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Olympia DiamantakiVerkehrsingenieurinbei Landeshauptstadt München
Stadt
München
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Abgeschlossenes Studium
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

“Es macht mir sehr Spaß, dass ich jeden Tag was Neues mache, weil jede Baustelle eine einzigartige Situation ist die unterschiedliche Behandlung braucht.” Erzählt uns Olympia über ihren Job als Verkehrsingenieurin bei der Landeshauptstadt München und fügt hinzu: “Außerdem arbeite ich sowohl im Büro, als auch auf der Baustelle. Ich bin tatsächlich keine Person die nur in einem Büro vor einem Computer arbeiten würde.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Man muss gelassen sein. Man muss seine Fähigkeiten und seine Interessen am Anfang herausfinden - und dann weiterentwickeln. Und drittens: man muss immer einen Job machen, der einem Spaß macht.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Visitenkarte steht mein Name, Olympia Diamantaki. Ich bin bei der Landeshauptstadt München angestellt, in der Unterabteilung Verkehrssteuerung im Sachgebiet Baustellen.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Es macht mir sehr Spaß, dass ich jeden Tag etwas Neues mache. Weil jede Baustelle eine einzigartige Situation ist, die unterschiedliche Behandlung braucht. Für jedes Projekt muss man unterschiedliche Szenarien entwickeln und sich für das beste Szenario entscheiden. Außerdem finde ich auch schön, dass ich sowohl im Büro, als auch draußen auf den Baustellen arbeite. Ich bin tatsächlich keine Person, die nur in einem Büro vor einem Computer arbeiten würde.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Dass man sich oft sehr schnell entscheiden muss. Es passiert oft, dass ich draußen bin, bei der Umlegung einer Baustelle - und ich muss sofort Lösungen geben und Entscheidungen treffen, die sehr wichtig für die Verkehrssicherheit sind.

Worum geht es in Deinem Job?

In München werden jedes Jahr zirka 20.000 Baustellen durchgeführt. Diese sind Straßenbauarbeiten, Gleissanierung, ein Neubau oder eine Reparatur von Fernwärmeleitungen ... viele von diesen Baustellen betreffen signalisierte Kreuzungen. Vor diesen Baustellen, für die Verkehrssicherheit, und alle Verkehrsströme - und für ... den ungestörten Verkehrsfluss im signalisierten Bereich, in diesen Situationen bin ich mit meinen Kollegen verantwortlich, zum Beispiel: soll eine Spur wegen ... dem Bau einer Fernwärmeleitung gesperrt werden? Dann müssen wir ... die betroffenen Verkehrsströme durchdenken. Das könnte möglich sein durch eine Grundzeitrechnung, zum Beispiel. Ein anderes Beispiel ist eine Vollsperre, die Vollsperre einer Kreuzung. Wie zum Beispiel auf dem Laimer Kreisel, man muss dann eine Umleitungsstrecke herausfinden, und wenn es nötig ist, diese Umleitungsstrecke optimieren. Das bedeutet, dass wir vielleicht die Signalisierung für mehrere Kreuzungen ändern müssen. Was genau passiert, ich bekomme den Plan von der Baufirma, sie haben schon die Baustelle eingezeichnet und haben auch schon eine, und das sollen sie eigentlich, schon eine Lösung, wie der Verkehr laufen kann, durch die Baustelle. Das haben sie schon vorgeschlagen. Und dann muss ich den Plan korrigieren, da ich viele Baustellen habe. Normalerweise zeichne ich auf dem Lageplan - und dann gebe ich den Lageplan zu dem zuständigen Kollegen oder Kollegin und er oder sie macht weiter, also einfach Zeichnen. Wenn Baustellenmarkierungen durchgeführt werden müssen, dann muss ich das anordnen. Oder wenn es eine Änderung im Signalbereich, also im Programm gibt, oder wenn ich einfach ein Signal ... zugedeckt werden muss, oder wenn ein Signalmast mobil werden muss, das muss ich anordnen.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme aus Griechenland. Ich habe mein Studium zur Diplom-Bauingenieurin in meinem Heimatland abgeschlossen, 2011. Als Spezialisierung habe ich das Gebiet Verkehrswesen gewählt, da ich schon immer ein großes Interesse an Verkehrswesen hatte. Nach meinem Studienabschluss habe ich für zwei Jahre bei einem technischen Büro gearbeitet, dort habe ich bei der Planung von Wohnhäusern mitgewirkt. Danach bin ich nach Deutschland, nach München, gekommen. Dann habe ich an der TUM einen Master in Verkehrswesen gemacht. Während des dritten Semesters meines Studiums habe ich bei der Autobahndirektion als Werkstudentin angefangen. Und dann, als ich schon fertig mit meinem Studium war, habe ich die Stellenbeschreibung von meiner heutigen Stelle gelesen, also von der Landeshauptstadt München - und habe mich sofort beworben, da ich sehr begeistert war.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich glaube eigentlich, das geht nicht. Also ein Ingenieursstudium ist notwendig für diese Stelle. Man braucht unbedingt einen technischen Background, um die Herausforderungen dieses Jobs zu bewältigen. Außerdem muss man sofort Entscheidungen treffen - und auch Lösungen finden. Und auch fähig sein, Verantwortung zu übernehmen.

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