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Gabriel Daniele
“Das Coolste ist, die Luftfahrzeuge wie Drohnen oder Hubschrauber, an denen man selber gearbeitet hat, fliegen zu sehen und das allercoolste ist, mit einem Black Hawk Hubschrauber mitzufliegen.“ Gabriel Daniele, Lehrling Luftfahrzeugtechnik, Fliegerwerft 1, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, hat in seiner Ausbildung bereits die theoretischen Grundkenntnisse erlernt und weiß, wie man Spezialwerkzeuge für die Luftfahrzeuge anfertigt. Was ist wichtig? “Man sollte sehr gute Englisch-Kenntnisse sowie technisches Verständnis mitbringen.“

Angelika Flatz
“Das Coolste ist, dass ich mit Menschen zu tun habe und, dass ich Ideen aufgreifen und an deren Umsetzung arbeiten kann.“ Angelika Flatz, Sektionschefin der Sektion III Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation, Bundeskanzleramt Österreich, leitet in ihrer Position rund 100 Personen. Ihre Zuständigkeitsbereiche sind vielfältig – unter anderem ist sie für das Personalmanagement und –controlling zuständig. “Juristische und wirtschaftliche Kenntnisse sind gefragt und man muss mit und für Menschen arbeiten wollen.“

Andreas Ferner
“Junge Menschen gut für ihre Zukunft auszubilden ist ein sehr wichtiger und sinnvoller Job.“ Als Bundeslehrer für kaufmännische Fächer im Bundesministerium für Bildung steht Andreas Ferner rund um die Uhr im Austausch mit Menschen. Sein Ziel ist es, die Inhalte kaufmännischer Fächer so gut wie möglich an seine SchülerInnen zu vermitteln, was auch eine gute Vor- und Nachbereitung seines Unterrichts miteinschließt. Welche Kompetenzen braucht man für diesen Beruf? “Man muss mit Menschen arbeiten wollen und Inhalte gut rüberbringen.“

Ferdinand Oser
”Die Idee eines Produkts vom Anfang bis zum Ende durchverfolgen und am Ende sehen, was dabei rauskommt“, antwortet Ferdinand Oser, Projektleiter in der Produktentwicklung und Aktuar bei Allianz Deutschland, auf die Frage, was er am Coolsten an seinem Job findet. Seine Aufgabe ist es, neue Krankenversicherungsprodukte zu entwickeln, angefangen bei der Idee, über die Produktentwicklung und –beschreibung, bis hin zum Marketing. Seinem 14-jährigen Ich rät er: “Verwirkliche deine Ideen und lass dir nicht zu viel dreinreden.“

Ulyana Kovtun
“Sich nicht von anderen zu sehr beeinflussen lassen, also nicht Mainstream sein und sich eine eigene Meinung bilden”, würde Ulyana Kovtun ihrem 14-jährigen Ich raten. Sie ist Schulsprecherin des Österreichischen Roten Kreuzes bei der Schottenbastei. Dabei ist es ihre Hauptaufgabe, “Leute aus meiner Schule für das Rote Kreuz interessiert zu machen.”

Michael Dorfstätter
“Einfach offen bleiben für Neues, also step by step, aber nach vorne und nicht zurück”, würde Michael Dorfstätter seinem 14-jährigen Ich raten. “Das Coolste an meinem Job ist, dass man jung bleibt, dass man den Kontakt zu den Sorgen, zu den Medien nicht verliert. Dass man Geduld hat und wie ich immer sag: Kinderlärm ist wie Vogelgezwitscher”, erzählt er über seinen Beruf als Bezirksleiter des Österreichischen Jugend-Rotkreuzes Mödling.

Daniela Koller
“Das Coolste an meinem Job ist, dass ich jeden Mitarbeiter, der bei uns neu beginnt, als erstes treffen werde”, erzählt Daniela Koller. Worum es in ihrem Job als Freiwilligenkoordinatorin beim Österreichischen Roten Kreuz geht? “Darum, dass wir Werbungen machen, um die Organisation attraktiv für neue freiwillige Mitarbeiter zu machen, dass wir Kontakt mit ihnen aufnehmen, sobald sie ihr Interesse bekundet haben, und sie dann in den ersten Monaten in der Organisation begleiten.”

Mathias Kreuter
“Ich finde, Leute machen sich viel zu viele Gedanken, was in den nächsten zwei, drei oder fünf Jahren passiert, es kommt meistens sowieso immer wieder anders”, erzählt Mathias Kreuter. Charakterliche Voraussetzungen für seinen Job als Trainer bei OMICRON? “Ich sag immer, als Mensch entwickelt man sich mit seinen Aufgaben.”

