Bernd BucheggerGründer und Geschäftsführer trinitec IT Solutionsbei WKO UBIT Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)
Stadt
Wörthersee
Alter
45 - 54
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Karriere Level
Führungskraft

"Mit einem hohen Energieniveau und der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu ergreifen ist man schon einmal gut aufgestellt", sagt Bernd Buchegger. Für den Gründer und Geschäftsführer von trinitec IT Solutions ist die persönliche Weiterentwicklung der beste Antrieb. Sein Unternehmen spezialisiert sich darauf, Digitalisierung zum Leben zu bringen – sein Spezialgebiet liegt im digitalen Verkauf. "Meine Kerngebiete sind Marketing, Sales und die Beratung unserer Kunden*innen."

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Horch zu: Ich bin du! Nur älter! Drei Dinge gebe ich dir jetz mit: 1. Raus aus der Komfortzone. (Der Spaß beginnt erst dort, wo es nicht mehr so lustig ist.) 2. Hör mehr auf deinen Bauch. Das ist ein guter Ratgeber - besser als du glaubst. Und das 3.: Bleib hungrig und bleib kühn. Und in ein paar Jahren wird jemand diesen Spruch bringen und berühmt damit werden.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Bernd Buchegger, Managing Director, trinitec IT solutions & consulting GmbH

Was ist das coolste an Deinem Job?

Der schönste Aspekt in diesem Job / dieser Tätigkeit ist die persönliche Weiterentwicklung. Der Antrieb, der von allen Seiten passiert - durch Menschen, durch Aufgaben, durch die Dynamik dieser Branche - führt dazu, dass man nie stehen bleibt, sich ständig weiterentwickelt. Und das zu spüren - dass man sich auch als Mensch weiterentwickelt - das ist nach wie vor einer der schönsten Aspekte und ein hoher Antrieb.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich sehe 3 Faktoren, die das einschränken: Der erste ist Zeit. Zeit ist unteilbar, ein ständiger Kompromiss. - auch mit der Familie und den persönlichen Hobbies. Der 2. Faktor ist Energie. Mit Energie muss man haushalten und schauen, dass das im Einklang ist und funktioniert. Und der 3. [Faktor] ist immer Geld. Weil man könnte viel mehr machen, wenn man die finanziellen Ressourcen dafür hätte. Und das muss man ständig beobachten und im Griff haben.

Worum geht es in Deinem Job?

Die trinitec hilft Unternehmen dabei, die Digitalisierung wirklich zum Leben zu bringen. Mein Spezialgebiet dabei ist der digitale Verkauf. D.h. ich kümmere mich darum, dass Unternehmen im digitalen Raum ihren Umsatz steigern und erfolgreicher verkaufen. Meine Kerngebiete sind einerseits Marketing und Sales, ich kümmere mich selbst natürlich um den Verkauf, um das digital Marketing bei uns. Im Zuge dessen gehört natürlich die Beratung dazu. Ich bin immer der Senior-Berater für unsere Kunden zu dem Spezialthema. Natürlich gibt es noch Themen wie die Strategieentwicklung, die natürlich im Diskurs in der gemeinsamen Zusammenarbeit mit meinem Kollegen erarbeitet werden. Die Teamentwicklung, die ganz elementar ist, weil wir sind Dienstleister, wir leben von einem guten Team. Wir sagen "unser trini-dream-team". Und dazu kommen natürlich ein paar organisatorische Dinge die man auch mitmachen muss. Ein sehr schönes Referenzprojekt ist ein "intelligentes Kühlregal": Das mit digitalen Sinnen ausgestattet worden ist, das weiß: wer ist da vorne? wie alt ist die Person ca.? Das Regal versteht: Wo ist ins Regal gegriffen worden? Wo wurde etwas rausgenommen oder oder wieder zurückgelegt? Dadurch kann das Regal die Aufmerksamkeit auf bestimmte Teile steuern. Bzw. kann dort über Preisschilder vollautomatische Aktionen triggern. Und das ist ein schönes Beispiel weil das den E-Award gewonnen hat und ein prämiertes Projekt ist.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Gestartet hat das Ganze in der HIB Liebenau, da hat sich schon früh der Wunsch, Informatik zu studieren heraus entwickelt - auch aus meinem persönlichen Interesse. [Ich| ging dann weiter in die angewandte Informatik - Studium an der Universität in Klagenfurt. Ein Teil dieses Studiums ist ein Praxissemester, das habe ich in Eindhoven bei PHILLIPS in den Niederlanden verbracht. Das war sehr spannend, weil man da bereits mit Webtechnologien in Berührung gekommen ist. Aus dem heraus hat sich sofort der Wunsch ergeben, gleich direkt während dem Studium weiterzuarbeiten. Ich habe das bei einem Unternehmen in Klagenfurt gemacht bei dem ich dann zuerst als Entwickler, später dann als Projektmanager bzw. als technischer Berater gearbeitet habe. Und da gab es eine starke Zusammenarbeit mit einem Kunden. Soweit, dass es zur Schließung dieser Firma gekommen ist. Und ich habe dann diesen Kunden den ich bereits betreut habe, weiter unterstützt, um sicherzustellen, dass sein Projekt weiterlebt. Aus dem hat sich dann ein Jahr der Selbstständigkeit ergeben und in diesem habe ich gemeinsam mit einem Kollegen die Firma trinitec geformt und gegründet.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Grundsätzlich braucht es sicher nicht meinen Werdegang wenn man jetzt in Richtung Unternehmertum in der IT reflektiert kann das wahrscheinlich jeder machen der sich mit dem Thema auseinandersetzt. Und wenn man in dem Umfeld bestehen möchte ist ein hohes Energieniveau sicherlich notwendig. Und die Fähigkeit, es zu balancieren. Die Fähigkeiten, Chancen zu erkennen und zu ergreifen ist elementar aber damit das Bestand hat muss man auch die Risiken dazu managen. Und ich denke, wenn man dieses Dreigestirn mit dabei hat ist man schon gut aufgestellt.

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