Stefanie Mang
Auszubildende Einzelhandelskauffrau •Frischespezialistin (IHK)
bei EDEKA
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Stadt
Krefeld
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Weiterführende Schule
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1
Studiengang
Lehre/Ausbildung
„Man lernt während dieser Ausbildung unglaublich viel und kann dann in jeder Abteilung im Laden arbeiten“. Stefanie Mang ist im dritten Lehrjahr der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit dem Zusatzzertifikat der Frischespezialistin bei EDEKA. Persönlich ist sie gerne das Mädchen für alles, weil sie sich dann nicht auf nur eine Sache festlegen muss. Zugleich ist die größte Herausforderung für sie, alles unter einen Hut zu bekommen. „Ich habe für die Ausbildung zur Frischespezialistin mehr gelernt als für mein Abitur“.

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Stefanie Mang, ich mache die Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel und Frischespezialistin, bin jetzt im dritten Jahr und mache das Ganze bei der Edeka.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache die Ausbildung bei EDEKA im Lebensmitteleinzelhandel, und zwar die Kauffrau im Einzelhandel und das Zusatzzertifikat Frischespezialistin. Das sind zwei getrennte Ausbildungen, die zusammen funktionieren. Der/ die Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist der kaufmännische Teil. Dann geht man ein oder zwei Mal pro Woche in die Berufsschule und die restliche Zeit ist man im Betrieb. Bei der Ausbildung zum:r Frischespezialist:in ist es so gestückelt, dass man fünf Blöcke hat, die vier bis fünf Tage gehen und da werden dann alle Themen durchgenommen. Im ersten Block zum Beispiel hatten wir Obst und Gemüse und Molkereiprodukte als Thema. Man bekommt wirklich viel Wissen in den paar Tagen vermittelt. So zieht sich das über die ganzen Blöcke. Der nächste Block ist Fleisch, dann kommt Fisch, Wein, Spirituosen, Käse, MoPro (Molkereiprodukte), Backshop, … Also es ist halt in diese einzelnen Blöcke unterteilt. Den/ die Frischespezialist:in hat man ein halbes Jahr vorher fertig, bevor man den/die Kaufmann/-frau hat, damit man sich eben zuerst auf die eine Prüfung und dann auf die andere Prüfung konzentrieren kann. So kann man das ganz gut hinbekommen. Die Berufsschule war bei mir im ersten Lehrjahr zwei Tage pro Woche und im zweiten und dritten Lehrjahr dann nur einmal pro Woche. Im ersten Lehrjahr hatten wir noch viele allgemeinbildende Fächer dabei, wie zum Beispiel Religion, Deutsch, Englisch usw. Ab dem zweiten Lehrjahr ist es dann wirklich nur noch kaufmännisch. Da hat man kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Wirtschaft und solche Dinge, die man halt im Betrieb vielleicht nicht so direkt mitbekommt, aber auf jeden Fall gebrauchen kann. Dann ist man den einen Tag oder die zwei Tage in der Schule und die restliche Zeit wirklich im Betrieb. Also momentan, im dritten Lehrjahr, kann ich halt in relativ vielen Abteilungen eingesetzt werden, was sehr gut ist. Manchmal komme ich morgens zur Arbeit und dann muss ich in die MoPro oder in Obst und Gemüse oder vielleicht auch mal hinten in der Metzgerei helfen. Es kommt darauf an, wo gerade Leute gebraucht werden. Wenn Leute gebraucht werden, muss man vielleicht auch mal zum Lotto und ein bisschen aushelfen und ein paar Zeitschriften einräumen. Also man kann halt dann wirklich überall hinkommen. Man muss sich da nicht auf eine Sache beschränken und wird dann zum Glück auch überall eingesetzt, wenn man viel kann.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe mein Abitur gemacht in Hüls in der Gesamtschule. Der Laden, in dem ich jetzt arbeite, der ist auch in Hüls, deshalb kannte ich den halt schon. Meine Mutter arbeitet auch hier, deshalb kannte ich die Kolleg:innen auch so schon. Ich habe nach meinem Abitur 2014 bei EDEKA angefangen und mein Chef kam zu mir und meinte: “Möchtest du nicht die Ausbildung machen? Die reden ganz gut von dir”. Da habe ich gesagt: “Ja klar”. Ich hatte viel Spaß daran und mit den Kolleg:innen kam ich auch super klar. Mein Chef meinte dann: “Wir machen etwas ganz Besonderes”. Da habe ich gesagt: “Ja ok, machen wir etwas ganz Besonderes”. Ich habe erst gar nicht gewusst, was das ganz Besondere ist. Das Besondere war halt die Frischespezialistin, die ich dazu gemacht habe. Es ist halt wirklich etwas besonders, man lernt super viel und ich habe jetzt im Januar meine Prüfung dazu bestanden und der Rest der Ausbildung, der ist halt auch super klasse. Also mir macht es in dem Laden wirklich super viel Spaß.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss auf jeden Fall flexibel sein, fleißig und interessiert. Das ist das Wichtigste, dass man interessiert ist.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist wirklich, dass man halt in jeder Abteilung eingesetzt werden kann. Man lernt wirklich so unglaublich viel bei dieser Ausbildung und man kann dann in jeder Abteilung in dem Laden arbeiten. Ich mach das halt super gerne, bin gerne das Mädchen für alles und finde das halt ganz besonders toll, wenn ich in jeder Abteilung sein kann und mich nicht unbedingt auf eine Sache festlegen muss.

Was ist die größte Herausforderung?

Ich würde sagen, alles unter einen Hut zu kriegen. Ich musste wirklich viel lernen für die Ausbildung zur Frischespezialistin. Ich habe zu meiner Trainerin gesagt, dass ich dafür mehr gelernt habe als für mein Abitur. Wir haben unendlich viele Sachen bekommen. Man weiß sehr viel am Ende und das ist, glaube ich, das Herausfordernde an der Sache.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag ist: “Sei glücklich mit dem, was du machst”.

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