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Linus Poerschke
Wirtschaftsinformatik
bei Die Techniker
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Stadt
Hamburg
Alter
18 - 24
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule
Karriere Level
Duale*r Student*in
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1
„Auch wenn ein Fehler passiert – daraus lernen und profitieren und sich selbst steigern.“ Linus Poerschke studiert dual Wirtschaftsinformatik bei der Techniker Krankenkasse und kann sich seine Abteilung in der Praxisphase aussuchen. „Ich bin immer zehn Wochen in der Uni im Theorieteil und habe danach im Durchschnitt dreizehn Wochen Praxisphase. “

Transkript

Der wichtigste Ratschlag in Deinem Leben?

Also was mir immer sehr viel bringt, ist: Lerne aus deinen Fehlern. Fehler passieren immer, Fehler sind menschlich. Dass wenn einem ein Fehler passiert, man darüber nachdenkt: Was kann man in der Zukunft besser machen, dass der Fehler nicht mehr passiert? Wenn man dagegen nichts tun kann, dann muss man sich auch nicht darüber aufregen - man kann ja immerhin nichts dagegen tun. Und auch wenn ein Fehler passiert, dann nicht daran festhalten und nicht daran zerbrechen, sondern eher daraus profitieren und lernen und sich selbst steigern.

Wer bist Du und was machst Du?

Ich bin Linus Poerschke. Ich studiere dual Wirtschaftsinformatik bei der Techniker Krankenkasse in Kooperation mit der NORDAKADEMIE in Elmshorn.

Was ist das Coolste an Deinem Studium?

Das Coolste für mich ist, dass wenn man hier wieder in die Praxisphase kommt, sich seine Abteilung aussuchen darf: Ich darf aussuchen, was ich lernen möchte. Da werde ich dann vor neue Probleme gestellt und es ist einfach immer schön, generell vor neue Probleme gestellt zu werden und die dann auch gelöst zu kriegen. Meistens dann auch alleine, also wenn man etwas schafft, ohne externe Hilfe etwas Neues gelernt hat und dieses Wissen anwenden kann um ein Problem zu lösen und zum Erfolg zu kommen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung würde ich sagen, ist, dass die Theoriephase so eng ist, nur die zehn Wochen, dass man neun Wochen Vorlesungen hat und direkt die Woche danach die Prüfung. Deswegen ist es ziemlich anstrengend, sich so genau darauf vorzubereiten und parallel dazu immer noch neuen Stoff dazuzukriegen - das ist sehr anstrengend, aber es ist machbar.

Worum geht's in Deinem Studium?

Die Techniker Krankenkasse ist eine gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Sie unterstützt mich in meinem dualen Studium der Wirtschaftsinformatik an der NORDAKADEMIE in Elmshorn. Das Studium funktioniert so, dass ich zehn Wochen immer in der Uni bin, an der NORDAKADEMIE im Theorieteil. Da habe dann ich neun Wochen Vorlesungen und eine Woche ist dann Klausurenphase. Danach habe ich im Durchschnitt 13 Wochen Praxisphase, also ich bin dann hier in der Techniker Krankenkasse. Hier kann ich mir pro Semester aussuchen, in welche IT-Abteilung ich gerne möchte. Das heißt, jedes Semester werde ich neu eingesetzt, ich lerne neue Seiten der IT hier kennen und kann mich immer neu weiterbilden. Mein Studium Wirtschaftsinformatik ist in drei Teilgebiete eingeteilt: Es gibt einmal Informatikfächer an sich, die teilen wir uns mit den angewandten Informatikern. Dann gibt es BWL-Fächer an sich und dann auch noch Wirtschaftsinformatikfächer. Am Ende des Studiums muss ich eine Bachelorarbeit schreiben - darauf werden wir vorbereitet, indem wir jedes Semester eine Transferleistung schreiben müssen: Ein Transfer zwischen der Theorie und der Praxis, das sind dann meistens zehn Seiten und die Bachelorarbeit ist dann ungefähr 40 Seiten. Mit dieser Bachelorarbeit werde ich dann meinen Abschluss haben. Momentan bin ich in der Intranetabteilung, das heißt, wir machen Internetanwendungen für die TK intern. Das ist dann so, dass ich mindestens einen Betreuer habe und wir arbeiten zusammen an Projekten. Und da ist es dann so, dass ich Teilaspekte völlig alleine mache, auch schon sehr gut damit eingebunden werde. Und momentan geht es beispielsweise um Werbemittel der TK, wie sie bestellt werden, also es ist so eine Art Katalog, den wir bauen und die ganze Anwendung schreiben wir momentan zu viert.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Was man mitbringen sollte, ist auf jeden Fall eine sehr starke Selbstdisziplin, gerade für den Theorieteil an der Uni, da das Studium sehr kompakt ist und anstrengend - neun Wochen Vorlesungen, dann eine Woche Klausuren. Dazu kommt dann natürlich das logische mathematische Verständnis generell und das Interesse für die Informatik selbst.

Wie bist Du zu diesem Studium gekommen?

Ich bin in Hamburg geboren und ich wohne auch noch in Hamburg. Ich bin hier zur Grundschule gegangen in Uhlenhorst und war dann auf der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg, im Gymnasium. Ich habe dann da mein Abitur gemacht. und ich hatte ab der Oberstufe Informatik an der Schule. Ich war immer schon sehr Technik- und Computeraffin, habe mich für Zahlen, Mathematik, Logik begeistern können und ab der Oberstufe war dann klar: Ich würde gerne Wirtschaftsinformatik studieren. Dann habe ich mich zuerst für das duale Studium entschieden, weil mir einfach dieses Zusammenspiel von Ausbildung und Praxiserfahrung sehr liegt. Und dann wusste ich, ich gehe zur NORDAKADEMIE, und von der NORDAKADEMIE bin ich dann über die Firmenliste auf die Techniker Krankenkasse gekommen, die durch einen sehr präsenten Internetauftritt und durch viele Auszeichnungen als sehr guter Arbeitgeber mich dann überzeugt hat.

3 Dinge die Du nach Deinem Studium machen möchtest...?

Ich glaube, nach dem Bachelorstudium würde ich versuchen, direkt mein Masterstudium hinterher zu machen. Privat, glaube ich, würde ich mir erst mal eine eigene Wohnung suchen. Noch wohne ich zu Hause, da das duale Studium sehr anstrengend ist und natürlich, klar, wird es finanziell unterstützt von dem Unternehmen, aber es ist natürlich immer noch gut, sozusagen einen Anker zu haben.

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