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Tamas PalinkasAuszubildender Logistikkaufmann • Lagerlogistikbei REWE Markt GmbH
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Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Die Warenausgangssteuerung, da hier oft Probleme entstehen, auf die man schnell und lösungsorientiert reagieren muss“, ist Tamas Palinkas klare Antwort auf die Frage, was er an seinem Job am coolsten findet. In seiner Position als auszubildende Fachkraft für Lagerlogistik bei der REWE Markt GmbH hat er stets Kontakt mit den einzelnen Märkten sowie den Kommissionierern. Er befindet sich in seinem dritten Ausbildungsjahr und ist derzeit im Bestandsmanagement tätig. „Man muss belastbar und flexibel sein.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Tamas Palinkas und ich bin 22 Jahre alt. Ich mache eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei der Rewe und bin jetzt im dritten Ausbildungsjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Wir von der Logistik sind dafür zuständig, dass die Ware so zu sagen zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Qualität und Menge den Märkten zur Verfügung gestellt wird. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert drei Jahre und kann bei entsprechenden Leistungen verkürzt werden. Die Tätigkeitsbereiche sind eigentlich alle, die es in der Logistik gibt. Angefangen von der Warenannahme, wo die Ware von den verschiedenen Lieferanten kontrolliert wird, über die Warenausgangssteuerung, wo alles für die Märkte bereitgestellt wird, über den Fuhrpark, wo die ganze Verplanung stattfindet. Eigentlich werden so alle Bereiche abgedeckt inklusive eines Markteinsatzes, um einmal die andere Seite des Kunden zu sehen und welche Probleme dort auftauchen. Ich bin momentan im Bestandsmanagement tätig, wo ich zunächst einmal die ganzen Buchungen vom Vortag kontrolliere, ob es irgendwelche Klärfälle gibt. Anschließend zähle ich verschiedenen Lagerplätze, da wir über das ganze Jahr verteilt die Inventur haben und somit jeder Lagerplatz einmal am Tag oder einmal in der Woche gezählt werden muss. Anschließend kontrolliere ich die Buchungen die während der Kommissionierung durchgeführt werden und gegebenenfalls muss ich nachschauen, was auf diesem Lagerplatz passiert ist, um die Bestände wieder zu korrigieren. Oder wenn beispielsweise Paletten verloren gehen oder zu viel an Bestand da ist, kontrolliere ich was hier passiert ist und gegebenenfalls den Fall korrigieren. Am Ende des Tages sollte man für die Schichtübergabe, da alles in zwei Schichten gemacht wird, Früh- und Spätschicht, für denjenigen, der in der Spätschicht arbeitet eine Schichtübergabe vorbereitet und die Sachen, die noch nicht geklärt wurden, übergeben. Neben der Arbeit ich unter der Woche zweimal Berufsschule, die aber je nach Lehrjahr an verschiedenen Tagen ist. Wir haben die normalen Fächer, wie Deutsch, Mathe, Englisch und eben auch Logistik-spezifische Fächer, diese sind verschiedene Lernfelder unterteilt, wie Tourenplanung, Kommissionieren, Güter verpacken, die dann in den verschiedenen Lernfeldern Stück für Stück bearbeitet werden.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Bad Soden geboren und in Bad Homburg aufgewachsen. Ich bin dann auf ein Gymnasium gegangen und dort zunächst in die Französisch-Klasse. Dann habe ich zum Fachabitur Richtung Wirtschaftsinformatik gewechselt und habe dieses auch abgeschlossen. Währenddessen habe ich ein Jahrespraktikum bei den Stadtwerken gemacht und dadurch auch ein bisschen Einblick in die Praxiswelt bekommen. Ich habe dadurch jedoch auch entdeckt, dass ein reiner Bürojob nichts für mich ist und mich dann bei der Rewe beworben. So bin ich schlussendlich dazu gekommen, weil ich eine Ausbildung machen wollte, bei der ich viel Abwechslung drinnen habe und die keine reine Bürotätigkeit ist. Der Bewerbungsprozess hat ganz normal mit einer Online-Bewerbung begonnen, dann wurde ich zu einem Online-Einstellungstest eingeladen, welche ich dann auch gemacht habe. Im Anschluss gab es ein Bewerbungsgespräch und anschließend habe ich noch eine Probearbeitstag gemacht, um zu sehen, ob der Beruf auch etwas für mich ist. Ich habe dann schlussendlich 2014 mit der Ausbildung begonnen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte auf jeden Fall belastbar sein, da man oft frühe Anfangszeiten hat, durch die Warenannahme oder andere Abteilungen. Man sollte flexibel sein, also auch Sonntags mal aushelfen können. Das sind eigentlich die wichtigsten Eigenschaften, die man haben sollte.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das wäre der Warenausgang, also eigentlich die Warenausgangssteuerung, da man hier viel mit den Kunden / den Märkten direkt zu tun hat, aber auch mit den Kommissionierern / den Arbeitern.Man hat hier viel mit dem Personal an sich zu tun. Und es passieren ständig irgendwelche Fehler oder unerwartete Dinge, auf die man spontan, schnell und lösungsorientiert reagieren muss.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung für mich ist eigentlich das frühe Aufstehen. Das man damit gut klar kommt und man sich daran gewöhnt, dass man teilweise um 3, 4 oder 5 Uhr morgens aufstehen muss. Das war auf jeden Fall die größte Herausforderung.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Einen guten Ratschlag, den ich den Leuten geben würde, ist, dass sie auf jeden Fall ihr Leben selbst in der Hand haben und wenn sie die Chance haben etwas daraus zu machen, diese auf jeden Fall ergreifen und in der Ausbildung oder allgemein beim Lernen Gas geben sollten.

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