Stadt
Wien
Alter
18 - 24
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule mit Berufsausbildung
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Am Meisten gefällt es mir, neue Features für Webseiten zu entwickeln wobei es mir Frontend am meisten Spaß macht weil man gleich danach die Änderungen sehen kann.“ Simon Freiberger ist im 4. Lehrjahr seiner Ausbildung für IT Informatik bei der holzweg GmbH. „Die größte Herausforderung ist eigentlich neue Sachen zu lernen, vor allem mit den Content Management Systemen. Dabei werden immer verschiedene Varianten verwendet, um Content vom Backend ins Frontend einzubinden.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Simon Freiberger, ich mache die Lehre bei der Firma holzweg im vierten Lehrjahr als Programmierer.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Bei der Lehre der Firma holzweg startet man mit der Frontendentwicklung, also den ganzen Sachen die der User auf einer Webseite sieht. In späteren Lehrjahren beginnt man mit der Backendentwicklung, dort geht es mehr um die Wartung der Webseite. Hier ist die Wartung durch den Kunden gemeint, also wie der gesamte Content einfließt. Am Ende kommt noch Server- und Datenbankmanagement hinzu. Ich bin bereits im vierten Lehrjahr und bin aktuell vor allem an Frontend- und Backendentwicklung dran. Das bedeutet, dass ich ein vorgefertigtes Design bekomme, meistens als Bild und setze es im ersten Schritt statisch um. Ich mache eine Webseite einfach so wie sie aussehen soll und dann arbeite ich mit einem Content Management System (CMS) und pflege die Inhalte ein, damit sie der Kunde verwenden kann. Ich habe die JavaScript (JS) Sachen noch überhaupt nicht erwähnt, die mir sehr gefallen. Da hatten wir vor kurzem ein paar coole Projekte, die auch der User cool findet, wo zum Beispiel Objekte springen oder sich verändern, wenn man die Maus bewegt. Vor ca. Einem Jahr hatte ich ein Projekt mit Scrollytelling. Da geht es darum, dass beim Runterscrollen der Seite etwas passiert, es gibt plötzlich Animationen, die man mit unterschiedlichen JavaScript Libraries zusammenbauen kann. So entstehen wirklich die interessantesten Sachen. Während dieser Ausbildung hat man vier mal Berufsschule, die in Blöcke zu je 2-3 Monaten aufgeteilt sind. Die Berufsschule findet für Vorarlberg und Tirol in Innsbruck statt. Ich habe nur die zweite und dritte Klasse besucht, da ich die erste Klasse wegen meiner Vorbildung überspringen konnte. In der zweiten Klasse ging es hauptsächlich um Frontend, dort haben wir mit C# entwickelt, das ist eine eigene Programmiersprache. Wir haben dafür eine ID von Microsoft verwendet, die dir dabei hilft bei Webseiten den Content zu entwickeln und leichter zu strukturieren. Im dritten Jahr haben wir viel mit Datenmarken gearbeitet.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin zuerst in die HAK (Handelsakademie) gegangen, mit Multimedia als Spezialgebiet. Dort habe ich meine Liebe zur Informatik entdeckt und wollte daraufhin unbedingt Informatiker werden. Zuerst habe ich mich für die Uni entschieden, das hat mir nicht sehr gefallen, weil man zu wenig Praxisbezug hat. Dadurch bin ich auf die Suche nach einer Lehre gegangen und habe die Firma holzweg gefunden, wo ich gleich aufgenommen wurde. Mit meiner Vorbildung hatte ich wenig Probleme, aber neue Lehrlinge werden bei uns zuerst geprüft, indem sie versuchen eine HTML Seite zu bauen oder etwas ähnlich kleines. Das ist gut, weil man so herausfinden kann ob ein gewisses Interesse besteht.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Als persönliche Eigenschaften braucht man auf jeden Fall schnelle Auffassungsgabe, man sollte schnell lernen. Man braucht gute Kombinationsgabe, weil viele Probleme zu lösen sind und ein bisschen eine kreative Ader. Gerade im Spezialgebiet von mir (Webdevelopment) muss man auch selbst ein wenig im Design arbeiten.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Am meisten gefällt es mir, neue Features für Webseiten zu entwickeln wobei es mir Frontend am meisten Spaß macht weil man gleich danach die Änderungen sehen kann. Auch der Kunde erkennt diese Änderungen sofort und sagt: “Wow, das schaut sehr gut aus! Das hat eine coole Animation und sieht so modern aus!” Moderne neue Features zu designen macht mir am meisten Spaß.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist es neue Sachen zu lernen, vor allem mit Content Management Systemen (CMS). Dort werden immer verschiedene Varianten verwendet um Content (Inhalte) vom Backend ins Frontend einzubinden. Das gut zu managen ist ziemlich schwierig.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ein Motto das ich immer gerne verwende ist: Enjoy the small things! Wenn du irgendwann einmal Probleme hast, zum Beispiel wenn du dir Montag früh denkst, dass du nicht aufstehen möchtest, überleg dir irgendwas worauf du dich freust, zum Beispiel einen guten Kaffee. Deswegen habe ich immer guten Kaffee zu Hause.

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