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Simon NeugebauerAuszubildender Logistikkaufmann • Lagerlogistikbei EDEKA
Stadt
Meckenheim
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Lehre / Ausbildung
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

„Immer ein Ziel vor Augen haben und immer nach vorne schauen.“ Das ist der wichtigste Ratschlag von Simon Neugebauer. Er ist im 2. Lehrjahr seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei EDEKA. Während seiner Ausbildung durchläuft er zusätzlich alle anderen Abteilungen, um den Betrieb genau zu verstehen. „Am meisten Spaß macht es mir, mit Lieferanten zu quatschen, Ware anzunehmen, diese zu kontrollieren und einzulagern.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Simon Neugebauer, ich komme aus Euskirchen, ich mache eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik und absolviere die im Regionallager von EDEKA in Meckenheim und bin gerade im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die Ausbildung bei der EDEKA hat mit dem Betrieb und mit der Industrie und dem Handel zu tun, mit dem Lagerprozess. Bei der Ausbildung im ersten und zweiten Lehrjahr ist es so, dass wir als Azubis jede Abteilung einmal durchgehen, damit wir den Betrieb besser kennenlernen. Zu den Abteilungen gehören die Warenannahme, dazu dann auch die Inventur. Bei der Warenannahme ist es wichtig, oder, da sollte man die Ware ordnungsgemäß kontrollieren, sachgerecht dann lagern. Dann gibt es zum Beispiel die Abteilung für Leergut, da ist es wichtig, die leeren Rollbehälter von den LKWs zu sortieren. Dann gibt es noch die Abteilung von dem Warenausgang, da ist es wichtig, dass die Rollbehälter auf den gesetzten Versandtouren richtig stehen, damit es keine Verwechslungen gibt. Dann haben wir noch das Frischecenter in Meckenheim, da ist der Ablauf genau wie im Trockencenter, nur dass man bei der Warenannahme zum Beispiel Temperaturen von Obst und Gemüse wissen muss. Das Tiefkühlcenter ist auch noch da, da herrscht eine Temperatur von -23 Grad. Da sollte man alle eineinhalb Stunden 15 Minuten Pause machen und auch direkt nach Abschluss der Arbeit nicht direkt nach draußen gehen, weil sonst bekommt man da ganz schnell ein Kreislaufproblem. Dann gibt es noch die Abteilungen, dass man im Büro arbeiten muss oder im Fuhrpark als Disponent, im Leitstand. Im Leitstand ist es halt sehr wichtig, Versandtouren zu planen und genauso wie in der Dispo und die müssen ständig in Kontakt bleiben, damit der Ablauf auch reibungslos abläuft. Ich habe die ganzen Abteilungen bei der EDEKA durchlaufen. Zusätzlich lernt man in der Theorie in der Schule die ganzen Abteilungen. Die Schule ist in einem dualen System, die ist in Bad Godesberg. Die wichtigsten Fächer sind LGP - Lagerprozesse - und Orga - Organisation. Zusätzlich gibt es dann noch Deutsch, Mathe, Sport und dann noch Englisch.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe den Realabschluss absolviert, mit Qualifikation für das Gymnasium, habe dann mein Fachabitur absolviert, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten gemacht. Das fand ich dann aber zu monoton, nur vor dem PC zu hängen und habe mich dann dazu entschieden, im Logistikbereich der Marine zu arbeiten, war dann dort 4 Jahre. Dadurch habe ich mich entschlossen, die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik zu absolvieren. Angefangen habe ich die dann am 1.9.2015. Ich habe mich online beworben. Es ging dann so, dass 16 Bewerber daran teilgenommen haben, dann gab es noch ein Auswahlverfahren, dann waren es nur noch 8. Dann war ich zuerst in der Warteschleife, erstmal wollten sie mich gar nicht und dann ist aber jemand abgesprungen und somit kam ich zur Ausbildung bei der EDEKA.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Es ist wichtig körperlich fit zu sein, es ist auch sehr wichtig, Grundkenntnisse am PC wie Word und Excel zu haben. Des Weiteren soll man ein gewisses Organisationstalent mitbringen und es ist auch sehr wichtig, dass man in einem Team arbeiten kann.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Eine der coolsten Sachen in der Ausbildung ist erstmal, dass man immer eine Lösung parat haben muss. Es läuft halt nicht immer im Lager, man muss immer ein Ass im Ärmel haben. Am meisten Spaß in der Ausbildung macht es mir, mit Lieferanten zu quatschen, Ware anzunehmen, die ordnungsgemäß kontrollieren, sachgemäß einzulagern. Der Prozess macht schon Spaß, ja.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine Herausforderung ist in der Ausbildung, dass man immer auf irgendeinen Fehler im Lager gefasst sein muss, denn es läuft leider nicht immer glatt.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Immer ein Ziel vor Augen haben und immer nach vorne schauen.

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