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Andreas LechnerWagenmeisterbei ÖBB
Stadt
Wien
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Lehre oder Ausbildung

„Wenn es bei einem Zug oder dem Zuglauf irgendwelche Probleme gibt, wird als erstes der Wagenmeister gerufen, der dann die Mängel behebt, damit der Zug wieder weiterfahren kann.“ Andreas Lechner arbeitet als Wagenmeister bei der ÖBB-Produktion GmbH. „Ohne eine metallverarbeitende Ausbildung geht es leider nicht. Außerdem sollte man teamfähig sein und schnell Entscheidungen treffen können.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Bleib wie du bist.
Man braucht sich nicht zu verstellen.
Die Leute müssen einen so akzeptieren, wie man ist.
Den Rat von älteren Personen kann man getrost annehmen weil sie wissen schon, was sie machen. In weiterer Folge brauchst du deinem Leben gegenüber nicht negativ eingestellt sein. Was kommt, das kommt - und du kannst dich schon auf deine Zukunft freuen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht Andreas Lechner Wagenmeister der ÖBB Produktions GmbH.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist wenn es bei einem Zug irgendwelche Probleme gibt im Zuglauf, wird als erstes der Wagenmeister gerufen.
Der behebt dann die Mängel, damit der Zug weiterfahren kann.
Ich bin Entscheidungsträger wenn ich sage, der Wagon bleibt stehen, dann bleibt er auch stehen weil ich die qualifizierte Person dafür bin.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die größte Einschränkung ist der Schichtdienst weil man arbeitet, wenn die meisten Freunde zu Hause sind. Aber das lässt sich regeln, am Anfang ist es problematisch aber das wird mit der Zeit immer besser.
Man hat davon auch teilweise andere Vorteile.
Das ist die größte Einschränkung, eigentlich.

Worum geht es in Deinem Job?

Die ÖBB transportiert sowohl Güterzüge, als auch Personenzüge von A nach B.
Der Wagenmeister selbst ist für die Betriebssicherheit zuständig.
Das heißt, im Güter- wie im Personenverkehr wenn die Wagen einen technischen Mangel aufweisen, muss ich handeln.
Die Wagen reparieren - oder aussetzen lassen - das heißt, der Wagen bleibt stehen.
Natürlich gibt es auch im Güterverkehr Ladungsregeln, die man beachten muss.
Zum Beispiel, wenn eine Ladung nicht richtig verladen oder gesichert ist.
Wenn eine persönliche Bestellung erfolgt ist
sodass man einen Zug untersuchen muss, gehe ich hinaus. Dann ziehe ich meine Dienstkleider an, nehme das Funkgerät und meine Unterlagen und gehe zu den Güterzügen.
Kontrolliere die Wagen und die Ladung des Güterzuges ob diese sich in einwandfreien Zustand befinden.
Gehe den ganzen Zug beidseitig ab, bis zum Zugende.
Dabei kontrolliere ich alles von Anfang bis Ende beginnend mit den Bremsschläuchen und der Ladung, ob alles gesichert ist.
Ob der Zug tatsächlich passt oder nicht in Ordnung ist. In weiterer Folge muss der Wagenmeister natürlich auch die Bremsen des Zuges kontrollieren ob sie sich im einwandfreien Zustand befinden.
Das heißt, die Bremsen sind anzulegen und zu lösen.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme ursprünglich aus Wiener Neustadt, habe die Pflichtschule absolviert.
Ich habe anschließend die berufsbildende Lehre gemacht, als Installateur.
In weiterer Folge war ich im Bundesheer, dort war ich viereinhalb Jahre dabei. Ein halbes Jahr habe ich im Cateringservice gearbeitet.
Und danach bin ich schließlich zur Eisenbahn gekommen.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Was ganz wichtig ist bei meinem Beruf man sollte einen metallverarbeitenden Beruf erlernt haben wie Mechaniker*in, Installateur*in oder Schlosser*in. Ohne dem geht es leider nicht.
Außerdem sollte man auf jeden Fall teamfähig sein - und schnell Entscheidungen treffen können weil es wichtig ist, dass man innerhalb kurzer Zeit Entscheidungen trifft ob ein Güterwagen fahren darf oder nicht. Da ich mich bei der Eisenbahn als Wagenmeister beworben habe habe ich eine Eignungsprüfung machen müssen und diese auch bestanden. Im Anschluss beginnt die Wagenmeisterausbildung welche in der Regel ein halbes Jahr dauert. Es gibt auch weitere Module, die man dazu nehmen kann, wie beispielsweise Personenzüge und Fahrtabarbeitung, dies ist wichtig für die Zugdatenaufnahme. Es gibt natürlich auch Aufstiegsmöglichkeiten, im Bereich Wagenmeister so etwa mobiler Wagenmeister - für den Personenverkehr - außerdem auch Instruktor oder eine Arbeit für das Qualitätsmanagement.

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