Christian AchatzTeamleiter Global Portal Web Engineeringbei PAYBACK GmbH
Stadt
München

“Das Coolste an meinem Job ist, wir bauen eine Plattform, die es so auf der Welt noch nicht gibt.“ Christian Achatz, Teamleiter Global Portal Web Engineering bei PAYBACK, arbeitet im Team an der Weiterentwicklung der Plattform und tauscht sich hier täglich aus, um Feedbackschleifen so kompakt wie möglich zu halten und effizient voranzukommen. Als Teamleiter ist er natürlich auch für sein Team erster Ansprechpartner bei Fragen. Was sollte man mitbringen für diese Position? “Das Thema Softskills ist ganz, ganz wichtig.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Das ist eine spannende Frage, meinem 14-jährigen Ich würde ich sagen es macht nichts, dass du noch keinen Plan für das Leben hat. Das kommt später noch.
Lass dir Zeit, mach dir da keinen Stress.
Die zweite Sache ist, bleib so hartnäckig und interessiert an den Themen, wie du es warst dann findest du heraus - und das hat am Ende dann tatsächlich bei mir so geklappt was du machen möchtest.
Ja, das ist - glaube ich, was ich meinem 14-jährigen Ich raten würde.
Und vielleicht am Ende noch - dies ist nicht für das 14-jährige Ich bestimmt sondern für das 16-jährige Ich: Die Faulheit, die würde ich ihm austreiben.
Das würde mir heute vielleicht etwas besser helfen, meine Pizza beim Italiener mit nicht nur drei Worten, sondern mit ein bisschen mehr Drumherum bestellen zu können.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Christian Achatz ich bin Teamleiter für Global Portal Web Engineering bei der Firma PAYBACK.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist, wir bauen eine Plattform, eine Marketing Plattform die es so auf der Welt tatsächlich nicht gibt.
Das ist schon ein wahnsinnig einzigartiges Ding. Das ist nicht nur einzigartig, was die Funktionalität angeht sondern auch, was die Anforderungen angeht. Das heißt, wenn dort an den Kassensystemen plötzlich, am verkaufsoffenen Sonntag die Leute Schlange stehen, dann ist natürlich auch bei uns Halli Galli.
Das ist natürlich eine Herausforderung, die wir haben, die ist nicht alltäglich.
Auch in der Technologie nicht alltäglich.
Mit den Problemen, die wir da sehen und wo wir diese lösen sollen da ist nicht jeder*e damit konfrontiert - und insofern macht es das schon sehr, sehr spannend und auch sehr, sehr speziell am Ende. Die Leute, mit denen wir hier arbeiten, sind wahnsinnig toll, sehr, sehr engagierte Menschen.
Einfach Leute, die spannend sind und Bock haben, coole Dinge zu machen das begeistert mich hier.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich würde nicht sagen Einschränkung, sondern tatsächlich Herausforderung.
Die Herausforderung entsteht dadurch, dass wir sehr viel Verantwortung übertragen bekommen was jeden*e Einzelnen*e angeht. Es ist schon so, dass du viele Themen auf dem Tisch hast und die vielen Themen dann auch zu koordinieren, das fällt sicher nicht jedem*er leicht.
Ich bin nicht der geborene Projektmanager das heißt, da ist es immer so, dass man an sich selbst arbeiten muss.
Sich die Themen auch entsprechend so zu organisieren dass es am Ende funktioniert und dass man auch das große Ziel nicht aus den Augen verliert.
Was nicht nur für mich als Teamleiter, sondern auch für meine Leute eine Herausforderung ist zu sehen, dass wir da als Gemeinschaft nicht in die falsche Richtung laufen.
Ein altes indianisches Sprichwort sagt: „Wer in die falsche Richtung läuft, der braucht sich nicht zu beeilen.“ Und genau dafür bin ich am Ende auch da.

Worum geht es in Deinem Job?

