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Romana NachbauerWeckerredaktionbei Hitradio Ö3
Stadt
Wien

“Lass’ dir niemals einreden etwas geht nicht, weil alles geht.” Romana Nachbauer ist Journalistin und Redakteurin im Sektor Mode und Lifestyle bei Hitradio Ö3. Das Coolste an ihrem Job? “Dass ich die Möglichkeit habe, wirklich ganz komplexe Themen herunterzubrechen auf eine Art und Weise, wie ich mir denke: So möcht’ ich’s den Leuten erzählen.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Also ein wichtiger Ratschlag wäre, kauf dir keine Schuhe, in denen du nicht gehen kannst, weil das wirst du auch in 20 Jahren nicht können und du wirst dir deine Füße ruinieren. Ein Ratschlag wäre auch, lass dir niemals einreden, etwas geht nicht, weil alles geht. Und ein dritter Ratschlag wäre, ja Reise ganz viel, und zwar zu der Zeit, wo du noch keine Miete zahlen musst und deine Fixkosten noch nicht irgendwie alles übersteigen, wo du noch vielleicht mit Taschengeld und bei den Eltern lebst, ganz viel Reisen, ganz viel Wegfahren und vielleicht ein Jahr im Ausland verbringen, sobald man im Berufsleben steht, macht man das nicht mehr und das ist dann ganz schade, wenn man das nie gemacht hat.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht Romana Nachbauer, Ö3-Weckerredaktion

Was ist das coolste an Deinem Job?

Dass ich die Möglichkeit habe, wirklich ganz komplexe Themen runterzubrechen auf eine Art und Weise, so wie ich es mir denke, so möchte ich es den Leuten erzählen, dass ich meine Interview-Partner so lange fragen und quälen kann, bis die mir das so erklären, so, dass ich es verstehe, dass ich es weitergeben kann, dass ich viel herumkomme und ja, es ist diese Abwechslung im Gesamten. Also wirklich das, was an Themenvielfalt und an Newsvielfalt da draußen herumschwirrt aufzufangen, zusammen zu fassen und dann weitergeben zu können, und das halt mit ganz spannenden Menschen, mit denen wir täglich zu tun haben. Das ist so ziemlich das Coolste glaube ich.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich weiß nicht, ob es in jedem Job so ist, aber natürlich ist der, also wenn man Journalist ist in Wien auch, ist es ein Kreis an Bekannten und Freunden, das sind Journalisten, das heißt diese Themen, mit denen wir tagsüber zu tun haben, die beschäftigen einen dann auch noch, wenn man am Abend weggeht, man reden zu Hause drüber. Man konsumiert News natürlich ganz anders. Wenn ich Radio höre, wenn ich fernschaue, sehe ich das sicher nicht so, wie irgendjemand, der in einer ganz anderen Branche arbeitet, sondern du schaust immer, wie ist das gemacht, wie sind da die Inhalte. Also ich glaube, du fangst an, News anders zu rezipieren und das ist vielleicht auch so ein Haken, weil du es nicht mehr so unvoreingenommen, also du kannst nicht mehr so unvoreingenommen News konsumieren, fernschauen, Zeitung lesen, sondern du fangst an, total selektiv das zu machen und man könnte sagen, das könnte ein Haken sein, dass sich halt alles um diesen Beruf dreht, auch im Privaten dann.

Worum geht es in Deinem Job?

Ö3 ist der größte Radiosender in Österreich. Meine Aufgabe hier ist, ich bin Journalistin, ich bin Redakteurin, vor allem im Bereich Mode und Lifestyle. Also der Modebereich ist sozusagen mein Bereich hier. Ich fasse aus diesem ganzen riesen Themenfeld der Mode, also alle möglichen Themen, die hier daher kommen zusammen, was ich finde oder unser Team dann findet gemeinsam, was für unsere Hörer interessant ist, also ich mach dann einen Beitrag, mache Interviews dazu, gehe auf Modemessen, auf Fashion-Weeks und rede mit Designern, rede mit Modeexperten und fass dann zusammen in den Worten oder so, wie ich mir halt denk, wie man das, was ich da erfahren habe jetzt umsetzen kann, sodass unsere Hörer das gut verstehen können. Das ist so der eine Teil meines Jobs und der zweite Teil ist so, dass ich zehn Tage im Monat Chef vom Dienst der Frühsendung bin, also das Ö3-Weckers. Da bin ich in der Früh dann da und betreue die Sendung. Also betreue den Moderator, die Koordination zwischen dem Moderator, den Nachrichten und den Redakteuren, ja, das ist so der zweite Teil, sehr spannend und sehr abwechslungsreich. Also wenn ich einen ganz normalen Reporterdienst habe, dann bin ich so um acht hier, dann schaue ich mir möglichst ganz viele Zeitungen durch, dann halt, was ich so zwischen die Finger kriege. Dann haben wir eine Sitzung, dann besprechen wir die Themen, da schlage ich dann vor, was meinen Bereich, was Mode und Lifestyle zum Beispiel Themen aktuell sein könnten. Also wenn es jetzt, ich weiß jetzt nicht, ein ganz heißer Tag ist, dann könnte es dann eine Modegeschichte sein. Also machen wir eine Bademode geschichte zum Beispiel und dann schaue ich, dass ich Interviewpartner bekomme für meine Geschichte, ich telefoniere herum, frag herum, wer könnte da, wer könnte der Interviewpartner sein, dann fahre ich raus, mach die Interviews, dann texte ich, schneid die Interviews und les sie ein oder mach das dann am nächsten Tag live.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Also ich glaube mein Werdegang ist recht klassisch. Ich habe maturiert, habe in Wien Publizistik angefangen zu studieren, habe dann in Werbeagenturen gearbeitet, für Printmedien gearbeitet, war dann im Ausland, habe in England eine Zeitlang gearbeitet und hab dann beim Ö3-Hörerservice begonnen. Also das ist hier so die Schmiede sozusagen, wo du echt alles von der Pieke auf mitbekommst, wo du die Hörerwünsche entgegennimmst, auch mitkriegst, was die Hörer wollen, welche Fragen sie haben, was sie interessiert. Das war sehr, das war ganz großartig, dass ich da begonnen hab und hab mich dann über ein Assessment-Center weiter raus gehandelt in die Redaktion und dort bin ich dann gelandet und habe mich dann halt auf Mode, Lifestyle, ein Bereich, der mich persönlich auch immer interessiert hat, spezialisiert.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ja das ginge bestimmt, weil im Journalismus gibt es immer tausend Wege, wie man wohin kommt. Es ginge, wenn man einfach besonders engagiert ist oder es geht immer, wenn man besonders engagiert ist und wenn man etwas ganz besonders möchte. Also ein Publizistik-Studium heißt jetzt nicht, dass man auch ein guter oder es ist keine Voraussetzung, um ein guter Journalist zu sein. Also ich glaube, es ist dann die persönliche Ambition, etwas machen zu wollen. Das ist es, was es ausmacht, um dorthin zu kommen, wo ich jetzt zum Beispiel bin.

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