Denise RengerAuszubildende Mobilitätsservicekauffraubei ÖBB
Stadt
Wien
Alter
14 - 17
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Das Coolste an meiner Ausbildung ist auf jeden Fall die Abwechslung. Ich bin in verschiedenen Dienststellen und Abteilungen eingeteilt und der Beruf wird nie eintönig. Also es gibt immer neue Kunden oder Strecken zu betreuen.“ Denise Renger ist im 3. Jahr Lehrling für Mobilitätsservice bei der ÖBB Personenverkehr AG. „Herausfordernd ist zum Beispiel die Genauigkeit bei Kassatätigkeiten. Also wenn ich zum Beispiel am Ticketschalter vorne sitze, dann bin ich quasi dafür verantwortlich, dass die Kassa stimmt.“

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Transkript

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich habe mehrere Ratschläge aber seit eineinhalb Jahren ist der wichtigste Ratschlag für mich: "Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter gehen." Einfach, weil es oft schwierige Situationen gibt. Es läuft vielleicht nicht immer alles wie geplant, man macht vielleicht Fehler. Und gerade in diesen Situationen ist es einfach wichtig dass man sich nicht unterkriegen lässt.

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Denise Renger ich bin 17 Jahre alt. Ich mache die Lehre als Mobilitätsservicekauffrau bei der ÖBB Personenverkehr AG und bin jetzt im dritten Lehrjahr.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an der Ausbildung ist auf jeden Fall die Abwechslung. Wir sind ja in verschiedenen Dienststellen eingeteilt und in verschiedenen Abteilungen und der Beruf wird nie eintönig, es ist immer etwas anderes. Neue Kunden*innen, neue Strecken. Stets eine neue Erfahrung auf jeden Fall. Ich persönlich arbeite am liebsten hier im Kundenservice weil ich mich, in Zukunft, vor allem in diesem Bereich weiterbilden möchte.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung ist zum Beispiel die erforderliche Genauigkeit bei Kassentätigkeiten und Geldgebarung. Wenn ich beispielsweise am Ticketschalter vorne sitze dann bin ich dafür verantwortlich, dass die Kasse stimmt. Wenn zum Beispiel Streckensperrungen oder Baustellen sind da rufen die Kunden*innen dann auch an wenn sie zum Beispiel mit dem Schienenersatzverkehr fahren müssen.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Also die Lehre heißt Mobilitätsservicekauffrau*mann. Diese dauert insgesamt drei Lehrjahre. In dem ersten Lehrjahr hat man bei uns eine zehnwöchige Grundschulung wenn man dann die Grundschule geschafft hat, beginnt die praktische Ausbildung. Wo wir das theoretisch Gelernte dann in die Praxis umsetzen. Dann gibt es das zweite Lehrjahr, da haben wir dann Kommunikationsseminare Englisch-Coaching - und da kommen dann auch noch andere Dienststellen dazu zum Beispiel das Reise- und Personalbüro - und diverse Fachabteilungen. Darauffolgend kommen wir auch schon in das dritte Lehrjahr darin besetzen wir dann eigene Schalter - oder bearbeiten im Kundenservice Buchungen und Reservierungen, sowohl telefonisch als auch schriftlich. So sind diese drei Lehrjahre im Groben aufgebaut. Wir haben Berufsschule, einmal pro Lehrjahr - und immer im Blockunterricht also immer acht bis zehn Wochen, Montag bis Freitag. Eine Lehre mit Matura ist bei uns ebenso möglich. Also in der Berufsschule speziell lernen wir zum Beispiel Verkehrsgeographie da lernen wir alle Länder, Vulkane - also wirklich das Geographische. Außerdem haben wir das Fachpraktikum - oder Mobilitätsservice. Dort geht es dann wirklich darum, wie rede ich mit den Kunden*innen, um die verschiedenen Länder und Sehenswürdigkeiten - und natürlich haben wir auch sehr viel Englisch, da wir Kunden*innen häufig in englischer Sprache beraten zum Beispiel in Frankreich oder Italien, die vielleicht nicht so gut Deutsch sprechen damit wir jene Kunden*innen ebenso beraten können und es uns möglich ist, ihnen Angebote zu erstellen. Ich bin im dritten Lehrjahr, derzeit bin ich im ÖBB Kundenservice eingeteilt wo ich die Möglichkeit habe, telefonisch oder schriftlich Auskünfte zu bearbeiten. Ich bearbeite aktuell diverse Kundenanfragen im telefonischen Bereich das Alltägliche eben, wann kommt der nächste Zug, oder wann kommt der nächste Bus? Außergewöhnliche Dinge sind dann eher wenn man mitteilt, dass eine Streckensperrung vorliegt, oder gerade ein Unfall passiert ist und der*die Kunde*in muss vielleicht in die Arbeit, oder zu einem wichtigen Termin dass man da noch beruhigt und die bestmögliche andere Verbindung heraussucht.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe eine ganz normale Volks- und Mittelschule besucht ich war an einer Privatschule. Habe dann nach der neunten Schulstufe abgeschlossen und meine Familie hat mich dann auf diesen Beruf aufmerksam gemacht. Daher habe ich mich beworben, dann hatte ich das Bewerbungsgespräch danach den Aufnahmetest, dann wurde ich angenommen und im September 2015 habe ich dann angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also es ist sehr wichtig, dass man vor allem teamfähig und freundlich ist und man ein gewisses Händchen für Dienstleitungen und Service hat. Man muss den Kontakt mit Kunden*innen schon wirklich wollen weil wir sehr, sehr viel mit Kunden*innen zu tun haben. Es ist auch nicht immer leicht. Es gibt, wie in anderen Berufen, auch einmal schwierige Situationen in denen es wichtig ist, dass wir dem*der Kunden*in trotzdem die bestmögliche Beratung bieten und uns auch in die Kunden*innen hineinversetzten.

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