Jan Christopher SteinkampAuszubildender Auszubildender Fachinformatikerbei AXA Konzern AG
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Wenn man Spaß im Job hat, ist man zufriedener. Man kommt einfach entspannter nach Hause und entspannter zur Arbeit”, beschreibt Jan Christopher Steinkamp einen wichtigen Aspekt in seinem Leben. Der auszubildende Fachinformatiker bei der AXA Konzern AG findet es besonders cool, den eigenen Fortschritt zu sehen: “Wenn ich zum Anfang meiner Ausbildung zurückschaue und dann gucke, was ich jetzt kann, das macht einen schon stolz.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Jan Steinkamp, ich bin Azubi für Fachinformatik für Anwendungsentwicklung.

Worum geht’s in deiner Lehre?

In meiner Ausbildung geht es um den Entwurf und die Realisierung von Kundenwünschen aus programmiertechnischer Sicht. Ich bin für den Krankenvertrieb zuständig und erweitere oder erneuere Datenbanken. Ich schreibe kleine Programme die den Anwendern helfen, leichter voranzukommen. Weiters behebe ich Fehler in Programmen und schreibe bei Bedarf Schnittstellen um. Der Tagesablauf sieht immer sehr ähnlich aus, ich beginne zwischen 06:00 und 07:00 Uhr, da sind meistens die anderen Azubis auch schon da und man tauscht sich untereinander aus. Wir haben ein tägliches Meeting mit dem ganzen Team wo die Neuigkeiten und Aufgaben besprochen werden. Ich habe zwei Drittel Praxis- und ein Drittel Theorieausbildung. Die Praxis natürlich direkt bei der AXA und die Theorie wird blockweise in der Berufsschule hier in der Nähe unterrichtet. Dort hat man dann Hauptfächer wie Anwendungsentwicklung, also Programmieren und Telekommunikation, wo der Fokus auf Hardware und Berechnungen zum Beispiel von Hexadezimalcodes oder binären Codes liegt. Es gibt auch Fächer wie Sport, worauf viel Wert gelegt wird, weil wenn man ja eine sitzende Tätigkeit ausübt, sollte man sich regelmäßig bewegen. Fachenglisch wird ebenfalls unterrichtet, das ist wichtig weil fast jeder Begriff vor allem beim Programmieren auf Englisch ist.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich wollte schon immer Fachinformatiker werden und wollte unbedingt zu einer großen Firma. Diese bieten grundsätzlich mehr Jobmöglichkeiten als die kleineren. Mein Vater ist Versicherungsmakler und meine Schwester arbeitet bei einer anderen Versicherung, daher kam mir auch gleich das Thema Versicherung in den Sinn. Da die AXA eigentlich die größte Versicherung in Deutschland ist war es mein Ziel mich dort zu bewerben. Wird man nach der Bewerbung zum Einstellungstest eingeladen, muss man dort einige mathematische Aufgaben lösen, hier ist schnelles Kopfrechnen gefragt und dass man so viel Aufgaben wie möglich in der vorgegebenen Zeit löst. Wenn man diesen Test bestanden hat, wird man zum Assessment Center eingeladen, wo man mit sechs anderen Leuten in einem Raum sitzt und auf seine Kompetenzen geprüft wird: Passen die menschlichen und fachlichen Voraussetzungen und passt du überhaupt zur Firma. Nachdem ich gut hinein gepasst habe, wurde ich auch genommen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Weil die Informatik sehr Mathematik lastig ist, muss man logisch und klar denken können. Man darf nicht um viele Ecken denken, sondern muss Schritt für Schritt an die Umsetzung herangehen, sonst tut man sich sehr schwer in diesem Job.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

An meiner Ausbildung gefallen mir am Meisten die Ausbilder. Sie legen viel Wert darauf dass man wirklich etwas lernt. Bei mir war es zum Beispiel manchmal der Fall, dass ich vielleicht ein bisschen länger gebraucht habe für etwas, aber der Ausbilder hat sich Zeit genommen und gesagt: “Das hast du irgendwann drauf.” Und man schafft das auch und dann bekommt man Lob, aber auch einmal Kritik wenn etwas nicht so gut funktioniert hat. Wenn ich zurückblicke, sehe ich den Fortschritt den ich durch die Ausbildung gemacht habe und das macht einen stolz, zum Beispiel wenn ich mir ein Programm ansehe, das ich vor einem halben Jahr geschrieben habe mit tausenden Fehlern, das würde ich heute ganz anders machen.

Was ist die größte Herausforderung?

In der Informatik ist die Menge riesig, man kann nicht nach den drei Jahren Ausbildung alles überblicken und sagen: “Jetzt bin ich fertig und weiss alles”. Man muss vielmehr ungefähr alle drei Jahre sein Wissen erneuern, weil die Technik entwickelt sich immer weiter und so sollte man sich mit Workshops und Büchern weiterbilden und das Interesse beibehalten.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Mach das was dir Spaß macht. Ich nehme mir keinen Job, der mir nur ein bisschen Spaß macht aber viel Geld einbringt. Nein, ich will einfach Spaß im Job haben. Wenn man Spaß hat, ist man zufriedener und geht lieber in die Arbeit und kommt entspannt wieder nach Hause. Wenn man einen Job hat, den man nicht gerne macht, ist das nicht gut für den Körper und da ist es wichtiger nicht das zu tun was mehr Erfolg bringt sondern mehr Spaß.

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