Dana Bartel
Personalentwicklerin
bei EDEKA
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Stadt
Korschenbroich
Alter
25 - 34
„Ich bin im Großen und Ganzen für das Personal zuständig, das reicht von der Rekrutierung über die Kontrolle bis zu den Ausbildungsplänen“. Dana Bartel arbeitet mit Leib und Seele als Personalentwicklerin bei EDEKA Handick. Dabei betreut sie etwa 20 Azubis, wickelt Vorstellungsgespräche ab und pflegt das interne Wissensportal. „Nebenbei bin ich auch noch im Markt auf der Fläche tätig, wo ich bei der Verräumung und bei Bestellungen mithelfe“.

Transkript

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Dana Bartel. Ich bin Personalentwicklerin bei EDEKA Handick.

Worum geht es in deinem Job?

Die EDEKA ist ein Lebensmitteleinzelhandel. Mein Chef hat zwei Märkte. Dort bin ich im Großen und Ganzen für das Personal zuständig sowie für die Ausbildung. Ich bin zudem für die Rekrutierung, also Neueinstellungen, Einarbeitungen und die Einhaltung des Ausbildungsplans und Berichte kontrollieren zuständig. Nebenbei bin ich einen Tag die Woche auf der Fläche tätig, an dem ich beispielsweise verräume oder auch Bestellungen mache. Außerdem kümmere ich mich um den Brandschutz und die Sicherheit sowie um das Wissensportal bei uns. Einen typischen Tag gibt es bei mir eigentlich gar nicht, jeder Tag ist bei mir anders. Es kommt also immer darauf an. Zurzeit ist die Phase, in der wir neue Auszubildende einstellen. Dabei habe ich sehr viel mit Vorstellungsgesprächen zu tun. Außerdem haben wir regelmäßige Azubi-Treffen, bei denen dann alle Azubis zusammenkommen und bei denen wir alle Probleme, Aktionen und was in der Zukunft ansteht besprechen. Kein Tag ist wie der andere, jeden Tag hat man dabei neue Aufgaben, die dazukommen und man dann erledigen muss. Man kommt auch viel rum, denn Seminare besuche ich nach wie vor, um mich weiterzubilden. Das sind meine Aufgaben.

Was ist das Coolste an deinem Job?

Es ist cool, dass man jeden Tag mit Menschen zusammenarbeitet, es immer wieder neue Sachen zu tun gibt und es immer wieder neue Herausforderungen gibt. Das Schönste ist eigentlich zu sehen, was aus den Auszubildenden wird, wie die sich entwickeln und was die in den drei Jahren durchleben. Es ist einfach schön, das Endprodukt am Ende einer Ausbildung zu sehen.

Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?

Da ich derzeit für 20 Azubis zuständig bin und auch mit für das Personal verantwortlich bin, bin ich eigentlich jeden Tag erreichbar, auch wenn ich im Urlaub bin. Mir macht das Spaß und ich mache das auch mit Leidenschaft, deshalb stört mich das auch nicht. Das ist für mich keine richtige Einschränkung, aber manchmal ist es etwas nervig, wenn es im falschen Zeitpunkt kommt oder man es gerade nicht gebrauchen kann. Man versucht auch alles direkt zu klären und den Menschen direkt zu helfen.

Wie schaut dein Werdegang aus?

Ich bin damals bis zur neunten Klasse auf das Gymnasium gegangen. Dann hatte ich eine kleine „Null-Bock“-Phase und hatte eigentlich keine Lust mehr auf Schule. Ich habe danach allerdings auf der Realschule meinen Abschluss gemacht und eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel begonnen und abgeschlossen. Danach wollte ich mich in eine andere Richtung bewegen und habe ein Fernstudium angefangen, welches auch von meinem Chef unterstützt wurde, und zwar zur Ernährungsberaterin. Dann habe ich noch die Aufgabe Sicherheit und Brandschutz bei uns bekommen sowie die Betreuung des Wissensportals. Das ist ein Schulungsportal für die Mitarbeiter:innen. Im Anschluss daran bin ich dann etwas mehr in die Personalrichtung gegangen. Dann bin ich von meinem Chef gefragt worden, ob ich das Thema der Ausbildung übernehmen könnte, da das bei uns keine Struktur hatte. 2014 habe ich dann meinen Ausbilderschein gemacht und bin seitdem in der Personalabteilung tätig.

Ginge es auch ohne deinen Werdegang?

Es geht auf jeden Fall mit einem anderen Werdegang. Bei EDEKA gibt es so viele Weiterbildungen und Möglichkeiten, um sich immer weiterzuentwickeln. Als Quereinsteiger hat man mit Sicherheit auch Möglichkeiten. Man sollte wohl Erfahrungen im Lebensmitteleinzelhandel mitbringen, ansonsten funktioniert das nicht, wenn man keine Ahnung von der Praxis hat. Man sollte persönlich geeignet sein, Spaß daran haben, mit Menschen zu arbeiten und sich Herausforderungen stellen. Außerdem sollte man sich mit dem Berufsbild und mit dem Arbeitgeber identifizieren. Spaß daran zu haben ist das Wichtigste.

3 Ratschläge an dein 14-jähriges Ich …?

Ich würde mir mit auf den Weg geben, dass auch wenn mein Weg nicht immer ganz gerade verläuft, ich nie aufgeben soll und immer weitermachen soll. Man soll sich immer wieder motivieren und immer wieder das Ziel im Auge behalten, das man verfolgt, sodass man im Endeffekt da steht, wo man hin wollte.

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