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Stadt
Wien
Alter
18 - 24
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule
Karriere Level
Angestellter*e
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5
"Ich kann arbeiten, wo und wann ich will. Ich brauche nur einen Computer und Internet." Stefan Matar ist Software- und Webdeveloper und hat sich schon während seiner Schulzeit selbstständig gemacht. "Wichtig ist, dass man viel Geduld mitbringt und bereit ist, viel selbstständig zu lernen."

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich...?

Was ich meinem Teenager-Ich sagen würde, ist, dass er einerseits eine sehr offene und neugierige Person sein soll. Das heißt, dann wird man auch keine Probleme haben, wenn später Neues auf einen zukommt. Was mir auch sehr wichtig ist, ist, dass ich meinem Ich sage, wie wichtig es ist, gute Eigenschaften zu haben und innere Werte, durch die man in einer Gesellschaft, in der es eigentlich nur ziemlich oberflächlich vorgeht, irgendwie auch herausstechen kann mit seiner Exzellenz.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht Stefan Matar, Software- und Web-Developer. Ich bin selbstständig.

Was ist das Coolste an Deinem Job?

Was mir sehr gefällt, ist, dass ich, wo ich will und wann ich will, arbeiten kann. Nur einen Computer und Internet brauche ich. Mir gefällt es sehr, dass ich das Leben der Menschen einfacher mache und Sachen automatisiere, die sie eigentlich ungern machen.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich finde, dass eine der größten Einschränkungen vor allem als selbstständiger Programmierer das ist, dass man das Privatleben mit der Arbeit manchmal nicht mehr so gut unterscheiden kann, dass einem die Projekte und diese Probleme, die man bei einem Kunden hat, manchmal so mitnehmen, dass man zu Hause nicht mehr abschalten kann. Deswegen finde ich es auch wichtig, dass man vielleicht nicht nur zu Hause arbeitet, sondern auch außerhalb davon, bei einem Office oder so, damit man diese Trennung hat.

Worum geht es in Deinem Job?

Als Selbständiger kann man sich auswählen, mit was für Kunden man zusammenarbeiten will. Das heißt, im Gegensatz zu einem Angestellten kann man sich auswählen, mit wem man zusammenarbeiten will, wann und wo genau und so weiter. Das heißt, man hat diese Freiheit, die man als Angestellter nicht hat. Ich persönlich arbeite so, dass ich mit Werkverträgen, mit Firmen, für ein Projekt arbeite. Wenn das Projekt zu Ende ist, also abgenommen wurde, dann ist dieses Verhältnis sozusagen beendet. Was ich spezifisch mache, ist: Ich suche einerseits Tools und Lösungen und Frameworks und wie soll ich sagen, Möglichkeiten, um in der Programmiersprache, mit der ich bei einem Kunden arbeite, die Lösung für das Problem so schnell wie möglich zu liefern. Ein Tool, an dem ich gearbeitet habe, ist eine Automatisierung von Kundendaten gewesen. Das heißt, eine Firma hat für diverse Projekte, für andere Firmen und so weiter diverse Zettel und Kundendaten und diverse IDs und so weiter gebraucht. Das heißt, wenn jemand dann zum Kunden fährt, hat er spezifische Daten benötigt und mit dem Tool, das ich ihnen programmiert habe, konnten sie dann für den Kunden, für ein bestimmtes Projekt an einem Tag die ganzen relevanten Daten bekommen, ohne dass sie dann irgendwie Zettel mitnehmen mussten. Das heißt, das wurde digitalisiert.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Nach Kindergarten und Volksschule habe ich an der GRG 3 Kundmanngasse, im Gymnasium, schon die ersten Momente mit Programmieren gehabt in meinem Leben. Nach der Ausbildung, die ich sehr genossen habe, an der HTL Spengergasse, habe ich dann gemerkt, dass eigentlich das Software-Development das ist, was ich in meinem Leben machen will. Ich habe mich selbstständig gemacht, schon vor zwei Jahren, das heißt während meiner Ausbildung in der HTL. Ich habe gesehen, dass ich während der HTL arbeiten kann, dass es mir möglich ist, auch von zu Hause, wo ich eigentlich möchte, diese Arbeit für Kunden erledigen kann. Ich finde, das ist eine schöne Sache, dass ich da offen und gut arbeiten kann.

Ginge es auch ohne Deinen Werdegang?

Ich denke, dass vor allem im Softwarebereich diese Ausbildung nicht mehr so sehr nötig ist. Mir persönlich hat es geholfen. Außerdem finde ich auch, dass es wichtig ist, dass man als Programmierer und vor allem als jemand, der im Softwarebereich arbeitet, viel Geduld mit sich bringt, dass man bereit ist, viel selbstständig zu lernen. Man sollte auch sehr neugierig sein. Ich finde, dass Neugierde auch dazu führt, dass man neue Lösungen zu Problemen findet, die vielleicht nicht so alltäglich sind und ich glaube, das ist einer der Grundsätze, die man bräuchte als Programmierer.

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