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Stadt
Wien
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

"Das Gefühl, ein Problem gelöst zu haben, finde ich gut", sagt Geetha Ramachandran, Softwareentwicklerin im Java Bereich beim WKO Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT. Nach ihrem Computer-Sciece Studium in Indien und Schottland ist sie für ihren PhD in Telekommunikation nach Wien gezogen. Zu ihrem Aufgabenbereich gehört das Schreiben von Code und die Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Team. "An einem Tag mache ich 80 Prozent Coding und 20 Prozent Meeting."

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Man sollte das machen, was Spaß macht. Das ist ganz wichtig, sonst ist es sehr schnell langweilig. Und man kann nicht damit weitermachen. Und: wenn es etwas Kleineres gibt, das man heute schon schaffen kann, mach es! Nicht für morgen lassen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Ich heiße Geetha Ramachandran, ich arbeite bei GEKO Engineering und Informatik als Software-Entwicklerin

Was ist das coolste an Deinem Job?

Wenn ich ein Problem bekomme und es lösen kann - dieses Gefühl finde ich gut.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Wenn man bei einem Software-Projekt arbeitet gibt es schon gewisse Tasks, die man machen muss. Man kann nicht so herumschauen, was interessant ist an einer anderen Task oder welche neuen Technologien es gibt. Und der 2. Punkt ist, dass man die ganze Zeit vor dem Bildschirm sitzt und das kann manchmal auch ein bisschen langweilig sein.

Worum geht es in Deinem Job?

BEKO ist eine IT-Diestleistungsfirma, sie machen auch Engineering. Ich arbeite als Software-Entwicklerin, hauptsächlich im JAVA-Bereich. Meine Arbeit ist grundsätzlich: Code schreiben, mit dem Team zusammenarbeiten, dass wir den Kunden liefern können, was sie wollen. Und diese Tasks zu planen und zu schätzen, zu testen und zu liefern. Normalerweise komme ich rein und dann gibt es einige E-Mails zu lesen und dann gibt es unser Stand-Up. Ich bin ein Teil von 2 Projekten. Das heißt es gibt ein Stand-Up bei dem wir beide Projekte diskutieren. Ich weiß schon vom Vortag, was ich machen muss oder wenn ich mit einer Aufgabe fertig bin bekomme ich von meinem Teamleiter etwas Neues und fange damit an. Es gibt auch so ..... Meetings, wo wir checken, was die höchste Priorität hat. Oder wenn irgendwelche Bugs reinkommen, die uns die Kunden melden müssen wir das sofort machen. An einem Tag mache ich zu 80% Coding und ca. 20 % Meeting oder ähnliches.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin in Indien aufgewachsen, habe dort auch meinen Bachelor gemacht. Ich war danach in Schottland für meinen Master in Computer Science. Und dann bin ich nach Wien gekommen für mein PhD. Ich habe ein Doktorat in Telekommunikation. Dazwischen habe ich dann 4,5 Jahre in einer Software-Entwicklungsfirma gearbeitet. So bin ich dann zu BEKO gekommen und habe da mit JAVA gearbeitet. Aber ich habe das ganze Studium über mit verschiedenen Sprachen programmiert. und habe verschiedene Projekte gemacht. Das hat sicher geholfen, bei BEKO einzusteigen.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ausbildungs-mäßig ist es sicher gut, programmieren zu können. Ich glaube, man muss ein Basis-Verständnis haben, wie eine Programmiersprache funktioniert. Es gibt viele und jede hat bestimmte Eigenschaften. Aber wenn man 1 oder 2 kennst, ist es nicht so schwierig, in eine andere Sprache einzusteigen. Und außerdem ist gut, wenn man logisch denken kann. Wenn man ein großes Problem hat, daran denkt, wie man das in kleinere Blöcke aufteilen kann. Und wie kann ma es planen, Prioritäten setzen? Das ist wichtig für diesen Job.

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