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Diana ConradProject Manager • Finance ITbei PAYBACK GmbH
Stadt
München

“Wir arbeiten von einem weißen Blatt Papier bis zur Umsetzung, und wenn das dann einen Mehrwert gebracht hat, finde ich das auch nach zehn Jahren immer noch cool”, erzählt Diana Conrad, Project Manager Finance IT bei PAYBACK, mit Begeisterung. Ihr Spezialgebiet ist die Geschäftsprozessoptimierung und als Projektleiterin hat sie die Aufgabe, dass alle beteiligten Personen zusammenarbeiten, auf ein Ziel hinarbeiten und dabei im Zeitplan bleiben. “Man muss offen auf Menschen zugehen können und flexibel sein.”

Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Sei offen für Neues. Bleibe nicht stehen. Traue dich. Traue dich neue Wege einzuschlagen, auch wenn sie schwierig erscheinen. Traue dich auch in schwierige Situationen hineinzugehen, egal ob das beruflich oder privat ist. Nur an neuen Situationen kann man lernen in neuen Bahnen zu denken. Das ist ein Motto für mich: Offen bleiben, kein Stillstand.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Diana Conrad Abteilung Finance IT Projektleiterin Loyalty Partner

Was ist das coolste an Deinem Job?

Auch nach zehn Jahren, in denen ich als Projektleiterin arbeite finde ich es immer noch super, wenn ich ein Projekt bekomme und wir sagen: Es ist eine Idee da ... Eigentlich arbeiten wir vor einem weißen Blatt Papier. Wir machen uns Gedanken, wie die Lösung aussehen kann. Wir schreiben sie auf, sie wird entwickelt, dann wird sie getestet. Wenn am Ende der*die Kunde*in sagt: Das ist super, das passt! und ich ein Feedback bekomme, dass das, was wir implementiert haben wirklich einen Mehrwert gebracht hat das finde ich immer noch cool und spannend.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Bei einem Projekt gibt es ganz unterschiedliche Interessensgruppen Die Herausforderung ist da, die unterschiedlichen Erwartungshaltungen die beispielsweise die Projektziele betreffen dass man da alle abholt und sagt: Das ist der Weg. Das ist das Ziel. Gehen wir das gemeinsam an. Ich habe keine disziplinarische Verantwortung. Für mich ist es extrem wichtig, dass ich eine gute Zusammenarbeit habe mit Auftraggeber*innen mit Stakeholdern und dass wir sagen können wenn es einmal Herausforderungen gibt oder kritische Themen im Projekt wie können wir die gemeinsam meistern?

Worum geht es in Deinem Job?

Die Loyalty Partner GmbH ist eine Management Holding. Da sind verschiedene Zentralfunktionen gebündelt wie Einkauf, Finance, Controlling aber auch die Abteilung, in der ich arbeite, Finance IT. Wir haben zwei Schwerpunkte in unserer Abteilung. IT, unsere Systembetreuung und –entwicklung, aber auch Projekte. Wir sind der Inhouse-Service-Dienstleister für die Loyalty Partner GmbH und die Tochtergesellschaften. In meinem Job geht es konkret darum dass ich mich schwerpunktmäßig mit dem Thema Geschäftsprozessoptimierung sehr stark befasse. Ganz viele Projekte befassen sich mit der Frage: Wie können wir an Geschäftsprozesse neue Prozesse anbinden, systemischer oder organisatorischer Art. Die Herausforderung, aber auch das Schöne daran, ist dass man mit ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeitet und sich dann Gedanken macht dazu wie wir diese Prozesse optimaler gestalten können damit alle Kollegen*innen viel besser damit arbeiten können. Wie sieht mein Tag aus, erklärt an einem Projektbeispiel: Bei dem letzten Projekt hatte ich mit der Einkaufsabteilung zusammengearbeitet. Da ging es darum, dass wir uns anschauen, ob wir einen internen Bestellprozess der schon erfolgreich in der Loyalty Partner GmbH implementiert ist auch in die Tochtergesellschaften ausrollen können. Wie sieht das aus? In meiner Rolle als Projektleiterin muss ich dafür Sorge tragen dass ich die unterschiedlichen Personengruppen und Abteilungen an einen Tisch bringe damit sie zusammenarbeiten können. Das heißt, primär sie auf ein Ziel einstimmen und sicherstellen, dass wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Ich bin in vielen Abstimmungsterminen. Vormittags bin ich in vielen Meetings, nachmittags muss ich ausgehend von der aktuellen Projektphase schauen, wie die nächste Phase ist. Ein großer Schwerpunkt in meinem Tagesgeschäft ist das Thema Planung aber auch sicherzustellen, dass die Aufgabenpakete, an denen wir aktuell arbeiten in dem vorgegebenen Zeitraum und mit den Qualitätsanforderungen abgearbeitet werden.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin in Kaiserslautern geboren und aufgewachsen. Ich habe nach der mittleren Reife eine kaufmännische Ausbildung bei der Deutschen Telekom gemacht. Ich habe schnell festgestellt, dass es mir nicht viel Spaß macht und wollte mich noch einmal verändern. Ich bin danach gleich an die FH gegangen und habe dort internationale Betriebswirtschaft studiert. Ich bin nach dem Studium direkt nach München gekommen und habe dort als Junior Projektmanagerin in der Inhouse IT gearbeitet. Ich war dort neun Jahre tätig und hatte dann den Wunsch mich zu verändern und in einer anderen Branche mit anderen Themenschwerpunkten zu arbeiten. Jetzt bin ich seit 2013 bei Loyalty Partner.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Das geht definitiv ohne meinen Werdegang. Das Studium hat geholfen, aber in meinem Job als Projektleiterin da ist es viel mehr die Persönlichkeit, die im Vordergrund steht. Bin ich ein Typ, der gerne mit Menschen zusammenarbeitet der offen auf Menschen zugehen kann der auch die Fähigkeit hat, flexibel auf Änderungen einzugehen. Wenn ich eher ein Typ bin, der gerne hinter seinem Schreibtisch, hinter seinem PC arbeitet und für sich alleine Lösungen entwickeln möchte so eine Persönlichkeit wird niemals glücklich werden in dem Job.

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