Isabelle OzouxAbteilungsleiterin Business Intelligence, Standard & Solutionsbei PAYBACK GmbH
Stadt
München

“Mit motivierten Leuten in ein neues Feld zu gehen und einen Vorteil für das Unternehmen und den Kunden zu schaffen.“ Das fasziniert Isabelle Ozoux, Abteilungsleiterin Business Intelligence, Standard & Solutions bei PAYBACK, besonders an ihrem Job. Gemeinsam mit ihrem Team verarbeitet sie kundenbezogenes Datenmanagement und die Bereitstellung für die Informationen sowohl für die externen Partner als auch für interne Fachbereiche. Wichtig? “Man muss schon auch wirtschaftliche Kenntnisse haben.“

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Mache, was dir Spaß macht! Das Leben ist zu kurz, um etwas zu tun, das dir nicht Spaß macht!
Es ist alles möglich, wenn du etwas wirklich willst speziell die Kombination von Familie und Karriere. Ich bin Mutter von zwei Kindern - und das geht.
Und der dritte Ratschlag, was ich gelernt habe, ist Übungsmeditation das hat mir sehr viel geholfen in meinem Leben, einfach ein "kontrolliertes Gehirn" um fokussiert zu sein, das hat mir sehr geholfen.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Isabelle Ozoux Abteilungsleiterin von Business Intelligence, Standard and Solutions bei PAYBACK.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Aktuell haben wir zum Beispiel eine total wahnsinnige Herausforderung das ist die Big Data Technologie, daraus zu lernen und dann etwas spannendes daraus zu machen.
Und das ist wirklich sehr schön, denn mit motivierten Leuten in komplett neue Felder zu gehen und dadurch auch einen Vorteil für das Unternehmen und die Kunden*innen zu schaffen.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich habe wahnsinnig gerne etwas gebaut, konzipiert und jetzt - durch meine Management Position - ist es nicht mehr meine Rolle.
Deswegen freue ich mich manchmal, wenn ein*e Mitarbeiter*in mir ein Konzept erstellt und ich dann ein bißchen meine Meinung dazu sagen darf, das ist schön.
Aber das ist nicht mehr meine Rolle.

Worum geht es in Deinem Job?

PAYBACK ist ein Multipartner-Bonusprogramm, unsere Abteilung ist verantwortlich für das kundenbezogene Datenmanagement und für die Bereitstellung von Informationen.
Sowohl für unsere externen Partner, als auch unsere internen Fachbereiche.
Meine Tätigkeiten sind einmal meinen*e Teamleiter*in einzubinden das heißt zu coachen, zu helfen - mit ihren alltäglichen Problemen in ihren Teams.
Der zweite Punkt ist, einen allgemeinen Überblick zu behalten, das heißt Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren - und der dritte Punkt ist die Strategie zu definieren, für unsere Abteilung. Das heißt, sowohl basierend auf dem Business Intelligence Trend was passiert neues in diesem Bereich, als auch die Strategie vom Unternehmen dass dies am Ende Einklang findet. Ich bin regelmäßig in Meetings - sowohl intern mit meinem Teamleiter, um die Richtung dieses Tages zu bestimmen, ansonsten finden Abstimmungen mit meinen Kollegen*innen statt um die Zusammenarbeit zu verbessern, oder zu besprechen.
Ansonsten bewege ich mich auch im Team, um mich zu informieren, wo Probleme auftauchen was beschäftigt das Team, auch um hier ein Gefühl zu bekommen - wie geht es eigentlich dem Team?

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin auf der Réunion Insel geboren, das ist eine kleine Insel neben Madagaskar.
Da bin ich zwei Jahre geblieben, meine Eltern wollten aber die Welt entdecken und wir sind dann zehn Jahre in Afrika gewesen und zwei Jahre in Saudi Arabien ein paar Jahre in Orléans, das ist eine französische Stadt südlich von Paris.
Dann habe ich drei Jahre lang in einer Ingenieurschule in Paris studiert.
Für meine Diplomarbeit bin ich dann nach Genf gezogen da habe ich drei Jahre gearbeitet, bei DuPont De Nemour, einer amerikanischen Firma. Dort war ich dann Information System Specialist und kümmerte mich um das Reporting und die Weiterentwicklung der Datenauswertung. Dann ist mir die Liebe begegnet, ich habe den Papa von meinen Kindern getroffen bei einem Business Intelligence Kongress - und ich habe mich entschieden eine neue Herausforderung anzugehen und eine neue Zeit im Ausland, in München, zu erleben. Ich konnte kein Deutsch sprechen, aber ich war so fasziniert von einer neuen Kultur, dass ich dann nach München gekommen bin.
Dann bin ich in die HTML- und JAVA-Entwicklung gerutscht weil ich kein Deutsch sprechen konnte. Und schließlich, nach zwei Jahren, habe ich mich dann sicherer in der deutschen Sprache gefühlt und wurde dann bei PAYBACK angestellt
wo ich wieder in meine ursprüngliche Spezialisierung zurückgekehrt bin, in die Business Intelligence. Dort habe ich ganz normale Dinge gemacht, wie Reportings, Data-Warehouse, ETL-Prozesse und dann wollte ich andere Bereiche bei PAYPACK kennenlernen und war im Controlling und im Projektmanagement tätig
aber ich war immer im Bereich von Informationssystemen tätig. Bis ich dann die schöne Herausforderung bekam die Leitung für ein Business Intelligence Team zu übernehmen und jetzt - seit Oktober - bin ich Abteilungsleiterin von drei Business Intelligence Teams und freue mich sehr darüber.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Mein Diplom war sehr "ingenieurlastig". Ich glaube, man könnte auch aus dem Bereich der Betriebswirtschaften kommen. Aber trotzdem eine Affinität für das Technische und die IT haben. Denn Business Intelligence ist eigentlich die Kombination zwischen dem technischen und fachlichen Bereich. Das heißt, man muss schon diese wirtschaftlichen Kenntnisse mitbringen.

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