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Inka PiehJournalistin, Nachrichtenredaktionbei Hitradio Ö3
Stadt
Wien

“Ich würd' mir selber raten, nicht immer den Weg im Leben zu gehen, der am einfachsten scheint, sondern einen zu wählen, wo doch ein paar Steine sind, weil ich glaub', dass der einen schlussendlich weiterbringt”, würde Inka Pieh ihrem 14-jährigen Ich raten. Das Coolste an ihrem Job als Journalistin in der Nachrichtenredaktion von Hitradio Ö3? “Die Herausforderung, dass sich die Erde jeden Tag weiterdreht und jeden Tag neue Nachrichten da sind.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Ich glaube, ich würde mir selbst raten, nicht immer den Weg im Leben zu gehen, der am Einfachsten scheint, sondern einen zu wählen, wo doch ein paar Steine sind, weil ich glaube, dass der einen sonst nicht weiterbringt. Und diesen Weg zu gehen, mit einer Weltoffenheit und mit sehr viel Respekt anderen Menschen gegenüber.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht Inka Pieh, ich bin Journalistin in der Ö3 Nachrichtenredaktion.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Allercoolste an meinen Job, abgesehen von einem top motivierten, jungen Team von Journalistinnen und Journalisten, glaube ich, die Herausforderung, dass sich die Erde jeden Tag weiterdreht und jeden Tag neue Nachrichten da sind und wir jeden Tag über neue Dinge berichten dürfen, und dass es halt jeden Tag was Neues gibt. Keine Nachrichtensendung ist gleich. Zu manchen Themen muss man sich immer wieder neue Aspekte überlegen, neue Sichtweisen, was haben wir noch nicht abgedeckt, wo haben wir noch nicht hingeschaut, was kann man da noch machen. Das finde ich extrem spannend.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Wie gesagt, wir sind eine 24-Stunden Live Nachrichtenredaktion. Bringt halt auch mit sich, dass wir in der Früh da sind, am Tag da sind, aber auch in der Nacht da sind. Das heißt, es sind schon viele Nachtdienste, es sind auch viele Wochenenddienste. Das ist immer wieder eine Herausforderung, auch planungstechnisch natürlich, ja, weil man viele Wochenenden nicht frei hat quasi. Andererseits ist das auch ein Vorteil, weil oft habe ich dann, weil Wochenenden zusammenfallen, unter der Woche frei, zwei, drei Tage, was natürlich auch super ist. Also, ja, sonst eigentlich nicht so, dass ich mich beklagen könnte, diesbezüglich.

Worum geht es in Deinem Job?

