Stefan SchwarzAbteilungsleiter Digital Acquisition & Media Salesbei PAYBACK GmbH
Stadt
München
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r

Ich würde auf jeden Fall raten, dass man sich ein Unternehmen aussucht, mit dem man sich identifizieren kann. Das ist das Allerwichtigste!

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Erweitere deinen Horizont! Bleib an deinem Fortkommen interessiert! So in diesem Sinne ... Vertraue dir selbst! Höre auf deine innere Stimme! Also das ist glaube ich ein Punkt. Und ein ganz pragmatischer Ansatz: gehe viel ins Ausland!

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Es steht darauf: Stefan Schwarz, Abteilungsleiter Digital Aquisition and Media Sales. Und ich arbeite bei PAYBACK.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Also das Coolste an meinem Job ist dass ich an der strategischen Entwicklung von dem Unternehmen mitarbeiten kann Digitalisierung: da ist schon sehr viel passiert bei PAYBACK. Aber es gibt immer noch ein sehr großes Potential, das wir heben können. Und da Teil zu sein macht wahnsinnig viel Spaß. Und eben auch die Ergebnisse zu sehen. Wenn dann tatsächlich neue digitale Partner sich für PAYBACK entscheiden. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue und es ist natürlich auch toll mit spannenden, cleveren Menschen, die gute Ideen haben, die motiviert sind, zusammenzuarbeiten und einfach Teil des Teams zu sein.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Also der Job bringt natürlich Einschränkungen mit sich. Es ist so, dass PAYBACK ein sehr Konsens-orientiertes Unternehmen ist und gerade wenn du neue Themen umsetzen willst oder umsetzen sollst ist es eine Herausforderung diese Themen in die Organisation hereinzubringen. Und manchmal würde ich mir wünschen, dass es einfach schneller geht dass du es schneller umsetzen kannst. Und da sehe ich manchmal die Einschränkung, dass wir nicht all das so schnell umsetzen können wie es notwendig wäre. Also gerade dieses strategische Feld der Digitalisierung noch schneller und stärker voranzubringen.

Worum geht es in Deinem Job?

PAYBACK ist Europas größtes, eigentlich das weltgrößte Kundenbindungssystem mit einer sehr großen Kundenbasis, die es uns ermöglicht zum einen diese Dienstleistung im Bereich der Kundenbindung für unsere Partner zu ermöglichen aber eben auch für den Neukunden zu akquirieren. Meine Aufgabe ist eben, die eher aus dem offline Einzelhandel kommende Marke PAYBACK in der Digitalisierung zu unterstützen. Da sind wir schon einen sehr weiten Weg gegangen. Aber es geht einfach darum, mehr Partner aus der digitalen Welt, aus dem E-Commerce für PAYBACK zu gewinnen. Meine Aufgabe ist es eben Online-Shops, E-Commerce-Unternehmen, davon zu überzeugen PAYBACK einzusetzen in ihren Aktivitäten um eben Kundenbindung durchzuführen, mehr zu verkaufen, häufiger zu verkaufen und aber mit uns auch eben neue Kunden zu gewinnen. Also mein Alltag, der besteht eigentlich aus, ich würde sagen, drei Kompenten: Die eine Komponente ist sehr stark nach innen gerichtet: Abstimmungen mit anderen Abteilungen mit vielen Kollegen um dieses Thema der Online-Partnerschaften auch intern zu verfestigen und voranzubringen. Zum anderen ist es das Thema der Mitarbeiterführung. Das heißt, mein Team darin zu bestärken um eben auch gut zu performen und Kontakte am Markt aufzubauen und das Produkt PAYBACK zu verkaufen. Und das dritte Thema ist: ich mag und liebe es einfach auch selbst draußen am Markt unterwegs zu sein und eben mit Kunden zu sprechen und die Vorteile von PAYBACK dort herüberzubringen. Und eben selbst aktiv zu sein. Also die idealtypische Woche für mich ist dass ich an zwei Tagen tatsächlich unterwegs bin, an drei Tagen eher hier im Büro bin und dort eben dann sehr viele Termine habe, sehr viele Abstimmungstermine habe und dann eben auch mit den Kunden daran arbeite eine Kondition zu finden, unter denen sie bereit sind mit uns zusammenzuarbeiten, die Verträge zu erstellen und dann hoffentlich wenn sie denn wollen, tatsächlich auch zu einem Abschluss zu bewegen.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Also ich bin 1976 in Kalrsruhe geboren, in Baden, bin dort auch zur Schule gegangen habe ganz normal Abitur gemacht und bin dort in eine klassische kaufmännische Ausbildung habe bei der Commerzbank eine Bankkaufmann-Ausbildung gemacht und habe dort dann auch an der Börse gearbeitet in Frankfurt als Vertiefungspraktikum. Ich habe mich dann aber dazu entschlossen ein kaufmännisches Studium aufzunehmen und habe mich ganz bewusst für ein Studium an der Fachhochschule entschieden auf Grund des Praxisbezugs. Ich habe dann an der Fachhochschule Pforzheim studiert, war 2002 fertig mit dem Studium. Ich habe dann aber nicht den Weg zurück in die Finanzbranche gemacht sondern bin in die Medienbranche gewechselt, habe dort bei Hubert Burda Media angefangen im Dialogmarketing zu arbeiten rund um die Themen Direktkundenvertrieb, Akquise von Neukunden Abonenntenvertrieb und diese Sachen. Bin dann 2006 zu Weltbild nach Augsburg gewechselt habe dort Kooperationsmarketing für die Kunden von Weltbild gemacht habe dort Produkte verkauft Und dann kam eben der Wechsel in die digitale Welt, in die digitale Branche, zu United Internet Media dem Vermarkter von WEB.DE und GMX und war dort auch für verschiedene Kooperationsthemen verantwortlich im Dialogmarketingbereich und war dann auch Teil der Geschäftsleitung einer Tochtergesellschaft der United Internet Dialog und seit Juli 2014 bin ich bei PAYBACK verantwortlich für die Abteilung Online Acquisition and Media Sales.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Also der Job, den ich jetzt mache, der hat sehr sehr viel mit menschlichen Kontakten zu tun. Also im Vertrieb arbeitest du mit Menschen, du vertreibst zwar ein Produkt oder eine Dienstleistung aber es kommt immer darauf an, was für eine Beziehung zu den Menschen aufbauen kannst. Das heißt, die Ausbildung, die ich gemacht habe, die bezieht sich sehr sehr stark auf Marketingtechniken und auf den kaufmännischen Bereich - das hilft sicherlich. Aber das Entscheidende ist einfach, wie man mit Menschen umgeht oder was für einen Kontakt man zu Menschen aufbauen kann. Es entsteht ein Vertrauen im Dialog. Das ist das Entscheidende. Deswegen glaube ich nicht, dass es die klassische Ausbildung gibt die eine*n für den Vertrieb prädestinieren soll. Das liegt eher an der Persönlichkeit. Es gibt Dinge, die kannst du lernen um ein*e gute*r Verkäufer*in zu werden aber es gibt Dinge, die kannst du nicht lernen und die liegen in deiner Persönlichkeit. Wenn du es schaffst eine gute Beziehung zu den Menschen aufzubauen dann bist du prädestiniert ein*e gute*r Verkäufer*in zu sein.

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