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Theodora PatkosTrainerin für Web Developer, CodeFactorybei WKO UBIT Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)
Stadt
Wien
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1

"Das Coolste ist, die Ergebnisse von ein paar Wochen zu sehen. Es ist beeindruckend, wie schnell das geht", erzählt Theodora Patkos, Full-Stack Web Developer Trainerin bei CodeFactory. Sie entwickelt und bearbeitet die Inhalte, gibt sie für Kursteilnehmer*innen frei und beantwortet Fragen. "Es geht um den Prozess, zu lernen, wo ich etwas wagen kann."

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Ich würde mir auf jeden Fall sagen: "Tu es einfach, denk nicht so viel nach!" Nicht denken - tun. Folge immer deinem Bauchgefühl und die Sachen werden sowieso kommen wie sie kommen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Theodora Patkos, Fullstack Web Developer Trainer bei "The Code Factory"

Was ist das coolste an Deinem Job?

Ein persönliches Highlight war in der Gruppe, die wir jetzt haben, zu sehen. Innerhalb von drei Wochen müssen die Teilnehmer in Teams ihre eigenen Projekte vorstellen und innerhalb von 3 - 4 Tagen entwickeln. Und die Ergebnisse zu sehen - wie toll die Projekte waren. Das gibt es nicht, dass das innerhalb von einem Monat passiert ist. Das ist schon immer wieder beeindruckend, wie schnell das geht.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Manchmal fühle ich mich wie eine Ameise vor einem Berg des Wissens, weil die Technologien/Sprachen die wir lernen, immer wieder verbessert werden. Und durch neue Versionen müssen wir am Ball bleiben. Und manchmal fühle ich mich dadurch sehr klein.

Worum geht es in Deinem Job?

Code Factory ist eine Schule, wo TeilnehmerInnen verschiedene Programmiersprachen lernen können. Und gleichzeitig ihr Portfolio ergänzen. Und damit sind sie auch job-bereit, dass sie gleich eine Junior-Postion bekommen können. Sie bekommen dabei einen Einblick in die verschiedenen Sprachen. Mein Job dort ist, die Inhalte zu entwickeln, zu bearbeiten und freizugeben für die TeilnehmerInnen. Und auch, sie zu begleiten, wenn sie Fragen oder Probleme mit den Aufgaben haben. Es ist kein frontaler Unterricht. Wenn sie in den Kurs kommen, werden sie in Paaren zusammengestellt. Sie bekommen die Aufgaben für den Tag und erarbeiten diese gemeinsam. Mein Job ist dann dort vor Ort zu sein, falls sie Fragen haben sollten oder wo feststecken und nicht weiter kommen. Es geht darum, dass die Teilnehmer so viel geben, bis es nicht mehr geht. Wenn sie trotzdem keine Antwort wissen sind wir da. Es geht um den Prozess, dass die Teilnehmer lernen: wo kann ich was wagen? Wenn sie dann alleine sind... Weil sobald der Kurs vorbei ist, stehen sie alleine da. Und dafür müssen sie diese Skills lernen. Zusätzlich lade ich auch immer Launch-Speaker ein die sich und ihre Firma vorstellen, damit unserer Teilnehmer einen Überblick bekommen, was es auf dem Markt gibt, welche Unternehmen es gibt.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme aus Südafrika, ich wohne seit 16 Jahren in Wien. Seit über 10 Jahren arbeite ich eigentlich im Tourismus. Hauptsächlich als Reiseleiterin und in der Hotellerie. Dann wollte ich den Job wechseln weil es hat mir gereicht. Und ich wollte wirklich ganz etwas anderes. Und dann bin ich zu Code Factory gekommen und habe selber teilgenommen an dem Full Stack Web Development Kurs und es hat mir so gut gefallen und das Team hat so gut gepasst dass sie mich gleich aufgenommen haben und jetzt bin ich auch Teil vom Team.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Die Grundlagen von der technische Seite wären, die Programmiersprache zu beherrschen und von der sozialen Seite, dass man einfach kommunikativ ist und die Sachen beibringen kann.

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