Ich arbeite für Ö3, dem größten Radiosender Österreichs. Und zwar arbeite ich in der Ö3 Nachrichtenredaktion, bin Journalistin und unsere Aufgabe, die Aufgabe von mir und meinen Kolleginnen und Kollegen ist eigentlich, jede Stunde Nachrichten auf Sendung zu bringen. Informative Nachrichten, spannende Nachrichten, spannende Nachrichten, von den denen unsere Hörerinnen und Hörer einen Mehrwert ziehen können und das halt auch so aufbereitet, und das ist ja auch das spannendste, finde ich, am Radiojournalismus, dass die Hörerinnen und Hörer einmal zuhören und es kapieren müssen. Weil es nicht wie in der Zeitung möglich ist, den ganzen Artikel, oder den ganzen Beitrag nochmal zu hören. Und wenn es die Hörerinnen und Hörer nicht kapiert haben, haben wir unseren Job nicht gut gemacht. Und, ja, das ist die Herausforderung, der ich mich jeden Tag stelle. Wenn ich hierher komme, drehe ich meinen Computer auf, der ist immer wo anders, weil, je nachdem, welchen Dienst ich gerade habe, ich an einem unterschiedlichen Platz hier sitze, dann lese ich mich ein, recherchiere, lese Zeitungen, führe Interviews, wenn es notwendig ist, schreibe meine Sendungen, mache Geschichten. Entweder ich mache Geschichten und die kommen dann auf Sendung bei einem anderen Moderator, oder ich moderiere selbst die Nachrichtensendung und präsentiere sie selbst auch. So, ja, mehrere Stunden lang, und wenn der Tag vorbei ist, gehe ich nach Hause und bin hoffentlich glücklich.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Meine Eltern sind vor 40 Jahren nach Österreich gekommen, aus dem Osten, und ich bin vor 25 Jahren in Niederösterreich geboren worden, bin in Krems in die Schule gegangen, zwölf Jahre lang, habe in der Schulzeit schon ein Auslandspraktikum quasi ein Auslandssemester gemacht in Neuseeland, war ein Jahr in Neuseeland und bin dann nach der Schule ein Jahr lang ins Ausland gegangen und zwar nach Spanien und nach Polen. Habe Sprachen gelernt, das war mir von Anfang an sehr wichtig irgendwie und mir war auch klar, wenn ich in die Richtung Journalismus gehen möchte, dass Sprachen sehr relevant sind. Und habe dann angefangen, in Maastricht zu studieren, in den Niederlanden und bin dann nach Österreich gekommen und habe hier angefangen, Anthropologie zu studieren und internationale Entwicklung, und habe gleichzeitig angefangen, schon beim ORF mit 20 und bin jetzt seit fünf Jahren beim ORF, relativ schnell zu Ö3 gekommen und bei Ö3 geblieben.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ganz sicher, weil jeder Werdegang als Journalistin oder Journalist ganz unterschiedlich sein kann. Ganz unterschiedliche Herausforderungen auch dann, die man im Alltag bewältigen kann oder muss, ganz unterschiedliche Hintergründe auch. Meine Kolleginnen und Kollegen haben, viele haben Publizistik studiert, manche Politikwissenschaften, viele Jus, Wirtschaft, es ist wirklich alles dabei. Manche haben gar nicht studiert. Also es ist definitiv nicht ein Must in Studium, aber es ist natürlich hilfreich, ein gutes Allgemeinwissen zu haben, viele Sprachen zu sprechen, offen zu sein, kommunikativ, und, ja, ein bissen ein News Junkie zu sein, hilft sicher.

Wie werde ich

Journalist*in

Als Journalist arbeitest du für verschiedene Massenmedien in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen oder im Online-Bereich. Für eine Zeitung oder Zeitschrift recherchierst du beispielsweise zu aktuellen Themen, sammelst Informationen, schreibst Nachrichtenmeldungen oder auch meinungsbildende Kommentare. Beim Radio führst du unter anderem Interviews, schneidest Beiträge und sprichst zum Teil auch selbst bei deinen Reportagen. Für das Fernsehen bereitest du in Redaktionen Sendungen vor. Von Nachrichten- über Wissens- bis hin zu Ratgeberformaten ist hier alles möglich. Im Online-Bereich kommen vermehrt multimediale Herausforderungen auf dich zu, da hier die Verknüpfung von Text, Bild, Audio, Video und z.B. interaktiven Grafiken im Vordergrund steht. Im Journalismus gibt es sowohl die Möglichkeit fest angestellt bei einem Medienunternehmen oder als freier bzw. freiberuflicher Journalist zu arbeiten. Hierbei wird unterschieden in Redakteure, die bei Presse, Hörfunk oder auch in Nachrichtenagenturen arbeiten, sowie in Reporter, die sozusagen im Außeneinsatz bei aktuellen Ereignissen zur Recherche vor Ort sind. Daneben gibt es noch Korrespondenten, die z.B. im Ausland für ihre Heimatredaktion tätig sind. Auch Pressefotografen und Bildredakteure gelten als Journalisten. Hinzu kommt der Bereich Öffentlichkeitsarbeit, denn in Pressebüros von Unternehmen, Organisationen oder Behörden sind Pressesprecher und Pressereferenten mit journalistischer Expertise sehr gefragt.

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