PAYBACK ist ein Multipartner-Bonusprogramm das ist für mich als Kunde total schön, ich kann bei ARAL tanken und bei dm meine Punkte einlösen. Das heißt, da ist für mich als Kunde sehr, sehr viel Mehrwert darin.
Mit den Möglichkeiten, die ich mit Coupons habe, dann natürlich um so mehr Punkte zu sammeln.
Die Aufgabe meines Teams ist die Bereitstellung und die Entwicklung der Webseiten beziehungsweise der Plattform die wir für die Webseiten von den Ländern Italien, Mexiko und den USA nutzen.
Das heißt, wir entwickeln hier in München tatsächlich die Plattform die dann in den Länder ausgerollt wird, konfiguriert wird. Der*die Redakteur*in hat dann die Möglichkeit, dort im CMS die Webseite so zu gestalten wie er*sie es möchte um den Kunden*innen hinterher den entsprechenden Mehrwert zu bieten.
Als Teamleiter sorge ich auf jeden Fall dafür dass meine Leute in einem vernünftigen Umfeld arbeiten können das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
Dann ist es so, ich komme aus der Technik das heißt, ich arbeite da - und das ist so die Philosophie, die wir im Team verfolgen miteinander an den Themen zu arbeiten, deswegen arbeite ich genauso an den Themen
der täglichen Arbeiten mit. Das sind für mich so ein bißchen die Steckenpferde Performance, Security und Monitoring.
So ein typischer Tag sieht in der Regel so aus bei uns dass so zwischen 07:00 Uhr und 09:00 Uhr, vielleicht auch bis 10:00 Uhr die Leute eintrudeln manche sind dann auch ein bisschen im Langschläfer-Segment unterwegs die bleiben dann eben abends länger. Üblicherweise komme ich so um 08:30, 08:45 Uhr ins Büro und sehe mal wer da ist halte den ein oder anderen Plausch und hole mir ein bisschen Feedback was vielleicht gut und was schlecht gelaufen ist um einfach einen Eindruck zu gewinnen. Anschließend plane ich so ein bisschen meinen Tag was steht an, worauf muss ich mich heute konzentrieren und dann arbeiten wir im Entwicklungsbereich nach der Methode SCRUM das heißt, wir versuchen durch regelmäßige Meetings immer wieder ganz, ganz schnell Feedbacks zu bekommen was ist gut gelaufen, was ist schlecht gelaufen, wo müssen wir adaptieren welche Dinge sollten wir weiter so machen. Haben dann ein Regelmeeting am Morgen, wo wir unseren Tag planen.
Einfach sehen, welche Prioritäten müssen wir vielleicht anpassen und nach dem Meeting gehen wir unseren täglichen Arbeiten nach.
Da beantworte ich dann als Teamleiter vielleicht irgendwelche Fragen meiner Mitarbeiter*innen
arbeite an fachlichen Themen mit, organisiere Termine und schaue einfach, dass wir das Umfeld so gestalten, wie wir vernünftig und effizient durch den Tag kommen.
Und dann ist, meistens, um 18:00 Uhr oder 19:00 Uhr der Tag ganz schnell um und hat sehr viel Spass gemacht.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin ein Kind des Südens, ich bin in Freising geboren, bin dort auch aufgewachsen.
Bis zum Ende der sechsten Klasse dort auch auf dem Gymnasium in die Schule gegangen.
Meine Eltern haben sich dann entschieden, wieder in ihre Heimat nach Unterfranken zurückzugehen.
Da bin ich als 13-Jähriger natürlich mitgegangen, da bleibt einem nicht wirklich eine Wahl.
Bin dort dann bis in die elfte Klasse in die Schule gegangen.
Auf dem Gymnasium habe ich dann für mich gemerkt, irgendwie fehlt mir der praktische Bezug.
Habe dann für mich entschieden auf die FOS zu gehen und dort in den ...
praktischen Bereich zu gehen - und hab dort dann einiges gelernt.
Für mich dann heraus gefunden. Dein Plan ist, dass du Elektrotechnik studierst und anschließend in die IT gehst. Das habe ich dann auch tatsächlich knallhart durchgezogen und habe dann auch Elektrotechnik an der Fachhochschule studiert.
Bin dann am Ende der Studienzeit wieder zurück nach München und dort in ein Praktikum zur Messe München gegangen habe mich dort auch wohl gefühlt und die nächsten fünf Jahre, bis 2009, dort in der IT verbracht.
2009 bin ich dann zu Loyalty Partner Gruppe gekommen.
Zunächst zu Loyalty Partner Solutions, bin dort im Webentwicklungsbereich unterwegs gewesen.
Habe mich dort um die Webseitenentwicklung und Portalbereich im PAYBACK Deutschland Bereich gekümmert.
Dort gab es viele, viele spannende Projekte. Nach den Webentwicklungserfahrungen in den eineinhalb Jahren bin ich in die Architektur gewechselt und habe mich dort um die große Systemstruktur und den Aufbau gekümmert.
Erst im PAYBACK Deutschland Bereich, dann bin ich in den internationalen Bereich gewechselt.
Wo wir heute die Plattform für die internationalen PAYBACK Länder Mexiko Italien und jetzt, seit einem Jahr, auch für die USA gelaunched haben. Da die drei Launches mitgemacht, über die letzten dreieinhalb Jahre - sehr, sehr spannende Projekte und habe dann für mich gemerkt, vielleicht gibt es dann doch noch eine neue Herausforderung die ich mir suchen könnte. Und die neue Herausforderung ist für mich seit dem 01.06. das Team als Teamleiter übernommen zu haben - in der Webentwicklung. Und ich freue mich in Zukunft auf weitere spannende Themen.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ein ganz klares „Ja“!
Wir arbeiten hier - und das ist auch ein bisschen bei meiner bisherigen Tätigkeit als Architekt so gewesen - sehr, sehr viel mit Menschen zusammen.
Das heißt, dort geht es sehr, sehr viel um Softskills Menschen zusammen zu bringen, an einem Thema arbeiten lassen. Einfach in die Lage versetzten, auch an dem Thema in Ruhe arbeiten zu können insofern ist das Thema Softskills ganz, ganz wichtig.
Deswegen ein ganz klares „Ja!“, es geht auch anders.

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