge Menschen arbeiten kann, das hält mich selber jung”, gibt sie über die Vorteile der Leitung des Jugendservices im Österreichischen Roten Kreuz preis.

Christoph Kapinos
“Interessant sind immer die Projekte, wo man eigenverantwortlich mitarbeiten kann. Wo man sieht, das wird tatsächlich übernommen”, berichtet Christoph Kapinos über die Umsetzung seiner Arbeit innerhalb des Dualen Studiums der Informatik an der Hochschule München. Der Lehrstoff verändert sich mit der Materie: “Wo sich die Technik ändert, da muss man am Ball bleiben.”



