Yann LahserAuszubildender Fachinformatiker • Systemintegrationbei TÜV NORD GROUP
Stadt
Essen
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Es gibt diverse Probleme, die man lösen muss, und das ist sehr spannend.” Yann Lahser befindet sich im dritten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der TÜV NORD GROUP. Er konfiguriert Router, installiert Software auf internen Rechnern, löst tagesgeschäftliche Probleme und besucht 14 Wochen pro Jahr die Berufsschule. Welche Soft Skills sollte man unbedingt mitbringen? “Auf jeden Fall eine hohe Konfliktlösungsfähigkeit und eine hohe Teamfähigkeit.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Yann Lahser, ich bin 22 Jahre alt und Auszubildender bei TÜV Nord. Ich absolviere zurzeit meine Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration und befinde mich im dritten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die TÜV Informationstechnik GmbH ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen, welches verschiedene IT-Dienstleistungen vollbringt wie zum Beispiel Zertifizierungen von Rechenzentren nach unterschiedlichen Standards. Die Schwerpunkte meiner Ausbildung im ersten Lehrjahr sind das Kennenlernen des Unternehmens und der IT Infrastruktur. Im zweiten Lehrjahr wird auf dieser Basis aufgebaut und verschiedene Dienste wie zum Beispiel der Microsoft Verzeichnisdienst oder DirectAccess erklärt. Im dritten Ausbildungsjahr geht man in die Tiefe, da geht es um Netzwerktechnik. Man konfiguriert Router und ist dabei im direkten Austausch mit dem Netzwerkteam. Ich beginne gegen 07:00 Uhr meine Arbeit. Mehrmals gibt es Teambesprechungen wo zum Beispiel die Einrichtung eines neuen Mailservers oder die Einrichtung einer E-mail Verschlüsselung für einen Kollegen besprochen werden. Dabei werden eventuelle Probleme besprochen und auch gleich gelöst. Wir halten auch die Rechner unserer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand und nehmen die Hardwarebestellungen der Kollegen entgegen. Die Berufsschule ist in sieben Blöcken zu je zwei Wochen angeordnet. Im ersten Lehrjahr lernt man die Grundlagen, konkret über Dualzahlen und Binärcodes und deren Umrechnung. Im zweiten Lehrjahr geht man genauer auf die Hardware ein. Man lernt was eine unterbrechungsfreie Stromversorgung bedeutet, was ein RAID System ist und wie ist das organisiert ist. Im dritten Lehrjahr wird nochmals viel von den ersten beiden Lehrjahren wiederholt und man wird auf die Abschlussprüfung vorbereitet. Zusätzlich lernt man auch weitere Inhalte der Netzwerktechnik.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Essen geboren und habe dort 6 Jahre lang gelebt. Nachdem ich meinen schulischen Werdegang bei meiner Mutter in Frankreich begonnen habe bin ich ab der neunten Klasse wieder zurück nach Essen und habe dort auch mein Abitur gemacht, jedoch ohne informationstechnischen Schwerpunkt. Durch mein Praktikum bei der TÜV Informationstechnik habe ich mich für die Ausbildung und den Beruf begeistert. Zuerst habe ich eine Bewerbung zum TÜV Nord geschickt und wurde dann zu einem Assessment Center eingeladen wo verschiedene Fragen zu beantworten waren. Letztendlich habe ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch und danach auch den Ausbildungsplatz bekommen. Nebenbei absolviere ich noch ein Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik, dort behandeln wir Themen aus der Wirtschaft, aus BWL, VWL und Informationstechnik.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man benötigt eine sehr gute Problemlösungsfähigkeit. Es gibt diverse Probleme, die zu lösen sind, wobei man sehr in die Tiefe gehen muss um das zu bewerkstelligen. Man muss teamfähig sein und mit den Kollegen aus der internen IT die Aufgaben zusammen erledigen und sein Know How in die jeweiligen Fachbereiche einbringen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Es ist auf jeden Fall ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man löst viele Aufgaben aus dem Tagesgeschehen heraus, hat aber andererseits auch regulierte Prozesse zu absolvieren wie zum Beispiel die Bestellung von Hardware. Und diese Abwechslung macht den Job ziemlich spannend.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist es, alles unter einen Hut zu bekommen. Man hat die Berufsschule, die man in Blöcken absolviert und hier auch Klausuren und eine Abschlussprüfung ablegen muss. Um das alles in Einklang zu bringen mit dem praktischen Tagesgeschehen, muss man schon den Überblick bewahren.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Das Ziel immer vor Augen zu haben und es immer zu verfolgen. Dabei sollte man sich immer Meilensteine setzen und die gesetzten Teilziele auch erreichen und letztlich so lange weiter machen bis das Ziel erreicht ist.

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