Journey step unlockedYour next step is already waiting on your personal homepageLet's see!
Daniela HizakAbteilungsleiterin Technischer Einkaufbei TEDi
Stadt
Dortmund
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule

“Ich finde es super spannend, wenn man auch die Möglichkeit hat sich bei Lieferanten Produktionen anzugucken. Wirklich vom materiellen her zu gucken: wie wird eine Plastiktüte hergestellt, oder wie wird das Ladenbaumaterial verarbeitet” erzählt Daniela Hizak, Abteilungsleiterin des Technischen Einkaufs bei TEDI. Ihrem 14-jährigen Ich rät sie: “Man sollte seinen eigenen Weg gehen und sich nicht zu sehr von anderen leiten lassen”.

Finde heraus wie gut du zu Daniela Hizak passt!
Starte das MatchingBereits registriert? Anmelden!

Wir haben dein Interesse geweckt? Du möchtest noch mehr erfahren? Hier geht's zur offiziellen Webseite dieses Unternehmens!

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Vielleicht sind es nicht unbedingt drei Ratschläge, die ich habe
aber ich denke, wie fast jeder andere würde ich natürlich meinem 14-jährigen Ich sagen dass die Schule nicht ganz so unwichtig ist, wie man in dem Alter vielleicht denkt und dass das ein oder andere später vielleicht doch nützlich sein kann
und, dass man einfach seinen eigenen Weg gehen sollte und sich hier nicht zu sehr von anderen leiten lassen soll.
Wenn man an sich glaubt, und wenn man will, dann kann man alles schaffen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Daniela Hizak Abteilungsleiterin technischer Einkauf bei TEDi.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Ich finde es super spannend wenn man die Möglichkeit hat, bei den Lieferanten*innen Produktionen anzusehen und, auch wirklich auf die Materialien bezogen, zu sehen wie wird eine Plastiktüte hergestellt oder wie wird das Ladenbaumaterial verarbeitet. Das finde ich sehr spannend. Es gibt die ein oder andere Messe, die man besuchen kann und da bekommt man schon eine ganze Menge Input finde ich.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Zum Einen ist es natürlich etwas anderes, wenn man Personal führen muss auch wenn man sich gut mit den Mitarbeitern*innen versteht.
Ist es trotzdem ein etwas anderes Verhältnis. Man kann nicht zu locker sein. Man muss das sehr gut trennen können, was beruflich und privat ist.
Und durch die Lieferantentermine, die ja nicht immer hier stattfinden sondern eben auch vor Ort bei den Lieferanten dass die Tätigkeit manchmal mit Reisen zu tun hat auch manchmal mit Übernachtung. Da kommt dann vielleicht die Freizeit einmal etwas zu kurz in dem ein oder anderen Bereich.

Worum geht es in Deinem Job?

TEDi ist ein Einzelhandelsunternehmen mit europaweitem Filialnetz.
Meine Aufgabe dabei ist, mit meinem Team, die Ladeneinrichtung zu kaufen.
Unter anderem auch die Zentraleinrichtung das heißt die komplette Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Das geht über Einrichtungsmaterialien bis hin zu Verbrauchsmaterialien.
Das heißt, alles, was man in der Filiale sieht - was nicht verkauft wird über die Regalierung, den Außenverkauf, die Tische bis hin zur Personalraumeinrichtung, von der Einbauküche bis hin zum Kaffeelöffel.
Die Verbrauchsmaterialien, ob das Reinigungsmittel sind oder Bürobedarf ist.
Das sind alles Artikel, die wir einkaufen, unter anderem auch die Werbeartikel das heißt die Luftballons, die Plakate alles was man in der Filiale sieht.
ist das, was über uns eingekauft wird. Meine spezielle Aufgabe ist es, dass ich zum großen Teil die Lieferantentermine führe die Vertragsverhandlungen mache, die einmal jährlich anstehen. Natürlich versuchen wir, stets zum bestmöglichen Preis einzukaufen und gleichzeitig darf die Qualität nicht darunter leiden. Dementsprechend ist es mein Part, die Verhandlungen zu führen aber auch die Mitarbeiter*innen zu führen, das heißt, auch zu schauen, dass die Ausschreibungen, die durch meine Mitarbeiter*innen getätigt werden fristgerecht ablaufen, dass alle Regeln eingehalten werden
alle Vorgaben, die wir für diese Ausschreibung bekommen. Man muss natürlich auch kontrollieren, wie ist die Beschaffenheit, wie sind die Lieferzeiten.
Man muss sich mit den Materialien auskennen.
Oder wenn es auch einmal neue Artikel sind weil es gibt durchaus Projektgeschäfte, die wir haben
wenn beispielsweise Konzeptänderungen anstehen auch neue Einrichtung einkauft.
Da muss man sich auch ein bisschen mit der Materie beschäftigen, sich auch einmal einlesen mal nachsehen, wie ist der Artikel beschaffen, dass man da auch das Richtige einkauft.
Das sind im Großen und Ganzen meine Aufgaben.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin in Dortmund geboren, bin auch hier zur Schule gegangen.
Nach meinem Realschulabschluss habe ich mir zuerst überlegt
eine Ausbildung zur Erzieherin zu machen. Habe das ein Jahr lang gemacht - und durch einen Wink des Schicksals hat das dann mit der Schule nicht so ganz geklappt, mit der Anmeldung.
Sodass ich mir dann kurzfristig eine andere Alternative überlegen musste.
Habe dann die höhere Handelsschule absolviert.
Danach meine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten gemacht und habe danach auch ein Jahr lang in einem Inkassobüro gearbeitet.
Ich habe dann aber gemerkt, dass es doch nicht ganz das ist, was ich bis zur Rente machen möchte.
Habe mich dann umorientiert, bin dann zu einem Einzelhandelsunternehmen gewechselt wo ich im Einkauf tätig war. Bin im Jahr 2004 zu TEDi gekommen, im Grunde also eine Mitarbeiterin der ersten Stunde.
Bin seitdem im Materialeinkauf und Materiallager tätig gewesen. Dies war zu Anfangs noch eine Abteilung und ist im Jahr 2012
aufgrund einer Umstrukturierung in zwei Abteilungen getrennt worden. Daraus ist, unter anderem, die Abteilung technischer Einkauf entstanden. Und diese leite ich seitdem.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich denke, ich bin das beste Beispiel dafür dass man auch als Quereinsteigerin den Job meistern kann.
Es ist schon wichtig, dass man ein bisschen technisches Verständnis mitbringt.
Um mit den Materialien umgehen zu können und um zu wissen, was kaufe ich da ein.
Und aufgrund der Mitarbeiter*innenführung sollte man schon die soziale Kompetenz mitbringen und auch die Empathie haben, auf die Mitarbeiter*innen einzugehen
um in Konfliktsituationen ein gutes Arbeitsklima beizubehalten.

Mehr von TEDi