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Tobias LechnerAuszubildender Industrietechnikerbei Siemens Deutschland
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Den wichtigsten Ratschlag in meinem Leben hat mein Opa mir gegeben und zwar hat er immer zu mir gesagt: Mach zuerst eine Ausbildung, bevor du studierst.“ Was Tobias Lechner, Auszubildender zum Industriemechaniker bei Siemens Deutschland, jetzt auch macht und sein theoretisch erlerntes Wissen bei Werkseinsätzen auf die Probe stellen kann. “Das Coolste an meinem Beruf ist, wenn man ein normales Stück Metall liegen sieht, das erstmal keine Funktion hat, wenn man daraus durch die Bearbeitungen ein Werkstück bauen kann.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Tobias Lechner und ich mache eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Firma Siemens.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Siemens ist eines der größten Elektrounternehmen der Welt, hat eine große Spanne an Produkten von Motoren über Frequenzumrichter oder auch Transformatoren. Eine technische Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Im ersten Ausbildungsjahr als Industriemechaniker steht man ziemlich viel am Schraubstock und feilt, weil man erst einmal den Werkstoff kennenlernen muss und die Grundfertigkeiten erlernt. Am Ende des ersten Lehrjahres geht es dann auch an die Maschinen, wo man die Fräsmaschinen und die Drehmaschinen kennenlernt. Im zweiten Lehrjahr wird das Ganze dann vertieft, da geht es dann los mit CNC Programmierung, Pneumatik, Hydraulik und Steuerungstechnik. Natürlich wird das begleitet von Werkseinsätzen, wo man dann im Werk ist und das Ganze live erlebt. Im dritten Lehrjahr ist man dann größtenteils im Werk, man vertieft seine Kenntnisse, die man eben erworben hat, um sich dann gut auf die Abschlussprüfung, die dann am Ende des dritten Lehrjahres erfolgt, vorzubereiten. Wir habe die Berufsschule in Blöcken, das heißt wir haben in verschiedenen Abständen eine oder zwei Wochen am Stück Berufsschule. Man lernt dort im Endeffekt das Gleiche wie hier, bloß in der Theorie, man vertieft eben die Kenntnisse, die man hier in der Arbeit praktisch schon umgesetzt hat. Unser Arbeitstag hier in der Lehrwerkstatt fängt um 07:00 Uhr in der Früh an. Entweder haben wir einen Lehrgang, wo wir bestimmte Sachen gelehrt bekommen, zum Beispiel einen CNC Kurs oder Ähnliches, oder sind dabei, Projekte umzusetzen. Im Moment haben wir ein Berufsschulprojekt in dem wir eine Seilbahn bauen und ein Teil nach dem anderen anfertigen und am Ende dann zusammensetzen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Fürth aufgewachsen, habe dort auch mein Abitur am Gymnasium gemacht. Ich bin dann an die Friedrich Alexander Universität nach Erlangen gegangen, um Maschinenbau zu studieren, was ich aber nach zwei Semestern abgebrochen habe. Ich habe mich dann nach einer Ausbildung umgeschaut, und habe die Lehrstelle bei Siemens gefunden. Dort bewirbt man sich ganz einfach, das geht auch online und wenn man Glück hat, bekommt man eine Rückmeldung und wird zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Wenn man dieses Bewerbungsgespräch hat, gibt es auch einen kleinen Einstellungstest. Wenn man den gemacht hat wartet man auf Rückmeldung und in meinem Fall war die auch positiv. Bei Siemens habe ich im September 2014 angefangen und bin jetzt im ersten Ausbildungsjahr.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht auf jeden Fall ein technisches Verständnis und Interesse, man muss neugierig sein, was es heutzutage alles gibt und was man alles machen kann. Natürlich braucht man auch eine gewisse Lernbereitschaft, dass man sagt: “Hey, das will ich lernen, das macht mir Spaß und daraus möchte ich so viel wie möglich mitnehmen und das auch irgendwann einmal alles können.”

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meinem Beruf ist, wenn man ein normales Stück Metall hat, welches erst einmal keine Funktion hat und man daraus durch die Bearbeitung an verschiedensten Maschinen ein Werkstück oder ein Bauteil herstellen kann, welches wirklich eine Funktion und echte Aufgabe hat, und diese Verwandlung durchläuft.

Was ist die größte Herausforderung?

Es läuft natürlich, wie überall, nicht immer alles nach Plan. Es gibt immer Situationen die man so nicht lernt und wo man dann spezielle Lösungen finden muss. Man muss dann wirklich nachdenken und es ist oft nicht leicht, zu einer Lösung zu kommen, macht aber am Ende doch Spaß, wenn man sagen kann, dass man es trotzdem geschafft hat, obwohl es nicht so nach Plan gelaufen ist.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Den wichtigsten Ratschlag in meinem Leben habe ich leider nicht befolgt auf den ersten Versuch. Mein Opa hat immer zu mir gesagt: “Mach erst eine Ausbildung bevor du studierst”, was ich am Anfang nicht getan habe, aber jetzt nachhole.

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