Pedro Ayala
“It’s really satisfying to see, that the things you’ve planed, did work. Some things don’t work as expected, but it is also challenging to find a way to solve that”, Pedro Ayala tells about his job as Hardware Developer at OMICRON. Its biggest challenge? “Making hardware is long-term thinking. You have to make good decisions early.”

Janine Mattle
“Es ist nicht schlimm, wenn du noch keinen genauen Plan, keine genaue Vorstellung über dein Leben hast, das ergibt sich schon!”, würde Janine Mattle ihr 14-jähriges Ich beruhigen. Das erlebt sie auch in ihrem Job im Bereich Financial and Legal Services bei OMICRON: “Jeder Tag ist sehr herausfordernd, man weiß nicht, was auf einen zukommt und das mag für den einen oder anderen schon stressig sein.”

Justin Taylor
“Ich würde mehr programmieren, mit 14 statt mit 20 anfangen”, erinnert sich Justin Taylor, der im Develop Test Procedure von OMICRON tätig ist. Kommunikation spielt auch in seinem Job eine große Rolle: “Ich muss auch mit den Hardwareentwicklern oder jemandem im Prüffeld reden, um zu sehen, ob ich richtig verstanden habe, was sie für Erwartungen haben und damit mein Test funktioniert.”

Bernd Marte
“Grad das Studium, was gibt dir das mit? Das ist im Grundsatz ja eine Mithörkompetenz und wenn man dann in ein Unternehmen reingeht und sich einem Thema widmet, kommt man nicht daran vorbei, dass man sich in dem spezialisiert, Erfahrung sammelt”, erinnert sich Bernd Marte an seinen Berufseinstieg zurück. Die wenigen Vorgaben und das Fehlen des klassischen Feedbacks vom Chef sind für ihn auch Herausforderungen im Projekt Management bei OMICRON: “Man muss sich echt selber Gedanken machen, ob’s gut oder schlecht ist.”

Daniel Brenner
“Am meisten Spaß macht mir die Detektivarbeit, die manchmal nötig ist, um dem Bug wirklich auf die Spur zu kommen”, erzählt Daniel Brenner über seinen Beruf im Bereich Software Quality Assurance bei OMICRON. Die Einschränkung hingegen? “Dass die Quality Assurance oftmals stiefmütterlich behandelt wird, sodass man im Projekt erst sehr spät zum Zug kommt und dann innerhalb kurzer Zeit sehr viel testen muss.”

Stephan Geiger
“Ich denke, es ist ganz wichtig, dass, wenn man etwas anfängt, dass man das auch durchzieht. Man verbaut sich dadurch nichts und hat trotzdem noch viele Möglichkeiten offen danach”, rät Stephan Geiger. Die größte Herausforderung an seinem Job als Product Manager bei OMICRON: “Dass man zeitlich auch mal flexibel sein muss, besonders wenn man mit den Kollegen oder Kunden in den USA zu tun hat.”

André Komes
“Verwende den Ferialjob nicht nur um Geld zu machen, sondern versuche auch, verschiedenste Firmen auszuprobieren, dann sieht man eher, welche Unternehmen für einen interessant sind”, rät André Komes, Embedded Software Developer bei OMICRON. Die größte Einschränkung an diesem Job? “Dadurch, dass ich Embedded Software mache, die mehr oder weniger unsichtbar ist, bekommt man nicht gerade viel Feedback von den Kunden.”

Raphael Kogler
“Man hat riesengroße Teile und muss trotzdem komplett präzise arbeiten”, das ist für Lehrling Raphael Kogler das Faszinierendste an seiner Ausbildung im Maschinenbau bei ANDRITZ. “Wir haben einen gewissen Versetzungsplan, das heißt, wir sind alle zwei Monate in einer neuen Abteilung”, erzählt er von der großen Abwechslung, die er in seiner Lehre erfährt.

Maria Wagner
„Warte nicht darauf, dass die anderen kommen und dich motivieren. Du musst dich selbst motivieren und das jeden Tag aufs Neue“, rät Maria Wagner. Über ihre Aufgaben verrät die Trade Compliance Managerin bei Kapsch Components: „Man ist hauptsächlich Partycrasher im Unternehmen.“

Arezoo Edrisian
„Was mir an meinem Job gefällt, ist, dass ich viele meiner Interessen und Fähigkeiten kombinieren kann“, erzählt Arezoo Edrisian über ihren Job als Vice President Research & Development bei Kapsch TrafficCom. „Genieß die Kleinigkeiten im Leben“, würde sie ihrem 14-jährigen Ich raten.

