Nora Thalheim
Auszubildende Touristikkauffrau
bei EDEKA
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Reisebüroassistent*in
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Stadt
Pfullendorf
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung
”Das Coolste sind auf jeden Fall die Inforeisen“. Nora Thalheim, Auszubildende Tourismuskauffrau bei EDEKA, nutzt gerne die Gelegenheit, Hotels von verschiedenen Veranstalter:innen vor Ort zu testen, um ihre Kund:innen später optimal beraten zu können. Ihr Ziel ist es, ihre Kund:innen über Länder zu informieren und dann ein perfekt zugeschnittenes Angebot herauszusuchen. Ein wichtiger Ratschlag für sie bisher? “Man soll seine Träume nicht aufgeben. Wenn man sich entschließt, eine neue Laufbahn einzuschlagen, soll man es wagen“.

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Nora Thalheim und bin 28 Jahre alt. Ich bin mittlerweile im zweiten Ausbildungsjahr bei Neukauf Reisen, das gehört zu Edeka, und mache eine Ausbildung als Touristikkauffrau.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache eine Ausbildung zur Touristikkauffrau bei Neukauf Reisen, das gehört zu Edeka. In meiner Ausbildung geht es darum, zu lernen, wie wir ein Kundengespräch führen, wie wir an die Kund:innen herantreten und wie wir das perfekte Ergebnis hinterher herauskriegen mit einer guten Reise. Das verbinden wir dann, wenn wir im Büro sind, mit der Praxis. Dann suchen wir das passende Angebot heraus und rechnen aus, was für den/ die Kund:in perfekt zugeschnitten ist. Ich fange meist morgens um 9:00 Uhr an. Wir haben von 9:00 Uhr - 20:00 Uhr geöffnet und wir schichten immer. Es gibt immer eine Frühschicht, eine Spätschicht und eine Mittelschicht. Eine der drei Schichten bekommt man zugewiesen. Dann bearbeitet man E-Mails und alles, was am Vortag angefallen ist, arbeitet man auf und schickt Kundenangebote heraus. Kundengespräche haben wir in der Regel mehrfach am Tag. Da beraten wir die Kund:innen über Länder, weil sich viele noch unschlüssig sind, wo es überhaupt hingehen soll oder ob gerade irgendwo Krisen sind. Wir müssen uns auch vorbereiten, wenn wir wissen, dass jemand kommt. Kataloge müssen wir immer auf Vorrat haben, sodass diese aktuell sind. Ab und zu gehen wir auf Infoabende. Da werden wir von den Veranstalter:innen eingeladen und es werden Präsentationen gehalten. Diese sind immer zielgebietsabhängig, einmal hat man zum Beispiel einen Afrika-Abend. Dann lernt man viel über Südafrika oder Afrika allgemein. Und dann gibt es natürlich noch die Inforeisen. Da kann man die Länder selbst bereisen und die Hotels vor Ort anschauen, um dem:r Kund:in dann das beste Hotel anbieten zu können.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe als allererstes eine Lehre zur Metzgereifachverkäuferin gemacht, danach habe ich drei Jahre in dem Beruf gearbeitet. Dann habe ich die Fachhochschulreife nachgeholt und habe dann anschließend zwei Jahre studiert. Das mit dem Studium hat nicht ganz funktioniert, es war nicht ganz mein Ding. 2014 habe ich angefangen, die Lehre als Touristikkauffrau zu machen. Ich habe mir etwas Besonderes einfallen lassen, und zwar habe ich für die Bewerbung ein professionelles Fotoshooting gemacht mit einer Weltkugel im Hintergrund. Es gab dann das Vorstellungsgespräch und direkt nach dem Vorstellungsgespräch gab es einen Fragebogen, in dem man eine kleine Länderkunde und Bundesländer aufzählen musste und anschließend wurde man dann eingestellt.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte sich einigermaßen mit dem PC auskennen und gut mit den Menschen reden können, die dann vor einem sitzen. Und Länderkunde bräuchte man natürlich auch, man sollte sich auf der Welt schon ein bisschen auskennen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste sind auf jeden Fall die Inforeisen. Diese bekommen wir von verschiedenen Veranstalter:innen angeboten. Da können wir vor Ort die Hotels testen und ansehen. Das ist zur Kundenberatung perfekt.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist eigentlich, eine:n Kund:in genau einschätzen zu können bzw. was er/ sie will. Also muss man immer die Angebote raussuchen, die dem Geschmack entsprechen. Denn die Kund:innen sagen nicht immer so viel. Man muss dann eher etwas psychologisch vorgehen.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben…?

Mein wichtigster Ratschlag wäre, dass man auf jeden Fall seine Träume nicht aufgeben soll. Wenn man sich später noch entschließt, eine neue Laufbahn einzuschlagen, soll man es auf jeden Fall wagen.

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