Bernhard Bruckner
„Das Coolste an meinem Job ist es zu einem Kunden zu fahren, sein Problem zu diskutieren und sich im Gespräch zu überlegen: Was könnte die Lösung für diesen Kunden sein?“, erzählt Bernhard Bruckner von seiner Lieblingstätigkeit als Business Development Manager bei Kapsch BusinessCom. Die Schattenseiten der geforderten Einsatzbereitschaft? „Viel lernen, viel Zeit investieren, ohne zu wissen: Was ist das Ergebnis?“

Anja Just
“Ich bin im Referat Vorschule/Schule, hier entscheiden wir über Eingliederungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung”, erzählt Anja Just über ihre Aufgaben als Arbeitsgebietsleiterin Sozialverwaltung beim Bezirk Oberbayern. “Ich steh morgens auf, ich freu mich auf die Arbeit”, so einfach ist das Coolste an ihrem Job.

Kerstin Erdmann
"Ganz toll finde ich, dass man die Möglichkeit hat unheimlich kreativ sein zu dürfen.“ Kerstin Erdmanns Aufgabe als Referatsleiterin Personal beim Bezirk Oberbayern ist es Mitarbeiter zu betreuen, zu entwickeln und den Arbeitsalltag zu begleiten. Welche Kompetenzen braucht man für diese Position, die man nicht unbedingt während einer Ausbildung erlernen kann? "Die Fähigkeit, Menschen zu begeistern und offen zu sein für Menschen, sowie strategisches Denkvermögen, Prozesse generieren und Dinge anpacken zu wollen.“

Irene Haag
“Das Coolste an meiner Arbeit ist, dass ich den Stapler fahren kann, weil alles was Reifen und ein Lenkradl hat, mit dem spiel ich mich gern“, erzählt Irene Haag, Staplerfahrerin Materialwirtschaft bei Constantia Teich. Ihr Aufgabenbereich besteht darin, Materialien vom Lager zu den Maschinen zu bringen oder von den Maschinen einzulagern. “Wichtige Eigenschaften sind Pünktlichkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, eigenständiges Arbeiten und Kollegialität.“

Jasmin Teubenbacher
“Dass man sich so viele verschiedene Berufssparten wie möglich anschaut und, dass man sich von niemandem Einschränkungen geben lässt,“ würde Jasmin Teubenbacher, R&D CC Aluminium and Foil Laminates bei Constantia Teich, ihrem 14-jährigen Ich mit auf den Weg geben. “Mein Aufgabenbereich sind die Kaschiermedien. Das sind zwei Folien, die durch ein Verfahren zusammengeklebt werden.“

Iris Egger-Konrad
“Zum einen ist es sehr abwechslungsreich, man ist sehr viel unterwegs und dadurch bildet man nicht nur sein technisches Grundwissen aus, sondern auch seine sozialen Kompetenzen.“ Im Global Manufacturing bei ANDRITZ beschäftigt sich Iris Egger-Konrad unter anderem mit effizienten Fertigungsprozessen, Betriebswirtschaft und Schnittstellenkoordination. “Generell braucht man ein technisches Grundverständnis, die Begeisterungsfähigkeit und Offenheit, sich täglich mit neuen Problemstellungen auseinanderzusetzen.“

Herbert Willmann
“Mein Bereich ist zuständig für die gesamte Kette. Das Großartige ist, zu sehen, wie etwas von der Idee zum funktionierenden Produkt, zur realen Lösung kommt. Das ist etwas absolut Fantastisches.“ Herbert Willmann, Vice President Engineered Pumps bei ANDRITZ, leitet Abteilungen an mehreren Standorten. Er ist zuständig für die Koordination und ist verantwortlich dafür, dass das gesamte Geschäft erfolgreich funktioniert. “Die Möglichkeit, sich selbst zu motivieren und Prioritäten zu setzen, ist entscheidend in meiner Position.“

Michael Buchbauer
“Nachdem ich den Konzern nach außen vertrete, muss ich zu unterschiedlichen Situationen immer unterschiedliche Lösungen parat haben. Da habe ich sehr viel Entscheidungsfreiheit und das macht mir wirklich sehr viel Spaß“, erzählt Michael Buchbauer, Leiter Group Treasury, Investor Relations und Corporate Communications bei ANDRITZ. In seiner Position trägt er Sorge dafür, dass die finanziellen Risiken minimiert werden. Ein Ratschlag für sein 14-jähriges Ich? “Trau dich.“

Stefan Leder
“Das Coolste an meinem Job ist, dass er sehr abwechslungsreich ist und, dass wir sehr wenige Serienteile produzieren.“ Stefan Leder ist als Zerspanungstechniker bei ANDRITZ beschäftigt und arbeitet an computerunterstützten Werkzeugmaschinen. Je nach Projekt wird in größeren oder kleineren Teams gearbeitet und es werden die nötigen Programme erstellt. Was sollte man für diese Position mitbringen? “Der Beruf erfordert auf jeden Fall genaues Arbeiten.“

Martina Klöckl
“Das Coolste an meinem Job ist die Zusammenarbeit mit Menschen auf der ganzen Welt und, dass ich gestalten kann.“ Als Managerin in Logistics & Shipping bei ANDRITZ ist es Martina Klöckls Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen, sodass diese im operativen Bereich optimale Leistungen erbringen können. Wichtige Eigenschaften für diese Position? “Die Person muss Begeisterung für Kommunikation mitbringen und man darf kein Stubenhocker sein.“

Elisa Wielinger
„Das Coolste an meinem Job ist, dass er sehr abwechslungsreich ist. Ich habe mit vielen verschiedenen Themenbereichen zu tun: technischen, wirtschaftlichen, juristischen Themen.“ Im technischen Vertrieb als Sales Engineer bei ANDRITZ ist es Elisa Wielingers Aufgabe, Konzepte für Großpumpen im Markt Südostasien zu verkaufen. Ihr Rat an ihr 14-jähriges Ich? „Such dir Freundinnen, die mit dir Maschinenbau studieren. Es gibt eindeutig zu wenig Frauen.“

Florian Kogler
“Wenn ich ein Teil lackiere und dann seh’ ich das fertige Fahrzeug vorbeifahren, dann denk’ ich mir: ‘Ah, das hab’ ich super gemacht!’”, erzählt Florian Kogler über die Erfolge in seiner Lehre zum Lackierer bei Rosenbauer. Was man dafür mitbringen sollte: “Fingerfertigkeit, Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit und Kreativität gehört auch dazu.”

Julia Wintersteiger
“Es ist schon toll, wenn man sagt, wir sind weltweit aufgestellt und die ganzen Fahrzeuge fahren in Australien und Amerika und retten dort Leben”, erzählt Julia Wintersteiger über ihren Job im Bereich Logistikmanagement & Prozesse bei Rosenbauer. Die Herausforderung dabei: “Wenn man ein Newcomer ist in der Branche oder eben bei uns in der Logistik, dann sollte man auf jeden Fall stressresistent und flexibel sein.”

Marco Schönbacher
“Am meisten gefällt mir das Schweißen, man lernt viel und man muss auch etwas aushalten und das taugt mir einfach.“ Das erste Lehrjahr verbrachte Marco Schönbacher, Stahlbautechniker bei ANDRITZ in der Lehrwerkstatt. Das zweite Lehrjahr ist für die Werkzeugausgabe und die Instandhaltung vorgesehen und im dritten Lehrjahr, in dem er gerade ist, kommt es zu ersten Einsätzen auf Baustellen. Welche Voraussetzungen sind wichtig? “Man muss schon ein bisschen technisches Geschick mitbringen und man sollte Lärm aushalten.“

Lisa Vock
“Mir gefällt das eigenverantwortliche Arbeiten, das Arbeiten im Team oder auch das mitverantwortliche Arbeiten mit dem Notarzt gemeinsam”, berichtet Lisa Vock über ihren Job als Notfallsanitäterin beim Österreichischen Roten Kreuz. Dabei ist oft auch der Behandlungsort eine Herausforderung: “Von der Arztpraxis angefangen über die Sauna bis hin zum Rettungsauto auf engstem Raum.”

Barbara Busch
“Dass man andere Kulturen sieht, andere Zugangsweisen und auch nicht an touristische Orte fährt, sondern eben in die Teile der Länder, die man sonst nicht so sieht.” Das ist einer der coolsten Aspekte an Barbara Buschs Position beim Österreichischen Roten Kreuz. Als Leiterin für das Team Afrika ist sie für die Projekte der internationalen Zusammenarbeit zuständig. Ginge es auch ohne ihren Werdegang? “Es gibt keinen Standardwerdegang für diesen Job.”

Sabrina Kaineder
“Einfach jeden Tag so zu leben, als wenn’s der letzte wär”, ist einer der Ratschläge, den Sabrina Kaineder, Mitarbeiterin im Callcenter des Österreichischen Roten Kreuzes ihrem 14-jährigen Ich geben würde. Das Coolste an ihrem Job? “Man merkt, durch Telefonate kann man den Konservenstand wieder erhöhen, weil dann einfach wieder mehr Blutspender kommen.”




